Trost bei der Raststätte und Jugendliche in Wetzikon

Jeden Tag sind unzählige Lastwagenfahrer für dich unterwegs und transportieren Brot, Kleider oder Computer zum lokalen Händler. Ohne diese rollenden Männer und Frauen fehlen die Waren in den Regalen und das Öl für die Heizung. Aufgrund der extremen Arbeitsbedingungen verbringen viele LKW-Piloten den Alltag in den tonnenschweren Gefährten. Im «Fahrerhaus» befindet sich nicht nur das Lenkrad, sondern wird auch gegessen und geschlafen Es ist ein Gleichnis für die Berufung des Menschen. Wir sind Gäste auf der Erde und befinden uns auf einer Reise in die Ewigkeit.

Kennst du das Ziel? Die Bibel spricht von zwei Orten. Einerseits lesen wir von einem herrlichen Paradies. Andererseits wird ein See aus Feuer erwähnt. Es geht um Liebe, Wahrheit und Heiligkeit. Adam und Eva stellten sich gegen Gott und mussten den Garten Eden verlassen. Der Tod ist bis heute die Konsequenz dieser Rebellion. Getrennt von der Quelle des Lebens rasen wir auf den Abgrund zu. Die Sünde ist das Problem. Lügen, Stehlen, Morden, Fluchen oder Perversionen zerstörten die Freundschaft mit unserem Erfinder.

In Römer 3 lesen wir, dass niemand die göttliche Natur widerspiegelt, die zu Beginn der Schöpfung sichtbar war – siehe Vers 23:

«… denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten …»

Jesus bezahlte die Strafe für deinen Egotrip mit dem Tod und verliess nach drei Tagen das Grab. Nun ist der Weg frei. Schliesse einen Bund mit dem König der Könige und ändere dein Reiseziel, bevor es zu spät ist. Wer das Geschenk der Gnade und Vergebung auspacken will, muss dem Rettungsplan von Golgota vertrauen und seinen toxischen Lebensstil beenden.

Bereue deine Schuld vor Gott, lasse dich auf den Namen von Jesus Christus taufen und empfange den Heiligen Geist nach Apostelgeschichte 2. Ausgerüstet mit dieser Superkraft aus dem Himmelreich wirst du ein Botschafter des Lichts und lernst, mit den übernatürlichen Fähigkeiten aus 1. Korinther 12 verantwortungsvoll umzugehen – siehe Verse 4 bis 11:

«Es bestehen aber Unterschiede in den Gnadengaben, doch es ist derselbe Geist; auch gibt es unterschiedliche Dienste, doch es ist derselbe HERR; und auch die Kraftwirkungen sind unterschiedlich, doch es ist derselbe Gott, der alles in allen wirkt. Jedem wird aber das offensichtliche Wirken des Geistes zum allgemeinen Nutzen verliehen. Dem einen nämlich wird durch den Geist ein Wort der Weisheit gegeben, einem anderen aber ein Wort der Erkenntnis gemäss demselben Geist; einem anderen Glauben in demselben Geist; einem anderen Gnadengaben der Heilungen in demselben Geist; einem anderen Wirkungen von Wunderkräften, einem anderen Weissagung, einem anderen Geister zu unterscheiden, einem anderen verschiedene Arten von Sprachen, einem anderen die Auslegung der Sprachen. Dies alles aber wirkt ein und derselbe Geist, der jedem persönlich zuteilt, wie er will.»

Jeder Nachfolger des Heilands bekommt Aufgaben vom HERRN und sollte das neue Jerusalem im Fokus haben. Aufgrund der Dringlichkeit der Mission kommen Christen aus der Komfortzone und verkünden die gute Nachricht vom Kreuz. Im Brief an die Hebräer lesen wir im Kapitel 13 über die richtige Einstellung eines Gläubigen – siehe Verse 12 bis 16:

«Darum hat auch Jesus, um das Volk durch sein eigenes Blut zu heiligen, ausserhalb des Tores gelitten. So lasst uns nun zu ihm hinausgehen, ausserhalb des Lagers, und seine Schmach tragen! Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir. Durch ihn lasst uns nun Gott beständig ein Opfer des Lobes darbringen, das ist die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen! Wohlzutun und mitzuteilen vergesst nicht; denn solche Opfer gefallen Gott wohl!»

Am Freitag (19.03.2021) machte ich mit der «Trucker Church» einen Einsatz in Kemptthal. Gemeinsam mit Urs, Alexandra, Stefan und Daniel verteilte ich Nahrung für Körper, Seele und Geist. Die schlagkräftige Truppe stellte Pakete mit Esswaren, Getränken und Bibeln zusammen. Eine wichtige Rolle spielten persönliche Gespräche. Ziel war es, die Lastwagenfahrer mit der besten Botschaft aller Zeiten zu erreichen und für Anliegen zu beten.

Es ist wichtig, dass Christen ihren wunderbaren Auftrag in einer geschmacklosen und finsteren Welt umsetzen. Natürlich stehen nicht Traditionen und Rituale im Vordergrund. In Matthäus 5 spricht Jesus über die Bereitschaft seiner Jünger, Salz und Licht zu sein – siehe Verse 13 bis 16:

«Ihr seid das Salz der Erde; wenn aber das Salz fade geworden ist, womit soll es gesalzen werden? Es taugt zu nichts mehr, als hinausgeworfen und von den Menschen zertreten zu werden. Ihr seid das Licht der Welt; eine Stadt, die oben auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen sein. Man zündet auch nicht eine Lampe an und setzt sie unter den Scheffel, sondern auf das Lampengestell, und sie leuchtet allen, die im Hause sind. So soll euer Licht leuchten vor den Menschen, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater, der in den Himmeln ist, verherrlichen.»

An diesem Tag verschenkten wir zwei spezielle Ausgaben der Heiligen Schrift an Polizisten, welche bei der Raststätte vorbeischauten und unsere Arbeit gut fanden. Ausserdem durften wir Fahrer trösten, die mit Sorgen beladen und traurig waren. Zudem legten wir die Hände im Namen von Jesus auf eine Person und befahlen dem Leiden zu gehen.

Übrigens, Urs erlebte in Vergangenheit eine persönliche Begegnung mit Jesus Christus und wurde von einem gefährlichen Tumor geheilt. Die spannende Geschichte des LKW-Evangelisten kannst du im Internet entdecken.

Am Montag (22.03.2021) fuhr ich mit meinem Sohn nach Wetzikon und half bei einem Einsatz auf der Strasse. In Zusammenarbeit mit Jöel und dessen Team zeigten wir Jugendlichen wie man für Kranke betet und das Evangelium verkündet. Elf Kinder im Alter zwischen 13 und 15 Jahren beteiligten sich an der segensreichen Operation. Bei der praktischen Einführung wurde eine Person von Rückenschmerzen befreit. Das Gebet im Namen von Jesus Christus hat Kraft. Halleluja!

An diesem Nachmittag bestand unsere Gruppe aus vier Leuten. Wir sprachen mit verschiedenen Passanten und konnten unter anderem einer Dame eine Bibel geben. Als die ältere Frau dafür bezahlen wollte, erklärte ich, dass unser Dienst kostenlos ist. In Matthäus 10 sendet der Heiland seine Schüler aus und weist auf die Gerechtigkeit hin – siehe Verse 7 bis 8:

«Geht aber hin, verkündigt und sprecht: Das Reich der Himmel ist nahe herbeigekommen! Heilt Kranke, reinigt Aussätzige, weckt Tote auf, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr es empfangen, umsonst gebt es!»

Es ist immer wieder faszinierend wie der Heilige Geist leitet und welche Prioritäten Gott auf dem Herzen hat. Lass dich überraschen und mache dich bereit für die Abenteuer mit Jesus…

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