Eine Lehre bei Jesus und der 84-jährige Evangelist

Lautet der primäre Auftrag der Kirche, die Steuern einzutreiben, Babys zu taufen, Beerdigungen durchzuführen oder Hochzeiten zu organisieren? Gemäss der Bibel sind Christen berufen, Jesus zu folgen und das Evangelium zu verkünden. Es geht nicht um fromme Rituale oder komplizierte Theologie, sondern um eine persönliche Beziehung mit Gott. Echte Gläubige befinden sich in einer übernatürlichen Ausbildung, die vom Heiligen Geist geleitet wird. Wir imitieren den Heiland und lernen Kranke zu heilen oder Dämonen auszutreiben. Die Jünger des Messias vertreten das Königreich des Lichts und fordern gemäss Matthäus 28 alle Menschen auf, in die himmlische Familie einzutreten – siehe Verse 18 bis 20:

«Und Jesus trat herzu, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden. So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit! Amen.»

Nach der Rebellion von Adam und Eva zerbrach die Freundschaft mit Gott. Das berühmte Paar wurde von der Schlange getäuscht und von einer toxischen Selbstsucht infiziert. Die Konsequenzen sind bis dato sichtbar. Sünde, Tod und Teufel dominieren unseren Alltag. Wir ermorden Kinder im Mutterleib, betrügen das Steueramt, brechen die Ehe, verfluchen unsere Nachbarn, praktizieren Zauberei, besuchen Bordelle und konsumieren Drogen. Alle Perversionen dieser Welt basieren auf der Tragödie im Garten Eden.

Wie kommen wir aus diesem Teufelskreis heraus?

Jesus Christus starb für dich und vergoss sein Blut für deine Schuld. Nach drei Tagen verliess der Heiland das Grab und öffnete die Türe ins Himmelreich. Nun hast du die Möglichkeit, diese einzigartige Vergebung zu erhalten. Vertraue dem Rettungsplan vom Kreuz und kehre um zu Gott. Bereue deinen Sünden und beerdige im Wasser der Taufe deine korrupte Vergangenheit. So wirst du mit dem Heiligen Geist erfüllt und mit einer neuen Identität ausgerüstet – siehe Apostelgeschichte 2, Vers 38:

«Da sprach Petrus zu ihnen: Tut Busse, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden; so werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.»

Aus Gnade werden wir aus dem Reich der Finsternis in das Königreich des Lichts versetzt. Niemand kann sich das Himmelreich mit guten Taten verdienen. Jesus erwähnt im Gespräch mit Nikodemus eine geheimnisvolle Neugeburt, die notwendig ist, um die sündige Natur loszuwerden und als Kind Gottes in Ewigkeit zu leben – siehe Johannes 3, Verse 4 bis 5:

«Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Er kann doch nicht zum zweiten Mal in den Schoss seiner Mutter eingehen und geboren werden? Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, so kann er nicht in das Reich Gottes eingehen! Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, das ist Geist.»

Damals wie heute versteht die religiöse Elite die kraftvolle Aussage von Jesus nicht und leistet Widerstand gegen die Wahrheit. So werden beispielsweise Säuglinge in der Kirche getauft, obwohl diese Handlung keinen Sinn ergibt, weil das Bewusstsein für die Sünde fehlt. Vielmehr segnet Jesus in Matthäus 19 die Kinder und schenkt ihnen das Himmelreich – siehe Verse 13 bis 14:

«Da wurden Kinder zu ihm gebracht, damit er die Hände auf sie lege und bete. Die Jünger aber tadelten sie. Aber Jesus sprach: Lasst die Kinder und wehrt ihnen nicht, zu mir zu kommen; denn solcher ist das Reich der Himmel!»

Was lernen wir daraus? Bei der missbräuchlichen Taufe von Kleinkindern handelt es sich um eine Tradition, die nicht mit der Bibel kompatibel ist. Im ersten Kapitel aus Johannes steht klar und deutlich, dass jeder Mensch eine persönliche Entscheidung für Jesus treffen muss. Erzwungene Massnahmen sind kontraproduktiv und verfehlen das Ziel – siehe Verse 12 bis 13:

«Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; die nicht aus dem Blut, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.»

Dementsprechend wäre es besser, wenn sich Pfarrer und Pastoren selbst überprüfen, ob sie wirklich einen Bund mit dem HERRN geschlossen haben oder ob sie wie alle Ungläubigen auf dem Weg in die Hölle sind. Jesus motiviert seine Zuhörer, sich vor Gott zu demütigen und nimmt ein Kind als Beispiel – siehe Matthäus 18, Verse 2 bis 4:

«Und Jesus rief ein Kind herbei, stellte es in ihre Mitte und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht in das Reich der Himmel kommen! Wer nun sich selbst erniedrigt wie dieses Kind, der ist der Grösste im Reich der Himmel.»

Grundsätzlich sollten die Ideologien von Katholiken, Orthodoxen und Reformierten hinterfragt werden. Auch in diversen Freikirchen kursieren seltsame Ansichten. Die ersten Nachfolger von Jesus versammelten sich nicht am Sonntag in einem klerikalen Gebäude und veranstalteten einen frommen Zirkus, sondern verstanden gemäss Römer 12 das ganze Leben als einen Gottesdienst – siehe Verse 1 bis 2:

«Ich ermahne euch nun, ihr Brüder, angesichts der Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber darbringt als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer: Das sei euer vernünftiger Gottesdienst! Und passt euch nicht diesem Weltlauf an, sondern lasst euch in eurem Wesen verwandeln durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist.»

Genauso wie die Jünger vor 2’000 Jahren sind Christen berufen, dem ultimativen Lehrmeister zu gehorchen und von Jesus zu lernen. Werde ein Lehrling des Messias, studiere das «Handbuch» und befolge die Instruktionen aus der Bibel. Anstatt endlose Debatten über theologische Feinheiten zu führen, wäre es sinnvoll, praktisch tätig zu werden und in Zusammenarbeit mit leidenschaftlichen Gläubigen dem König der Könige zu dienen. Oder willst du dein Privileg als Kind Gottes verschwenden und als religiöser Heuchler enden?

Jakobus schreibt im Kapitel 2 seines durchschlagskräftigen Briefs, dass Glaube ohne Werke tot ist. Wer vom Heiligen Geist geführt wird, kann diejenigen Zeichen und Wunder vollbringen, welche der Himmel vorbereitet hat. Gemeint ist nicht blinder Aktivismus, sondern eine von Gott orchestrierte Sinfonie aus Liebe, Gerechtigkeit, Heiligkeit und Wahrheit.

Am Mittwoch (23.06.2021) machten wir trotz stürmischem Wetter einen Einsatz in Bern. Gemeinsam mit Sandro verkündete ich auf der Strasse das Evangelium. Bevor die Mission startete, beteten wir für Personen des Friedens. Verschwende deine Zeit keinesfalls mit Leuten, die sich nicht mit dem himmlischen Vater versöhnen wollen und Gott verspotten – siehe Matthäus 7, Vers 6:

«Ihr sollt das Heilige nicht den Hunden geben, und eure Perlen sollt ihr nicht vor die Säue werfen, damit die sie nicht zertreten mit ihren Füssen und sich umwenden und euch zerreissen.»

Wenige Meter vom Startpunkt entfernt beobachteten wir eine kuriose Szene mit einer Frau, die nur einen Schuh trug. Dabei kamen wir mit einem jungen Mann ins Gespräch. Wir konnten ihm die gute Nachricht vom Kreuz im Detail erzählen. Ausserdem durften wir für ihn beten und freuten uns über diese Begegnung.

Vor der Kirche redeten wir mit einem Türken über Gottes Rettungsplan und lösten Missverständnisse auf. So ging es unter anderem um das Thema Israel und Palästina. Sowohl historisch als auch biblisch betrachtet, gehört das Heilige Land den Juden. Ausserdem meinte er, dass er ein guter Mensch sei. Wir fragten ihn, ob er schon einmal gelogen hat. Dann kam es zu einer aussergewöhnlichen Situation. Ein alter Mann tauchte plötzlich auf und streckte uns die Attrappe eines Geldscheins entgegen.

Auf der Rückseite war die gute Nachricht in einer spannenden Art und Weise abgedruckt. Die zweite Frage auf diesem Flugblatt lautete: Hast Du jemals gelogen? Bitte schaut euch die beiden Fotos in der Galerie an. Das ursprüngliche Konzept basiert auf dem Projekt «Living Waters» von Ray Comfort und kann von Christen rund um den Erdball verwendet werden.

Der alte Mann erzählte uns, dass er 84 Jahre alt und seit langer Zeit mit Jesus unterwegs ist. Es war eine grosse Freude mit ihm zu sprechen. Ich hoffe, jeder Nachfolger des Heilands wird motiviert, selber tätig zu werden anstatt nur in der Gemeinde zu hocken und nette Programme abzuspulen.

Beim Bundeshaus redeten wir mit Passanten über den Messias und verteilten auch Visitenkarten. An dieser Stelle erwähne ich die Begegnung mit einer Frau, welche auf dem Boden sass. Wir sprachen über die hoffnungsvolle Botschaft von Golgota ohne religiöse Filter. Am Schluss beteten wir für sie. Halleluja!

Auf dem Rückweg machten wir eine Pause in einem Restaurant. Wir redeten über den Sinn des Lebens. Sandro meinte, dass Arbeiten und Schlafen nicht alles sein kann. Tatsächlich strampeln viele Menschen in einem Hamsterrad und haben die Freiheit bisher nicht erkannt, die der Heiland uns schenken will. Im Untergeschoss beim Bahnhof beteten wir für eine junge Frau, die nach einem Unfall beim Sport mit zwei Krücken unterwegs war und erzählten vom Rettungsplan des HERRN…

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