Himmelreich im Alltag, Lokomotiven und Israel beim Casinopark

Viele Gläubige meinen, dass Königreich Gottes spielt hier und jetzt keine Rolle. Stattdessen praktiziert man die Traditionen des Christentums und will sich in ferner Zukunft mit dem Sinn des Lebens beschäftigen. Das ist ein Irrtum! Die Ewigkeit beginnt heute für diejenigen, welche sich nach einer leidenschaftlichen Freundschaft mit Jesus ausstrecken. Die einzige Voraussetzung ist, dass du dem Rettungsplan vom Kreuz vertraust und deine Schuld bereust. Sobald du deine toxische Vergangenheit im Wasser der Taufe beerdigst und den Heiligen Geist empfängst, wirst du vom Reich der Finsternis ins Reich des Lichts versetzt. In Johannes 3 lesen wir, dass die übernatürliche Neugeburt der Schlüssel zum Himmelreich ist – siehe Verse 1 bis 7:

«Es war aber ein Mensch unter den Pharisäern mit Namen Nikodemus, ein Oberster der Juden. Der kam zu Jesus bei Nacht und sprach zu ihm: Rabbi, wir wissen, dass du ein Lehrer bist, von Gott gekommen; denn niemand kann die Zeichen tun, die du tust, es sei denn Gott mit ihm. Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen. Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Kann er denn wieder in seiner Mutter Leib gehen und geboren werden? Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht geboren wird aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen. Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch; und was aus dem Geist geboren ist, das ist Geist. Wundere dich nicht, dass ich dir gesagt habe: Ihr müsst von Neuem geboren werden.»

Die Sünde ist das Problem. Hurerei, Fluchen, Lügen, Stehlen, Hass, Stolz, Neid und Zauberei trennen dich von Gott. Wer die alten Verhaltensmuster nicht loslassen will, kultiviert eine religiöse Fassade und baut sein Fundament auf Selbstgerechtigkeit. Hast du nicht verstanden, dass niemand mit «guten» Taten in den Himmel kommt?

Das Paradies kannst du nicht verdienen, es ist Gnade. Wir profitieren von einer unfassbaren Vergebung, die vor 2’000 Jahren auf Golgota begann. Jesus bezahlte unsere Strafe mit seinem kostbaren Blut und verliess nach drei Tagen das Grab. Gott opferte seinen Sohn, um dich von der Macht der Sünde zu befreien und dich in sein herrliches Abbild zu verwandeln.

Die Beziehung mit dem Schöpfer des Universums transformiert dich. Das Königreich Gottes wächst in dir und hat konkrete Auswirkungen in deinem Alltag. Du bekommst einen Frieden in deinem Herzen, den die Welt nicht kennt. Geleitet durch den Heiligen Geist machst du den Unterschied in einem durch die Sünde kontaminierten Umfeld. Von der Wirtschaft über die Politik bis hin zu Bildung und Sport profitiert jeder Bereich.

Dementsprechend unterwerfen sich Christen einem Prozess der Heiligung und nutzen ihre gereinigte Identität, um verlorene Seelen für das Königreich Gottes zu gewinnen – siehe Epheser 2, Verse 1 bis 10:

«Auch ihr wart tot durch eure Übertretungen und Sünden, in denen ihr früher gewandelt seid nach der Art dieser Welt, unter dem Mächtigen, der in der Luft herrscht, nämlich dem Geist, der zu dieser Zeit am Werk ist in den Kindern des Ungehorsams. Unter ihnen haben auch wir alle einst unser Leben geführt in den Begierden unsres Fleisches und taten den Willen des Fleisches und der Vernunft und waren Kinder des Zorns von Natur wie auch die andern. Aber Gott, der reich ist an Barmherzigkeit, hat in seiner grossen Liebe, mit der er uns geliebt hat, auch uns, die wir tot waren in den Sünden, mit Christus lebendig gemacht – aus Gnade seid ihr gerettet; und er hat uns mit auferweckt und mit eingesetzt im Himmel in Christus Jesus, damit er in den kommenden Zeiten erzeige den überschwänglichen Reichtum seiner Gnade durch seine Güte gegen uns in Christus Jesus. Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme. Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.»

Am Sonntag (02.05.2021) besuchten wir einen Freizeitpark in Bouveret im Kanton Wallis. Der «Swiss Vapeur Parc» befindet sich am See und konzentriert sich auf die Geschichte der Eisenbahn. Die miniaturisierten Bahnhöfe und Gleise sind in einer sehenswerten Umgebung eingebettet. Es gilt, Teiche, Brücken, Tunnels oder ein Schloss zu entdecken. Der Höhepunkt ist eine Sammlung von Lokomotiven, welche die Besucher zu abenteuerlichen Rundfahrten einladen. Vom nostalgischen Modell mit Dampf, Kohle und Wasser bis zum elektrischen Zug reicht die Palette.

Auf der Reise zum Zielort trafen wir eine Schwester im Glauben und freuten uns über das Gespräch. Es ging um die Fähigkeiten (= Charismen) des Heiligen Geistes, welche unter anderem im ersten Brief an die Korinther im Kapitel 12 beschrieben sind. Aufgrund negativer Vorkommnisse in der Vergangenheit gibt es nun Christen, die sich von wichtigen geistlichen Gaben distanzieren, welche für die Expansion von Gottes Königreich gedacht sind. Heilung oder Zungenrede sind Werkzeuge des Lichts.

Im Kapitel 14 finden wir im gleichen Brief eine beeindruckende Aussage über die Geschenke des Heiligen Geistes. Christen sollen sich bemühen, Gaben wie die Prophetie zu erhalten – siehe Verse 1 bis 5:

«Strebt nach der Liebe, doch bemüht euch auch eifrig um die Geisteswirkungen; am meisten aber, dass ihr weissagt! Denn wer in Sprachen redet, der redet nicht für Menschen, sondern für Gott; denn niemand versteht es, sondern er redet Geheimnisse im Geist. Wer aber weissagt, der redet für Menschen zur Erbauung, zur Ermahnung und zum Trost. Wer in einer Sprache redet, erbaut sich selbst; wer aber weissagt, erbaut die Gemeinde. Ich wünschte, dass ihr alle in Sprachen reden würdet, noch viel mehr aber, dass ihr weissagen würdet. Denn wer weissagt, ist grösser, als wer in Sprachen redet; es sei denn, dass er es auslegt, damit die Gemeinde Erbauung empfängt.»

In diesem Zusammenhang ging es im Verlaufe des Dialogs um bizarre Manifestationen. Natürlich ist es ein falscher Geist, wenn Personen beginnen, wie Schlangen am Boden herumzukriechen und unkontrolliert Lachen bis sie umkippen. Jedoch ist es traurig, wenn sich Christen darüber streiten, ob «Besessene» nach hinten oder nach vorne fallen dürfen, wenn ein Dämon im Namen von Jesus ausgetrieben wird.

Auf dem Rückweg müssten wir längere Zeit bei einer Haltestelle warten und verwunderten uns, dass alle Türen verschlossen waren. Während dieser Pause redete ich mit zwei Mitarbeitern vom Sicherheitsdienst. Einer von ihnen erzählte mir, dass er ein neugeborener Christ sei. Ich freute mich über das Gespräch und sagte ihm, dass er berufen sei, Salz und Licht zu sein. Ausserdem erklärte ich ihm, dass er ein Leuchtturm ist. Alle Nachfolger von Jesus sind als Botschafter des Himmelreichs in eine finstere Umwelt geschickt. Nach dieser Konversation suchte ich meine Frau und die Kinder. Auf der Rückseite des Gebäudes wurde ich fündig und entdeckte wenige Schritte davon entfernt auch die Nachbildung eines Leuchtturms. Halleluja!

Am Dienstag (04.05.2021) machte ich mit Sandro einen Einsatz in Bern. Im Vorfeld hatte er den Eindruck, dass wir die frohe Botschaft an diesem Tag verkünden sollen. Gleich zu Beginn fiel mir ein leicht bekleideter Mann auf, der sich wie eine Frau benahm und mit lasziven Bewegungen herumtanzte. Offensichtlich war er ein Mitglied der LGBT-Sekte, die sich mit den entsprechenden Fahnen in der Nähe des Bahnhofs präsentierte.

Passend zur Thematik stellte ich Nichol Collins im September 2019 vor. Die ehemalige Lesbe betont die ursprüngliche Bedeutung des Regenbogens und blickt hinter die Kulissen eines Transgender. Die diabolische Ideologie sorgt für ein Chaos der Geschlechter. Wenn sich das Volk von den gesunden Richtlinien Gottes verabschiedet, kommt es zur Katastrophe. Die «Ehe für alle» bleibt genauso eine Fantasie wie das Einhorn und scheitert an der Ordnung in der Schöpfung – egal, ob man einen weiteren Paragrafen in der Bundesverfassung verankert.

Nachdem wir bei der Kirche vorbeispazierten und der Spitalgasse folgten, bemerkte ich ein Hinweisschild, dass trotz Betonsockel auf dem Boden lag und zum Tragen einer Maske wegen Covid-19 aufforderte. Offenbar hat der starke Wind die «Gebote» des Bundesamts für Gesundheit umgestossen. Später sah ich auf den beiden Kuppeldächern vom Bundeshaus die Nationalflagge auffällig wehen. Das Kreuz und der blutrote Hintergrund waren gut sichtbar. Hast du gewusst, dass die Schweiz das Evangelium im Logo trägt?

Auf dem Bundesplatz redeten mit einer Gruppe von Leuten, welche den Bundesrat mit einem ausdrucksstarken Plakat auf die Missstände im Iran hinwiesen. So leugnet der muslimische Führer des arabischen Staats den Holocaust an den Juden. Ausserdem droht Ayatollah Ali Khamenei in den sozialen Kanälen sogar mit der Vernichtung von Israel. Während Twitter das Konto von Donald Trump sperrt, verbreiten Dschihadisten scheinbar ungehindert ihre Ansichten.

Übrigens, das Projekt «Open Doors» berichtet unter anderem über die Diskriminierung von iranischen Christen. Das Land befindet sich auf Platz 8 der globalen Rangliste. Weltweit werden die Nachfolger von Jesus verleumdet, misshandelt und getötet. Aber nur ein Bruchteil dieser Nachrichten findet den Weg an die Öffentlichkeit. Die Presse bevorzugt die Pandemie, den Klimawandel und die Perversionen der Gesellschaft.

Vor der Brücke trafen wir eine ältere Frau, die ungewöhnlich offen war für die Wahrheit. Ich schenkte ihr eine Bibel und fragte sie, ob wir uns auf eine Holzbank beim Casinopark setzen können. Es stellte sich heraus, dass die Dame eine Spiritualität aus Fernost pflegte, aber keine Hoffnung hatte. Sandro und ich erklärten ihr den Rettungsplan Gottes. Vom ersten Buch von Mose bis zur Offenbarung des Johannes kamen unterschiedliche Themen zur Sprache.

Dazu gehörte die Liebe des himmlischen Vaters, der Fall von Adam und Eva, der Messias und das Gericht. Wir sprachen über den See aus Feuer und das ewige Leben der Kinder Gottes. Ich erzählte einen Teil von meinem Zeugnis mit Jesus. Dabei kamen mein toxischer Egotrip, die Taufe im Wasser und die Busse zur Sprache. Während der Konversation stand plötzlich Maja vor uns, obwohl wir kein Treffen vereinbarten. Wir freuten uns, dass unsere Schwester in Christus im Hintergrund betete.

Am Schluss verabschiedeten wir uns von der Frau und baten um himmlische Unterstützung. Der Heilige Geist muss Menschen inspirieren, damit sie umkehren können. Es liegt nicht unseren Händen, ob sich jemand bekehrt. In Johannes 6 lesen wir im Vers 44 folgende Aussage:

«Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, dass ihn der Vater zieht, der mich gesandt hat; und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag.»

Danach redeten wir mit Maja und später mit ihren zwei Begleitern. Einerseits handelte es sich um eine Jüdin, deren Namen ich nicht kannte. Andererseits war Kurt dabei, der in der Vergangenheit von Maja und weiteren Gläubigen getauft wurde. Er hat ein Herz für das Volk Gottes und spricht auch hebräisch. Ich war glücklich über die segensreiche Begegnung. Wir tauschten unsere Erkenntnisse über den HERRN aus. In Psalm 133 schreibt David über die Gemeinschaft der Heiligen:

«Siehe, wie fein und wie lieblich ist’s, wenn Brüder in Eintracht beisammen sind! Wie das feine Öl auf dem Haupt, das herabfliesst in den Bart, den Bart Aarons, das herabfliesst bis zum Saum seiner Kleider; wie der Tau des Hermon, der herabfliesst auf die Berge Zions; denn dort hat der HERR den Segen verheissen, Leben bis in Ewigkeit.»

Ich möchte an dieser Stelle nur einen Punkt aus der erbaulichen Konversation erwähnen. Hast du schon einmal von der Substitutionstheologie oder Ersatztheologie gehört? Es geht um eine teuflische Lehre, welche die ehemals von Gott erwählten Hebräer als verflucht bezeichnet und durch die Christen als Bundespartner ersetzt. Wer das Alte Testament und das Neue Testament studiert, kann diese Idee als Lüge entlarven.

Die gläubigen Heiden haben nicht die exklusiven Rechte an den Verheissungen für Israel! Das Gleichnis mit dem Ölbaum von Paulus ist eine wunderbare Beschreibung der Situation der Juden und den anderen Nationen. Bitte lese das Kapitel 11 aus dem Brief an die Römer im Kontext, um Klarheit zu schaffen und dein Denken zu erneuern. Darin erkennen wir, dass die Christen nachträglich mit dem Heiligen Land verknüpft wurden. Nimm dieses königliche Privileg in Demut dankbar an und sei dem Heiland gehorsam, der die Wurzel des Glaubens ist…

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