Ein Weg zu Gott und viele Sackgassen

Alle Religionen wollen uns den Weg zum Glück zeigen. Auch Philosophen, Forscher und Diktatoren behaupten die Wahrheit zu kennen. Wer die unterschiedlichen Konzepte analysiert, findet den Sinn des Lebens ausschliesslich bei Jesus Christus. Warum ist das so? Die Biografien von Buddha, Platon, Mohammed, Darwin, Gandhi oder Stalin sind nicht mit der Geschichte des Heilands vergleichbar. Der Sohn Gottes stoppte den Sturm, öffnete Blinden die Augen, verwandelte Wasser in Wein, starb am Kreuz für die Sünden der Menschheit und verliess sein Grab nach drei Tagen. Die Liste mit Zeichen und Wunder ist endlos. Der Brief an die Kolosser betont die einzigartige Autorität des Messias – siehe Kapitel 1, Verse 12 bis 20:

«… indem ihr dem Vater Dank sagt, der uns tüchtig gemacht hat, teilzuhaben am Erbe der Heiligen im Licht. Er hat uns errettet aus der Herrschaft der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich des Sohnes seiner Liebe, in dem wir die Erlösung haben durch sein Blut, die Vergebung der Sünden. Die Herrlichkeit und das Erlösungswerk des Sohnes Gottes. Dieser ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene, der über aller Schöpfung ist. Denn in ihm ist alles erschaffen worden, was im Himmel und was auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, seien es Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten: Alles ist durch ihn und für ihn geschaffen; und er ist vor allem, und alles hat seinen Bestand in ihm. Und er ist das Haupt des Leibes, der Gemeinde, er, der der Anfang ist, der Erstgeborene aus den Toten, damit er in allem der Erste sei. Denn es gefiel Gott, in ihm alle Fülle wohnen zu lassen und durch ihn alles mit sich selbst zu versöhnen, indem er Frieden machte durch das Blut seines Kreuzes durch ihn, sowohl was auf Erden als auch was im Himmel ist.»

Es ist traurig, wenn selbst Christen vergessen haben, wer ihr König und Retter ist. Jesus ist mehr als ein Prophet und Prediger oder eine historische Figur. Der Heiland ist der einzige Weg zu Gott, alles andere ist eine Sackgasse. Gemäss dem Zeitgeist sind die Worte aus Johannes 14 eine Provokation – siehe Vers 16:

«Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!»

Zweifelsohne ist die Wahrheit intolerant und diskriminierend gegenüber der Lüge. Es ist nicht alles relativ noch führen alle Wege ins Himmelreich. Wach auf und stelle dich der Realität, bevor du im Nebel der Täuschung untergehst! Komischerweise schreien die Völker nach Gerechtigkeit, aber verleugnen die Grundlage des Lebens. Du kannst nicht gleichzeitig den Urknall und Gott anbeten.

In der Apostelgeschichte spricht der Heilige Geist in Kapitel 4 durch Petrus und erklärt der religiösen Elite nach der Heilung eines Gelähmten das Fundament des Glaubens – siehe Verse 9 bis 12:

«Wenn wir heute wegen der Wohltat an einem kranken Menschen verhört und gefragt werden, wodurch dieser gerettet worden sei, dann sei euch allen und dem ganzen Volk Israel kundgetan: Durch den Namen Jesu Christi, des Nazareners, den ihr gekreuzigt habt und den Gott von den Toten auferweckt hat, durch ihn steht dieser hier gesund vor euch. Er ist der Stein, der von euch Bauleuten verschmäht wurde und zum Eckstein geworden ist. Und in keinem anderen ist das Heil; denn uns Menschen ist kein anderer Name unter dem Himmel gegeben, durch den wir gerettet werden sollen.»

Am Mittwoch (28.04.2021) fuhren wir mit dem Zug nach Bern. Ich machte einen Einsatz mit Sandro und verkündete die rettende Botschaft vom Kreuz auf der Strasse. Auch diesmal gab es Passanten, die unsere Rede hören wollten und Leute, die nicht offen waren. Ein Nachfolger von Jesus muss das Evangelium nicht verbiegen, sondern die Realität aus dem Himmelreich ohne Kompromisse vertreten. Liebe ohne Wahrheit ist keine Liebe!

Diesmal begann unsere segensreiche Patrouille beim Helvetiaplatz. Vor dem naturhistorischen Museum war ein Plakat mit einer Frau zu sehen, deren Gesicht an einen Mann erinnerte. Die bizarre Ausstellung mit dem Titel «Queer» versucht die Rollen der Geschlechter zu manipulieren. Es handelt sich um eine beliebte Taktik von Satan, der seit dem Fall des Menschen im Garten Eden für Chaos sorgt.

Adam und Eva rebellierten gegen Gottes Ordnungen und folgten der Schlange. Bis heute sind die katastrophalen Konsequenzen sichtbar. Unsere Herzen werden beherrscht von Stolz, Hass, Neid und Perversionen jeder Art. Wir brechen die Ehe, missbrauchen Kinder, klauen Daten im Internet, betrügen das Finanzamt oder verfluchen die Nachbarn. In Römer 3 lesen wir, dass kein Mensch vor Gott gerecht ist – siehe Verse 9 bis 18:

«Wie nun? Haben wir etwas voraus? Ganz und gar nicht! Denn wir haben ja vorhin sowohl Juden als Griechen beschuldigt, dass sie alle unter der Sünde sind, wie geschrieben steht: Es ist keiner gerecht, auch nicht einer; es ist keiner, der verständig ist, der nach Gott fragt. Sie sind alle abgewichen, sie taugen alle zusammen nichts; da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer! Ihre Kehle ist ein offenes Grab, mit ihren Zungen betrügen sie; Otterngift ist unter ihren Lippen; ihr Mund ist voll Fluchen und Bitterkeit, ihre Füsse eilen, um Blut zu vergiessen; Verwüstung und Elend bezeichnen ihre Bahn, und den Weg des Friedens kennen sie nicht. Es ist keine Gottesfurcht vor ihren Augen.»

Die globale Identitätskrise hat einen Zusammenhang mit unserer Bosheit. Wir glorifizieren die Evolutionstheorie und ignorieren den Schöpfer des Universums. Anstatt die Weisheit aus der Bibel gilt die Wissenschaft von Charles Darwin. Deshalb überrascht es nicht, wenn die LGBT-Ideologie ihre Wurzeln bei den Tieren sucht und beispielsweise den Affen nimmt, um gleichgeschlechtliche «Triebe» zu legitimieren.

Interessanterweise stand auf einem Gebäude des Museums ein goldener Elefant, der von einer bunten Flagge umhüllt war. Seit Jahren benutzen Homosexuelle den Regenbogen als Logo, obwohl das Zeichen einen anderen Ursprung hat. Im ersten Buch von Mose kannst du lesen, dass der farbige Bogen nach der Sintflut am Himmel erschien. Damals löschte Gott beinahe alles Leben auf der Erde aus, weil die Moral am Tiefpunkt angelangt war – siehe Kapitel 6 bis 9!

Übrigens, Jesus vergleicht den Zeitpunkt seiner Rückkehr mit den brachialen Verhältnissen, die bei Noah herrschten. Gemeint ist eine kaputte Gesellschaft, welche die Grenzen des guten Geschmacks überschritten hat und selbst Gott spielte. Wer nicht an Bord der Arche war, starb in den Fluten. Es handelt sich um ein eindrückliches Bild, dass exakt die heutige Situation beschreibt und als Warnung für alle Nationen gilt – siehe Matthäus 24, Verse 35 bis 39:

«Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen. Von dem Tage aber und von der Stunde weiss niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater. Denn wie es in den Tagen Noahs war, so wird es sein beim Kommen des Menschensohns. Denn wie sie waren in den Tagen vor der Sintflut – sie assen, sie tranken, sie heirateten und liessen heiraten bis an den Tag, an dem Noah in die Arche hineinging; und sie beachteten es nicht, bis die Sintflut kam und raffte sie alle dahin –, so wird es auch sein beim Kommen des Menschensohns.»

Was ist die beste Vorbereitung auf das grösste Ereignis aller Zeiten? Demütige dich vor dem Erfinder des Universums und kehre um von deinem höllischen Egotrip, bevor es zu spät ist. Jesus Christus kam in diese Welt, um dich mit Gott zu versöhnen. Der Messias starb am Kreuz für dein Fehlverhalten und bezahlte deine Strafe mit seinem kostbaren Blut. Am dritten Tag verliess der Heiland sein Grab und öffnete die Tür ins Himmelreich. Nun hast du die Möglichkeit, dass Geschenk der Vergebung anzunehmen.

Vertraue dem Rettungsplan von Golgota und profitiere von der unverdienten Gnade. Bereue deine Sünden und beerdige deine toxische Vergangenheit im Wasser der Taufe. Dann wirst du den Heiligen Geist erhalten, welcher den Friedensvertrag mit Gott besiegelt. Bereits im Alten Testament finden wir in Hesekiel 36 entsprechende Hinweise auf diese übernatürliche Transformation, die im Neuen Testament an Pfingsten Realität wurde – siehe Hesekiel 36, Verse 26 bis 27:

«Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln und meine Rechte halten und danach tun.»

Gott beschenkt seine Kinder mit dem Heiligen Geist und gibt ihnen eine hoffnungsvolle Perspektive für die Ewigkeit. Christen repräsentieren Jesus, wenn sie die Liebe, Wahrheit, Gerechtigkeit und Heiligkeit im Alltag kultivieren. Die Nachfolger des Heilands sind berufen, die gute Nachricht zu verkünden, Kranke zu heilen, Dämonen auszutreiben oder Personen zu taufen. Abhängig von den geistlichen Gaben (Prophetie bis Heilung) aus dem ersten Brief an die Korinther sollen wir den Dienst für das Königreich des Lichts treu ausführen und mit unseren Geschwistern im Glauben harmonieren – siehe Kapitel 12!

In der Nähe der Aare sprachen wir mit einer Frau, die sich als Schülerin des Dalai Lama bezeichnete. Obwohl sie in einem christlichen Umfeld aufwuchs, erlebte sie keine Neugeburt nach Johannes 3. Aufgrund der schrecklichen Ereignisse aus dem Zweiten Weltkrieg und weiteren Tragödien zweifelte sie an Gott. Im Buddhismus fand sie eine Erklärung und argumentiert nun mit Karma. Gemäss unseren guten und schlechten Taten müssen wir mehrere Phasen der Reinkarnation durchleben, bis wir uns endlich im Nirwana auflösen können. Das spirituelle Oberhaupt der Tibeter ist ein Vertreter dieser diabolischen Lehre. Jedenfalls erzählten wir ihr von Jesus und hoffen, dass sie aus dem Teufelskreis ausbrechen darf.

Nachdem wir uns verabschiedeten, sprachen wir mit zwei Sportlern über das Thema «Gesundheit» und motivierten sie über die Bedeutung des Wortes nachzudenken. Plakativ formuliert, kannst du auch topfit in die Hölle fahren! In Matthäus 16 lesen wir im Kapitel 16 eine schockierende Aussage von Jesus – siehe Verse 24 bis 26:

 «Da sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn jemand mir nachkommen will, so verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach! Denn wer sein Leben retten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es finden. Denn was hilft es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber sein Leben verliert? Oder was kann der Mensch als Lösegeld für sein Leben geben?»

Egal, wie schön, wie reich, wie intelligent oder wie mächtig du bist! Am Ende zählt die Freundschaft mit Gott und nicht dein Diplom an der Wand oder dein Konto bei der Bank. Wenn du das Paradies erreichen und nicht im See aus Feuer landen willst, dann stoppe deine Selbstgerechtigkeit und folge Jesus Christus. Halleluja!

Auf dem Rückweg zum Stadtzentrum trafen wir vor einem Hotel einen Politiker, den Sandro kannte. Ich schenkte dem Nationalrat aus dem Kanton Bern eine kompakte Dokumentation über die zehn Gebote und erzählte ihm von Jesus. Ausserdem beteten wir für ihn, damit er ein Werkzeug des HERRN sein kann.

Wenige Schritte davon entfernt, begegneten wir vor dem Bundeshaus dem «höchsten» Schweizer und grüssten ihn. Ende letzten Jahres wurde Guy Parmelin in der Bundesversammlung zum Bundespräsidenten für 2021 gewählt. Im Umfeld des Bahnhofs zeichnete ich mit Kreide das Evangelium auf den Boden und freute mich über die präzise Leitung von Gott.

Zum Schluss möchte ich einen Beitrag des Projekts «Jesus Reformation» empfehlen. Joël und Tommaso thematisieren den geistlichen Zustand der christlichen Gemeinde und motivieren dich, über die wichtige Frage «Wer oder was bildet deine Meinung?» nachzudenken. Viele Gläubige verlassen sich heutzutage nicht mehr auf die Bibel, sondern auf Pastoren und Kirchen. Es kann nicht sein, dass du die Ansichten der evangelischen Allianz höher einstufst als das Wort Gottes. Pass auf, dass du Jesus nicht aus dem Fokus verlierst! Konzentriere dich auf den HERRN, so wirst du siegreich bleiben auf dem Schlachtfeld…

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