Feuer an den «Camping Days» und ein Dienst für Gott

Letzte Woche besuchten wir die «Camping Days» in Luzern. Im Verkehrshaus standen Wohnmobile und spezielle Fahrzeuge, die mit Küchen, Tischen und Betten ausgestattet waren. Ein Wohnwagen überraschte sogar mit einem Aussenbordmotor. Dank einer wasserdichten Hülle schwimmt dieses Vehikel auf dem See. Was mich an dieser Ausstellung begeisterte, waren raffinierte Werkzeuge, die man beispielsweise im Wald brauchen kann, um Feuer bei jedem Wetter zu machen. Dazu gehört ein Anzünder aus rostfreiem Stahl, der an einem Stift mit einer Legierung aus Magnesium gerieben wird. Das Ergebnis ist ein Funken, der bis zu 3’000 Grad heiss wird und diverse Brennstoffe entzündet.

In der Bibel lesen wir von einer himmlischen Flamme, die unsere Herzen in Brand setzen will. Bevor Jesus am Kreuz starb, sprach er von einem übernatürlichen Feuerwerk – siehe Lukas 12, Verse 49:

«Ich bin gekommen, Feuer auf die Erde zu werfen, und wie sehr wünschte ich, es wäre schon entfacht!»

50 Tage nach der Auferstehung von Jesus wurde diese segensreiche Rakete an «Pfingsten» mit einem hoffnungsvollen Funken gezündet. Es handelt sich um eine Explosion aus Liebe, Gerechtigkeit und Wahrheit. Gott sandte den Heiligen Geist als Geschenk für alle Personen, die an den Messias glauben und das ultimative Opfer von Golgota akzeptieren – siehe Apostelgeschichte 2, Verse 1 bis 4:

«Als nun die Zeit erfüllt und der Tag des Pfingstfestes gekommen war, waren sie alle beisammen an einem Ort. Da entstand auf einmal vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie sassen; und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich zerteilten, und auf jeden von ihnen liess eine sich nieder. Und sie wurden alle erfüllt von Heiligem Geist und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie der Geist es ihnen eingab.»

In Hebräer 12 lesen wir unter anderem das die Nachfolger von Jesus zu einem Königreich gehören, dass nicht zerstört werden kann. Gleichzeitig ist es brandgefährlich, wenn Christen gegenüber Gott respektlos handeln und die Bibel dem Zeitgeist anpassen. Zudem erfahren wir in den Versen 28 bis 29, dass Ehrfurcht und Dankbarkeit der Schlüssel für eine erfolgreiche Gemeinschaft mit dem HERRN sind:

«Darum, weil wir ein Reich empfangen, das nicht erschüttert wird, lasst uns dankbar sein und so Gott dienen mit Scheu und Furcht, wie es ihm gefällt; denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer.»

Es ist notwendig, den eigenen Willen mit dem Willen Gottes abzustimmen. Wer nicht von Jesus abhängig ist, schiesst am Ziel vorbei. Wenn die Lehrlinge dem Meister nicht gehorchen, werden sie mangelhafte Resultate liefern. Im ersten Brief an die Korinther lesen wir im Kapitel 3 über die Qualität unserer Worte und Taten, die von Gott im «Ofen» geprüft werden – siehe Verse 11 bis 16:

«Denn ein anderes Fundament kann niemand legen als das, welches gelegt ist: Jesus Christus. Ob nun einer mit Gold, Silber, Edelsteinen, Holz, Heu oder Stroh auf dem Fundament weiterbaut – eines jeden Werk wird offenbar werden, denn der Tag des Gerichts wird es ans Licht bringen, weil er sich im Feuer offenbart: Wie eines jeden Werk beschaffen ist, das Feuer wird es prüfen. Hat das Werk, das einer aufgebaut hat, Bestand, so wird er Lohn empfangen. Verbrennt sein Werk, so wird er Schaden erleiden – er selbst aber wird gerettet werden, freilich wie durch Feuer hindurch. Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und dass Gottes Geist in euch wohnt?»

Das Feuer vom Himmel hat in der Bibel mehrere Bedeutungen und steht sowohl für Reinigung als auch für Gericht. So vernichtete Gott beispielsweise Sodom und Gomorra (1. Mose 19) oder die Feinde von Elia (2. Könige 1) in einem glühenden Regen. In Matthäus 3 kündigt Johannes der Täufer die Verdammnis für diejenigen an, welche nicht mit dem Heiligen Geist getauft werden – siehe Verse 11 bis 12:

«Schon ist die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt: Jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird gefällt und ins Feuer geworfen. Ich taufe euch mit Wasser zur Umkehr; der aber nach mir kommt, ist stärker als ich; mir steht es nicht zu, ihm die Schuhe zu tragen. Er wird euch mit Heiligem Geist und mit Feuer taufen. In seiner Hand ist die Wurfschaufel, und er wird seine Tenne säubern. Seinen Weizen wird er in die Scheune einbringen, die Spreu aber wird er in unauslöschlichem Feuer verbrennen.»

Du kannst Gottes Zorn abwenden, wenn du deine Fehler aufrichtig bereust und dich bekehrst. Seit Adam und Eva das gesunde Gesetz aus dem Garten Eden gebrochen haben, wurde die Menschheit mit dem tödlichsten Virus überhaupt infiziert! Lügen, Stehlen, Fluchen, Morden, Perversionen, Hass, Stolz und Neid trennen dich von der Quelle des Lebens. Die Auswirkungen dieser unheiligen Krankheit bringen dich in die ewige Quarantäne im See aus Feuer.

Die einzige Rettung ist das Kreuz von Golgota. Jesus bezahlte die Strafe für deine Sünden mit seinem Tod am «Karfreitag» und verliess nach drei Tagen an «Ostern» das Grab. Alleine das Blut des Heilands hat die Kraft, dich aus der Sklaverei des Teufels zu befreien. Wer Frieden schliesst mit Gott, erhält den Heiligen Geist als Siegel für den übernatürlichen Bund und freut sich auf das Paradies in der Ewigkeit.

Vertraue diesen guten Nachrichten (= Evangelium) und profitiere von der Gnade aus dem Himmelreich, bevor es zu spät ist. Kehre um zu Gott und bekenne deine Schuld, damit du in den Genuss der unverdienten Vergebung kommst. Beerdige im Wasser der Taufe deine toxische Vergangenheit und folge Jesus Christus. Mache die notwendigen Schritte im Glauben und erlebe die wunderbare Neugeburt nach Johannes 3 – siehe Vers 3 bis 7:

«Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen! Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Er kann doch nicht zum zweiten Mal in den Schoss seiner Mutter eingehen und geboren werden? Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, so kann er nicht in das Reich Gottes eingehen! Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, das ist Geist. Wundere dich nicht, dass ich dir gesagt habe: Ihr müsst von Neuem geboren werden!»

Am Dienstag (29.03.2021) fuhren wir mit dem Zug nach Zürich und sprachen mit einem Glaubensbruder über den Alltag eines Christen. Ich fragte ihn, wo in der Bibel die Anweisung steht, jeweils am Sonntag einen Gottesdienst abzuhalten. Er konnte mir keine Antwort geben. Tatsächlich ist es so, dass die Nachfolger von Jesus die lebendigen Bausteine der globalen Gemeinde des HERRN sind. Gemäss dem ersten Brief des Petrus sind alle Gläubigen berufen, jeden Tag einen geheiligten Lebensstil als Botschafter des Himmelreichs zu führen – siehe Verse 4 bis 5:

«Wenn ihr zu ihm hintretet, zum lebendigen Stein, der von den Menschen zwar verworfen wurde, bei Gott aber auserwählt und kostbar ist, dann lasst euch selbst aufbauen als lebendige Steine zu einem geistlichen Haus, zu einer heiligen Priesterschaft, um geistliche Opfer darzubringen, die Gott angenehm sind durch Jesus Christus.»

Wir brauchen keine klerikalen Gebäude oder fromme Rituale, sondern den Heiligen Geist. Jeder Nachfolger von Jesus ist ein Tempel Gottes. Demzufolge kann an jedem Ort die Versammlung der Heiligen stattfinden. Ich kultiviere seit Jahren das biblische Konzept der mobilen Hauskirche und sehe wie der HERR überall wirken kann. In Matthäus 18 finden wir eine starke Aussage des Heilands über die faszinierende Autorität der echten Christen – siehe Verse 18 bis 20:

«Wahrlich, ich sage euch: Was ihr auf Erden binden werdet, das wird im Himmel gebunden sein, und was ihr auf Erden lösen werdet, das wird im Himmel gelöst sein. Weiter sage ich euch: Wenn zwei von euch auf Erden übereinkommen über irgendeine Sache, für die sie bitten wollen, so soll sie ihnen zuteilwerden von meinem Vater im Himmel. Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte.»

Die Nachfolger von Jesus können nicht nur Kranke heilen, Dämonen austreiben oder Personen taufen, sondern auch Seelsorge machen, biblische Zusammenhänge lehren und Paare trauen. Die Voraussetzung ist weder ein Theologiestudium noch ein Titel als Pfarrer. Vielmehr steht die Leitung des Heiligen Geistes im Zentrum, die mit einem göttlichen Funken beginnt…

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