Blut im Lift beim Flugplatz und Narben an der Tankstelle

Wir setzen unsere Hoffnungen in Präsidenten, Impfstoffe, Börsenkurse, Versicherungen oder soziale Netzwerke. Die Gesellschaft hinterfragt selten die Nachrichten aus der Presse und orientiert sich unbewusst an der Ideologie der Medienkonzerne. Wie gebannt starrst du auf dein Mobiltelefon und konsumierst ungefiltert die Meldungen des Tages. Das Vertrauen in die Experten aus Wissenschaft, Politik, Kunst und Sport scheint ungebrochen. Die Bibel warnt ausdrücklich davor, sich auf Menschen zu verlassen und spricht sogar von einem Fluch. König David verrät in Psalm 121 das Geheimnis seiner Kraft und erklärt, woher seine Hilfe kommt – siehe Verse 1 bis 8:

«Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen: Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt von dem HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat! Er wird deinen Fuss nicht wanken lassen, und der dich behütet, schläft nicht. Siehe, der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht. Der HERR behütet dich; der HERR ist dein Schatten zu deiner rechten Hand, dass dich am Tag die Sonne nicht steche, noch der Mond bei Nacht. Der HERR behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele; der HERR behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit.»

Tatsächlich gibt es keine vertrauenswürdigere Quelle als den Schöpfer des Universums. Unser Designer kennt jede Faser deines Körpers und hat dich wunderbar erschaffen. Der erstaunliche Konstruktionsplan umfasst aber nicht nur die physische Beschaffenheit, sondern auch die einzigartige Seele. Die beste Nachricht ist, dass dieser allmächtige Gott uns liebt und es einen Weg gibt, um Gemeinschaft mit ihm zu haben. Wie geht das?

Am Dienstag (08.06.2021) verabschiedeten wir uns von einem Glaubensbruder, der nach Nigeria zurückkehrte. Während diesem Einsatz am Flughafen in Zürich erlebten wir mehrere spannende Begegnungen. An dieser Stelle möchte ich zwei davon erwähnen.

Als wir einen der vielen Lifte betraten, erlaubten wir einem Passanten mitzufahren. Er meinte, dass er geimpft sei und wollte sich mit dieser Aussage rechtfertigen, damit wir uns keine Sorgen machen. Ich antwortete ihm, dass ich mit dem Blut von Jesus geimpft bin und wir nach «oben» fahren. Alleine das Kreuz schafft Frieden zwischen Gott und Mensch. Wer sich auf irdische Sicherheiten verlässt, wird am Ende alles verlieren. In Johannes 12 finden wir in Vers 25 eine starke Aussage passend zum Thema:

«Wer sein Leben liebt, der wird es verlieren; wer aber sein Leben in dieser Welt hasst, wird es zum ewigen Leben bewahren.»

Früher verstand ich diesen Satz nicht. Heute ist mir klar, dass Jesus hier von echter Busse spricht. Wenn du deinen versauten Lebensstil nicht stoppst und zu Gott umkehrst, wirst du im See aus Feuer landen. Wer versucht mit eigener Gerechtigkeit ins Himmelreich zu kommen, wird entsprechend seiner Taten beim letzten Gericht verurteilt und nach «unten» fahren. Die Bibel macht klar, dass wir nur aus Gnade gerettet werden und sich niemand das Paradies verdienen kann. Jedoch müssen wir das Geschenk von Golgota von Herzen annehmen und auspacken.

Diejenigen, welche dem Rettungsplan Gottes vertrauen, erhalten die einzigartige Vergebung aus dem Himmelreich. Bereue deine Schuld und beerdige im Wasser der Taufe deine korrupte Vergangenheit. So wirst du aus dem Gefängnis des Teufels befreit und mit dem Heiligen Geist eine neue Identität erhalten. In Johannes 3 beschreibt Jesus diese übernatürliche Neugeburt – siehe Vers 5:

«Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, so kann er nicht in das Reich Gottes eingehen!»

Das Ziel dieser übernatürlichen Transformation ist es, dass wir in die ursprüngliche Beziehung mit Gott hineinwachsen und als Botschafter vom Königreich des Lichts agieren können. Adam und Eva wurden aus dem Garten Eden entfernt, weil sie der Schlange mehr vertrauten als dem himmlischen Vater. Das stellvertretende Opfer von Jesus ermöglicht die Versöhnung nach dem Fall der Menschheit und katapultiert uns in einen genialen Prozess der Heiligung.

Im Restaurant redeten wir mit einem Mitarbeiter aus Ghana, der uns einen wichtigen Hinweis gab. Er sagte, dass viele Christen die grossen Städte als Felder für die Mission bevorzugen und die kleinen Dörfer vernachlässigen. Ich hoffe, einige Leser können mit dieser Information etwas anfangen. Prüfet alles, das Gute behaltet!

Während dem Gespräch erwähnte er einen Ausschnitt aus dem ersten Kapitel der Apostelgeschichte. Bevor Jesus zurück ins Himmelreich ging, gab er seine Schüler bekannt, dass sie mit der «Kraft» aus der Höhe ausgerüstet werden, um mit dem Evangelium jeden Ort auf der Erde zu erreichen – siehe Vers 8:

«… sondern ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist, und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde!»

Am Mittwoch (09.06.2021) holten wir Speiseeis bei einer Tankstelle im Kanton Aargau und begegneten einem Mann mit starken Schmerzen (Stufe 8 von 10) im Rücken. Gemäss seinen Aussagen litt er seit mehr als 30 Jahren an diesem Problem. Offenbar wurde er aufgrund seines Leidens acht Mal operiert. Jedenfalls zog der ehemalige Bauarbeiter sein Leibchen hoch und zeigte mir die Narben.

Nachdem ich ihm meine Hand auf die betreffende Stelle legte und die Schmerzen im Namen von Jesus Christus fortschickte, veränderte sich sein Gesichtsausdruck. Es war herrlich zu sehen, wie überrascht er war als das Leid verschwand. Der 63-Jährige bewegte sich und blickte uns verwundert an. Dann erzählte ich ihm von unserem Heiland und freute mich. Halleluja!

Alle Nachfolger von Jesus sind berufen, in einer geschmacklosen und finsteren Welt das Salz und Licht zu sein. Wir sind autorisiert, die Botschaft vom Kreuz zu verkünden, die Kranken zu heilen, Dämonen auszutreiben und Menschen zu taufen. Es geht nicht darum, am Sonntag in der Kirche zu hocken und fromme Lieder zu singen oder eine Religion zu praktizieren, sondern einen königlichen Lebensstil im Alltag zu kultivieren. Christen haben das segensreiche Privileg, den Fussstapfen des Messias zu folgen und die Werke zu vollbringen, welche der HERR in seiner Barmherzigkeit vorbereitet hat. Das komplette Leben eines Gläubigen ist gedacht als Lobpreis für Gott…

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