Widerstehe dem Teufel und identifiziere den falschen Jesus

Spezielle Gebäude werden mit Stacheldraht, Betonmauern, Stahltüren und weiteren Massnahmen gesichert, damit Kriminelle das Gelände nicht betreten können. Wer mit Gott durch das Kreuz versöhnt ist, wird mit einem übernatürlichen Abwehrsystem ausgerüstet. Die Nachfolger von Jesus Christus sind mit dem Heiligen Geist versiegelt und berufen, siegreich zu leben. Deshalb ist es wichtig, sich von allem zu distanzieren, was mit dem Teufel kontaminiert ist. Achte darauf, dass verfluchte Dinge wie Pornografie, Idole, Marihuana oder Zauberei keinen Zutritt in dein Herz erhalten und draussen bleiben müssen.

Im Brief des Jakobus werden die Gläubigen im Kapitel 4 aufgefordert, dem Bösen zu widerstehen. Verzichte auf Harry Potter, Fortnite, Lady Gaga oder Netflix und beschäftige dich mit deiner einzigartigen Identität im HERRN. Wenn du ein Königskind bist, dann bereue etwaige Fehltritte und suche die Gemeinschaft mit dem Heiland – siehe Verse 7 bis 10:

«So unterwerft euch nun Gott! Widersteht dem Teufel, so flieht er von euch; naht euch zu Gott, so naht er sich zu euch! Reinigt die Hände, ihr Sünder, und heiligt eure Herzen, die ihr geteilten Herzens seid! Fühlt euer Elend, trauert und heult! Euer Lachen verwandle sich in Trauer und eure Freude in Niedergeschlagenheit! Demütigt euch vor dem HERRN, so wird er euch erhöhen.»

Neugeborene Christen studieren die Bibel und füllen sich mit dem Wort Gottes, dass schärfer ist als jedes zweischneidige Schwert. Kultiviere himmlische Richtlinien und vertreibe Satans Armee mit einer Liebe, die nicht von dieser Welt ist. Ergreife alle sechs Bestandteile der Ausrüstung aus Epheser 6 und stelle dich dem gerechten Kampf des Glaubens – siehe Verse 10 bis 20:

«Zuletzt: Seid stark in dem HERRN und in der Macht seiner Stärke. Zieht an die Waffenrüstung Gottes, damit ihr bestehen könnt gegen die listigen Anschläge des Teufels. Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, mit den Herren der Welt, die über diese Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel. Deshalb ergreift die Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag Widerstand leisten und alles überwinden und das Feld behalten könnt. So steht nun fest, umgürtet an euren Lenden mit Wahrheit und angetan mit dem Panzer der Gerechtigkeit und beschuht an den Füssen, bereit für das Evangelium des Friedens. Vor allen Dingen aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr auslöschen könnt alle feurigen Pfeile des Bösen, und nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes.»

Falls du noch keinen Friedensvertrag mit dem Schöpfer des Universums geschlossen hast, dann vertraue dem Rettungsplan von Golgota. Jesus Christus starb für deine Schuld und bezahlte mit seinem kostbaren Blut deine Strafe. Am dritten Tag verliess der Heiland das Grab und besiegte den Tod. Nun hast du die Möglichkeit, dass Geschenk der Vergebung im Glauben anzunehmen, indem du deinen toxischen Egotrip beendest und dem himmlischen Vater gehorsam bist – siehe Johannes 3, Verse 16 bis 18:

«Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes geglaubt hat.»

Am Donnerstag (08.04.2021) fuhren wir mit dem Zug nach Bern. Mit Sandro absolvierte ich einen Einsatz und verkündete das Evangelium auf der Strasse. Wir hatten unterschiedliche Begegnungen. Ich möchte ausgewählte Höhepunkte dokumentieren.

In der Nähe des Bahnhofs redeten wir mit drei Jugendlichen über den Sinn des Lebens. Einerseits konnten wir Fragen zum Glauben beantworten. Andererseits beteten wir am Schluss für ein gesundheitliches Problem. Im Verlaufe der Konversation sprachen wir über Ereignisse aus der Bibel und die Evolutionstheorie. Markus und Elias vom «Studio Janash» inszenierten eine Reihe von multimedialen Vorträgen, die vom Urknall über den Klimawandel bis zu Ausserirdischen eine Vielzahl von Themen abdecken und entlarven.

Im Stadtpark neben dem Bundeshaus schnappten wir uns zwei Stühle und genossen die Sonne. Währenddessen zeigte mir Sandro die Skizze von einer Blume, welche das Evangelium erklärt. Das Papier stammt von Joël, der mit Lukas das Projekt «Jesus Reformation» betreut. Interessant sind die fünf Blätter der Blüte, welche die gute Nachricht für alle Menschen in Kurzform beschreiben.

Gott hat dich erschaffen, um eine fruchtbare Beziehung mit dir zu führen. Wir haben die segensreichen Gebote übertreten und leiden unter der Macht der Sünde. Unsere Rebellion sorgt für Krankheit und Tod. Jesus Christus bezahlte die Strafe, rettet vor höllischen Konsequenzen und befreit aus dem Elend. Es handelt sich um einen wunderbaren Akt der Gnade, den wir nicht mit guten Taten verdienen können. Der Glaube an den Heiland führt zur Busse, Umkehr und Taufe. Wer diese Voraussetzungen erfüllt, wird ein Kind des HERRN und mit dem Heiligen Geist beschenkt. In Verantwortung gegenüber dem himmlischen Vater handeln wir als Botschafter vom Königreich des Lichts und verkünden den ultimativen Heilsplan. Das ewige Leben wartet auf diejenigen, welche dem Messias folgen. Halleluja!

Nach der kreativen Pause spazierten wir über die Terrasse beim Bundeshaus. Dort redeten wir mit drei Jugendlichen über Jesus. Ich war erstaunt, wie der Heilige Geist das Gespräch führte. Ich erzählte, dass der HERR mich aus der Finsternis ins Licht brachte. Am Schluss beteten wir für einen Mann, den ich als Person des Friedens definieren würde und sich für die Wahrheit öffnete.

Neben dem Münster entdeckte Sandro eine Schwester im Glauben, die früher auf der Bühne stand und Lieder für Gott sang. Nun sass sie mit einer anderen Person im Park und hatte eine veränderte Ausstrahlung. Laut eigenen Aussagen vernachlässigte sie das Lesen der Bibel, dafür gaben Bierdosen und Zigaretten den Ton an. Offenbar waren beide Frauen gläubig und trafen in der Vergangenheit eine Entscheidung für Jesus inklusive Taufe. Wir ermutigen sie, die Freundschaft mit dem Heiland zu pflegen und keine Kompromisse mit der Welt zu machen. Bevor wir uns verabschiedeten, durften wir für die Situation beten.

Im ersten Brief des Johannes lesen wir im Kapitel 2 eine starke Botschaft für alle Christen, welche die Welt überwunden haben und nun den Fokus auf den Willen Gottes legen dürfen – siehe Verse 14 bis 17:

«Ich habe euch geschrieben, den Kindern: Ihr habt den Vater erkannt. Ich habe euch geschrieben, den Vätern: Ihr habt den erkannt, der von Anfang an ist. Ich habe euch geschrieben, den jungen Männern: Ihr seid stark, und das Wort Gottes bleibt in euch, und ihr habt den Bösen besiegt. Liebt nicht die Welt noch was in der Welt ist. Wenn einer die Welt liebt, ist die Liebe zum Vater nicht in ihm. Denn alles, was in der Welt ist – das Begehren des Fleisches und das Begehren der Augen und das Prahlen mit dem Besitz –, ist nicht vom Vater, sondern von der Welt. Und die Welt vergeht, mit ihrem Begehren; wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit.»

Auf dem Rückweg zeichnete ich das Evangelium mit bunter Kreide auf den Boden vor einer imposanten Kirche bei der Rathausgasse. Wenige Schritte von diesem Schauplatz entfernt, kamen wir mit einer Gruppe von Leuten ins Gespräch, die vor einem Laden sassen. Ich nutzte das Bild im Schaufenster als Einstieg. Im Verlaufe der Konversation mit einem Mann stellte sich heraus, dass er einem falschen Jesus folgte. Es handelte sich um Dämonen, die sich als Engel des Lichts tarnen. Diese verlogenen Heilsbringer treiben unter anderem in der Esoterik ihr Unwesen. Als er meinen Widerstand merkte und ich ihm nicht die Hand geben wollte, begann er mich zu beleidigen und herauszufordern.

Im Alten Testament und im Neuen Testament werden wir vor falschen Propheten gewarnt, die im Namen Gottes sprechen aber keine Autorität aus dem Himmelreich haben. Insbesondere in religiösen Kreisen tauchen immer wieder Figuren auf, die mit dem biblischen Heiland verwechselt werden. In Matthäus 24 weist Jesus seine Jünger auf das Faktum hin – siehe Verse 23 bis 28:

«Wenn dann jemand zu euch sagen wird: Siehe, hier ist der Christus, oder dort, so glaubt es nicht! Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten auftreten und werden grosse Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, auch die Auserwählten zu verführen. Siehe, ich habe es euch vorhergesagt. Wenn sie nun zu euch sagen werden: Siehe, er ist in der Wüste, so geht nicht hinaus; Siehe, er ist in den Kammern, so glaubt es nicht! Denn wie der Blitz vom Osten ausfährt und bis zum Westen scheint, so wird auch die Wiederkunft des Menschensohnes sein. Denn wo das Aas ist, da sammeln sich die Geier.»

Nach einer Weile sagte Sandro, dass wir den Staub von den Schuhen klopfen sollen. Also verabschiedeten wir uns und gingen weiter in Richtung Startpunkt. In Lukas 10 finden wir in den Versen 10 bis 11 die betreffende Instruktion:

«Wenn ihr aber in eine Stadt kommt und sie euch nicht aufnehmen, da geht auf ihre Gassen hinaus und sprecht: Auch den Staub, der sich aus eurer Stadt an uns gehängt hat, streifen wir ab gegen euch; doch sollt ihr wissen, dass das Reich Gottes nahe zu euch herbeigekommen ist!»

Danach holten wir bei einer lokalen Freikirche einige Exemplare von Bibeln, die kostenlos zur Verfügung gestellt wurden. Als wir die Strasse überqueren wollten, hielt ein Mann mit einem Fahrrad vor uns. Er fragte mit einer diabolischen Manifestation im Gesicht, ob wir Drogen kaufen möchten. Ich antwortete ihm mit einem Flugblatt von Jesus.

Es war eine Freude an diesem Tag den Auftrag des Heilands umzusetzen und verlorene Seelen für Gott zu gewinnen. Ich möchte alle Christen motivieren, Salz und Licht in einer geschmacklosen und dunklen Welt zu sein…

Kerzen beim Bundeshaus und Proteste vor dem Bahnhof

Militante Umweltschützer und der Fisch im Schaufenster

Taufe von Logan und Nazarene in Küsnacht