Aktion für Zion vor dem Rathaus und beim Barfüsserplatz in Basel

Theodor Herzl war der Organisator von einem Kongress, welche die Zionisten im August 1897 zum ersten Mal in der Schweiz veranstalteten. Der Journalist plante einen Staat für die Juden und suchte einen Ort für die Vorbereitung. Lokale Christen unterstützten das hebräische Projekt. Während seinen Aufenthalten in Basel wohnte Herzl im «Les Trois Rois». Das Markenzeichen des berühmten Hotels sind die Weisen aus dem Morgenland. Das Logo erinnert an die Geburt des Messias in Bethlehem, die mit drei Geschenken gefeiert wurde. Gold, Weihrauch und Myrre passen auch zur erneuten Gründung von Israel. 1948 erfüllte sich die mehr als 2’700 Jahre alte Prophezeiung aus dem Alten Testament. So lesen wir bei Amos im Kapitel 9 vom Gericht über Gottes Volk und den verheissungsvollen Neustart. Ich zitiere an dieser Stelle den Wiederaufbau von Jerusalem und die Stabilisierung des Heiligen Landes – siehe Verse 11 bis 15:

«An jenem Tag will ich die zerfallene Hütte Davids wieder aufrichten und ihre Risse vermauern und ihre Trümmer wiederherstellen und sie wieder bauen wie in den Tagen der Vorzeit, sodass sie den Überrest Edoms in Besitz nehmen werden und alle Heidenvölker, über die mein Name ausgerufen worden ist, spricht der HERR, der dies tut. Siehe, es kommen Tage, spricht der HERR, da der Pflüger den Schnitter und der Traubenkelterer den Sämann ablösen wird. Dann werden die Berge von Most triefen und alle Hügel überfliessen. Und ich will das Geschick meines Volkes Israel wenden, und sie werden die verwüsteten Städte wieder aufbauen und bewohnen, Weinberge pflanzen und deren Wein trinken, Gärten anlegen und deren Früchte geniessen. Und ich werde sie einpflanzen in ihr Land; und sie sollen aus ihrem Land, das ich ihnen gegeben habe, nicht mehr herausgerissen werden, spricht der HERR, dein Gott.»

Am Montag (17.05.2021) erzählte mir René von einer Mahnwache für Israel, welche am gleichen Tag in Basel stattfinden sollte. Eigentlich war es nicht möglich, den Zielort rechtzeitig zu erreichen, aber Gott überraschte uns mit einem Wunder. Ein Zug aus Deutschland konnte den Fahrplan nicht einhalten und wartete auf dem Gleis, obwohl er schon weg sein sollte. Wir profitierten von dieser geheimnisvollen Verspätung und kamen innerhalb einer nützlichen Frist in der Stadt am Rhein an. Halleluja!

Mehr als 100 Menschen versammelten sich auf dem Marktplatz vor dem Rathaus und proklamierten das Existenzrecht des Heiligen Landes. Ein Grossteil der Teilnehmer bestand aus Christen, die sich in einem Kreis formierten. Die Vision von Theodor Herzl stand im Zentrum und kommt von Gott. Israel gehört den Juden. Die offizielle Besitzurkunde ist über 3’000 Jahre alt und finden wir im vierten Buch von Mose – siehe Kapitel 34, Verse 1 bis 12:

«Und der HERR redete zu Mose und sprach: Gebiete den Kindern Israels und sprich zu ihnen: Wenn ihr in das Land Kanaan kommt, so ist dies das Land, das euch als Erbteil zufällt: Das Land Kanaan in seinen Grenzen. Der südliche Rand soll sich erstrecken von der Wüste Zin, Edom entlang, sodass eure südliche Grenze am Ende des Salzmeers beginnt, das gegen Osten liegt. Dann soll sich eure Grenze südlich der Anhöhe Akrabbim wenden, bis nach Zin gehen und südlich von Kadesch-Barnea enden; von dort soll sie nach Hazar-Addar gehen und hinüber nach Azmon; von Azmon soll sie sich zum Bach Ägyptens hin wenden, und ihr Ende soll am Meer sein. Als westliche Grenze soll euch das grosse Meer und seine Küste dienen; das sei eure Grenze gegen Westen. Dies soll eure nördliche Grenze sein: Vom grossen Meer sollt ihr die Grenze ziehen bis zum Berg Hor, und vom Berg Hor sollt ihr die Grenze ziehen, bis man nach Hamat kommt, und die Grenze soll nach Zedad hin auslaufen; dann soll sich die Grenze bis Siphron erstrecken, und sie soll bei Hazar-Enan auslaufen. Das sei eure Grenze gegen Norden. Als östliche Grenze aber sollt ihr euch festsetzen eine Linie von Hazar-Enan bis Schepham. Und die Grenze soll von Schepham nach Ribla herabgehen, östlich von Ain. Danach soll sie herabgehen und sich auf die Seite des Sees Genezareth ziehen, gegen Osten, und die Grenze soll herabkommen an den Jordan und beim Salzmeer auslaufen. Das sollen ringsum die Grenzen für euer Land sein.»

Im Verlaufe der ruhigen Protestaktion, tauchten einige Passanten auf und kritisierten unser Engagement für das Heilige Land. Der Vorwurf lautete, dass Israel verantwortlich ist für den Tod von Kindern im Gazastreifen. Tatsächlich starben bei den Angriffen auf die Hamas auch Zivilisten. Warum? Die Terroristen verwenden Schulen, Spitäler und Moscheen als Waffenlager oder für die Produktion von Raketen. Zudem installieren Dschihadisten mobile Abschussrampen für Marschflugkörper im Umkreis von Wohnhäusern.

Das in dieser Woche veröffentliche Video «Hamas use of human shields, explained» des israelischen Militärs erklärt die teuflische Taktik der Islamisten, welche die Bevölkerung als lebendige Schutzschilder missbrauchen. Im Gegensatz zur gefälschten Informationspolitik der palästinensischen Rebellen, überrascht die «Israel Defense Forces» mit einer transparenten Berichterstattung. So erfährt man im offiziellen Kanal der IDF bei Telegram über die jüngsten Entwicklungen des Kriegs.

Nachdem die Versammlung beendet war, erlebten wir unterschiedliche Begegnungen. Wir redeten unter anderem mit einer jungen Frau aus Afghanistan, die ein falsches Bild von Mohammed hatte. Der Prophet aus Mekka kreierte keine Religion des Friedens. Passend empfehle ich eine audiovisuelle Zusammenfassung mit Aussagen von radikalen Muslimen, die mit Allahs Hilfe die Juden und Israel vernichten wollen.

Spannend war der Einsatz von René, der für eine ältere Frau betete, die an Jesus glaubte, aber unter einem Fluch litt, der sich durch Generationen zog. Es ging um die schrecklichen Taten der Nationalsozialisten im Zweiten Weltkrieg, welche den Holocaust betrafen. Scheinbar konnte sie die Vergebung von Golgota nicht komplett erfassen und litt an der Schuld ihrer Vorfahren. Jedenfalls erhielt sie von uns geistliche Unterstützung und wir durften das Problem im Namen des Königs der Könige angehen.

Nach Johannes 3 starb Jesus Christus für dich und mich. Der Heiland bezahlte unseren Schuldenberg mit seinem kostbaren Blut und verliess nach drei Tagen sein Grab. Nun ist der Weg frei ins Himmelreich. Profitiere von dieser herrlichen Gnade und schliesse einen Friedensvertrag mit Gott. Bereue deine Fehler und beerdige deine toxische Vergangenheit im Wasser der Taufe, so wirst du mit dem Heiligen Geist erfüllt – siehe Apostelgeschichte 2, Vers 38:

«Da sprach Petrus zu ihnen: Tut Busse, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden; so werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.»

Die neue Identität als Botschafter des Lichts und die Ewigkeit im Paradies erhalten diejenigen, welche negative Verhaltensmuster stoppen und sich mit dem himmlischen Vater versöhnen. Die Gemeinschaft mit Gott beginnt hier und jetzt. Wer nicht hören will, wird am Ende nach seinen Werken gerichtet und landet im See aus Feuer. Heiligkeit, Gerechtigkeit, Wahrheit und Liebe gehören zusammen.

Der Sinn des Lebens ist eine leidenschaftliche Freundschaft mit Jesus. Der Erfinder des Universums kreierte dich, weil er dich liebt. Adam und Eva vertrauten der Schlange. Die Konsequenz des unheiligen Pakts war der Tod. Lügen, Stehlen, Morden, Stolz, Neid oder Perversionen trennen uns vom himmlischen Vater. Deshalb müssen wir unseren selbstsüchtigen Egotrip beenden, wenn wir gerettet werden wollen. Lasse dich vom Heiligen Geist anstatt vom Zeitgeist erziehen.

Übrigens, die letzte Woche fanden am Freitag und am Samstag zwei nicht bewilligte Demonstrationen für «Palästina» statt. An beiden Tagen waren auch Christen mit der Flagge von Israel vor Ort, welche von palästinensischen Sympathisanten bedroht wurden. Im Vorfeld warnte die jüdische Gemeinde in Basel ihre Mitglieder vor diesen «solidarischen» Kundgebungen. Offensichtlich kennen viele Muslime die Sure 5 aus dem Koran nicht. Dort steht in den Versen 20 bis 21, dass die Juden die rechtmässigen Besitzer des Heiligen Landes sind.

Hananya Naftali erklärt, warum die Palästinenser einen arabischen Ursprung haben und keine Ansprüche an Israel stellen können. Eigentlich stammen diese Bürger aus Jordanien, Ägypten, Syrien sowie weiteren Ländern aus dem Nahen Osten. In seinem kurzen Film dokumentiert der messianische Jude die historischen Wurzeln Palästinas, die auf der jüdischen Provinz Judäa basieren und mit den Fantasien der PLO nicht kompatibel sind. Komischerweise ist auf dem Wappen der palästinensischen Befreiungsorganisation das Heilige Land komplett abgebildet, also wie es in der Bibel exklusiv den Juden versprochen wurde. Alleine diese Provokation zeigt den antisemitischen Geist, welchen Mahmud Abbas und dessen Gefolgsleute vertreten.

Gemäss einem Bericht des Magazins «Audiatur-Online» unterstützt der Iran die Hamas und will Israel zerstören. Auf seinem Konto bei Twitter motiviert Ayatollah Ali Khamenei die islamischen Dschihadisten, Juden zu töten. Gleichzeitig will US-Präsident Joe Biden die Sanktionen gegen die militanten Araber aufheben. Hast du gewusst, dass die Schweiz und andere Staaten das palästinensische Hilfswerk UNRWA seit Jahren mit Millionen von Franken fördern? Die Geldmittel werden nicht nur in humanitäre Zwecke, sondern auch in den Ausbau von Terror-Netzwerken investiert.

Auf der Rückreise zum Bahnhof knipste ich aus dem Tram ein Foto des Regenbogens, der plötzlich im Hintergrund zu sehen war. Wir freuten uns über diese faszinierende Bestätigung des Schöpfers. Ursprünglich besiegelte das bunte Zeichen am Himmel den Bund zwischen Gott und Noah. In Jesaja 54 lesen wir über den Bund mit Zion, der mit dem Bund mit Noah verglichen wird – siehe Verse 7 bis 9:

«Einen kleinen Augenblick habe ich dich verlassen; aber mit grosser Barmherzigkeit werde ich dich sammeln. In überwallendem Zorn habe ich einen Augenblick mein Angesicht vor dir verborgen; aber mit ewiger Gnade will ich mich über dich erbarmen, spricht der HERR, dein Erlöser. Und das soll mir sein wie die Wasser Noahs: Denn wie ich geschworen habe, dass die Wasser Noahs nie mehr die Erde überfluten sollen, so habe ich geschworen, dass ich nie mehr über dich zornig werden noch dich schelten werde.»

Am Mittwoch (19.05.2021) reisten wir trotz Regen und Sturm nach Basel, um nochmals für Israel vor dem Thron Gottes einzustehen. Auf der Reise zum Zielort veränderte sich das Wetter und die Sonne kam hervor. Diesmal versammelten wir uns beim Barfüsserplatz und beteten mit einer Handvoll Christen. Wenige Meter davon entfernt, befand sich das Stadtcasino, wo Theodor Herzl vor mehr als 120 Jahren die politischen Weichen für die abermalige Gründung des jüdischen Staats stellte. Damals wurde auch die offizielle Nationalhymne «Hatikva» vorgestellt, welche mit dem Wort «Hoffnung» übersetzt werden kann.

Während unserem Lobpreis tauchte eine Jüdin auf, die sich spontan in unseren Gesang einklinkte. Später störten Jugendlichen unsere Gebete und provozierten mit frechen Sprüchen. Danach fiel mir eine Gruppe von Zuschauern auf, die neben der Kirche standen. Es handelte sich um zwei Männer, die von zwei Frauen mit Kopftüchern begleitet wurden. Nachdem wir ihnen ein christliches Flugblatt schenkten, veränderte sich das feindselige Klima.

Das Finale unserer Versammlung bildete der Klang des Schofars, dass René blies. Es handelt sich um ein Musikinstrument, welches die Israeliten beispielsweise bei der Eroberung von Jericho verwendeten. Der markante Ton aus dem Horn eines Widders oder Kudus hört man unter anderem beim jüdischen Neujahrsfest (Rosch ha-Schana) und dem Tag des Posaunenhalls (Jom Terua). Die Beziehung zwischen Gott und Mensch steht im Mittelpunkt.

In Jesaja 53 finden wir eine Prophetie auf den Messias, welche sich im Neuen Testament mit der Kreuzigung und Auferstehung von Jesus Christus erfüllt hat. Das Projekt «Tree of Life Ministries Israel» produzierte von den zwölf Versen einen Beitrag. Die rund zehnminütige Dokumentation ist unter dem Titel «The Forbidden Chapter in the Hebrew Bible» im Internet verfügbar und beschreibt den Auftrag von Gottes Lamm, um die Menschheit aus der Sklaverei Satans zu befreien.

Im superstarken Brief des Paulus an die Römer finden wir im Kapitel 11 das Gleichnis mit dem Ölbaum, welches die Verheissungen Gottes für die Juden und die geistliche Verwandtschaft der Christen thematisiert. Ich empfehle dir, alle 36 Verse zu studieren und zu staunen über den wunderbaren Rettungsplan aus dem Himmelreich. Schalom Israel!

Jeschua Hamaschiach (Jesus Christus) betont in Johannes 4 im Gespräch mit der Frau aus Samarien, dass Gott durch die Juden alle Nationen segnen will und gibt sich als Messias zu erkennen – siehe Verse 21 bis 26:

«Jesus spricht zu ihr: Frau, glaube mir, es kommt die Stunde, wo ihr weder auf diesem Berg noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet. Ihr betet an, was ihr nicht kennt; wir beten an, was wir kennen, denn das Heil kommt aus den Juden. Aber die Stunde kommt und ist schon da, wo die wahren Anbeter den Vater im Geist und in der Wahrheit anbeten werden; denn der Vater sucht solche Anbeter. Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten. Die Frau spricht zu ihm: Ich weiss, dass der Messias kommt, welcher Christus genannt wird; wenn dieser kommt, wird er uns alles verkündigen. Jesus spricht zu ihr: Ich bin’s, der mit dir redet!»

Zum Schluss möchte ich bekennen, dass ich früher ebenfalls einen Hass auf die Hebräer hatte. Gott sei Dank hat mich Jesus Christus von diesem kranken Denken erlöst und mir alle Sünden vergeben. Nun zähle ich mich selbst zu Israel, weil ich in die königliche Familie durch Wasser und Geist hineingeboren bin. Ich beende diesen Text mit einem Hinweis auf das Album «Roar from Zion» von Paul Wilbur. Der gläubige Sänger beschreibt die Heimkehr der Juden ins Heilige Land und die Rückkehr des HERRN…

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