Pervertierte Ehe und geistlicher Missbrauch

Wenn zwei Männer versuchen Kinder zu adoptieren und zwei Frauen mit einer Samenspende die Schwangerschaft erzwingen, dann geht es um eine Rebellion gegen die natürliche Ordnung in der Schöpfung. Die Genderideologie ignoriert die biologischen Unterschiede der Geschlechter und täuscht das Publikum mit einer regenbogenfarbigen Illusion. Liberale Psychologen, Wissenschaftler und Politiker behaupten, dass es keine Rolle spiele, ob ein Kind mit Vater und Mutter aufwächst. Diese und weitere Lügen dienen als Grundlage, um die «Ehe für alle» in der Schweiz zu legalisieren. Gleichzeitig versucht man die Meinungsfreiheit einzuschränken und Kritik als Hassrede zu deklarieren. Ein Grossteil der Presse unterdrückt die Wahrheit und beschleunigt den Zerfall der Moral.

Besonders schmerzlich ist die Tatsache, dass es auch «Christen» gibt, welche dem Zeitgeist anstatt Jesus folgen. Eine lesbische Pfarrerin der reformierten Kirche aus Zürich fördert LGBT-Theorien und ist verantwortlich für den Kanal «Holy Shit» auf Youtube. Es handelt sich um Blasphemie; trotzdem wird das Projekt mit den Steuergeldern der Gläubigen finanziert.

Die Heilige Schrift bezeichnet sowohl Homosexualität, Prostitution als auch Pädophilie und Sodomie als Sünde. Dennoch gibt es Theologen, welche die gesunden Richtlinien Gottes manipulieren. Passend zitiere ich an dieser Stelle die Zürcher Bibel von Huldrych Zwingli, welche im 16. Jahrhundert erschienen ist und mehrmals revidiert wurde. Der Inhalt blieb auch in der aktuellsten Fassung gleich. Hier die Verse 24 bis 27 aus dem ersten Kapitel des Römerbriefs:

«Darum hat Gott sie im Begehren ihres Herzens der Unreinheit preisgegeben, und so entehren sie selbst ihre Leiber. Sie tauschten die Wahrheit Gottes gegen die Lüge und huldigten und dienten dem Geschöpf statt dem Schöpfer – gepriesen sei er in Ewigkeit, Amen. Deshalb hat Gott sie unwürdigen Leidenschaften preisgegeben. Denn ihre Frauen vertauschten den natürlichen Umgang mit dem widernatürlichen. Ebenso gaben die Männer den natürlichen Umgang mit der Frau auf und entflammten im Verlangen nacheinander; Männer mit Männern bringen Schande über sich und empfangen am eigenen Leib den Lohn für ihre Verirrung.»

Ironischerweise begleitete vor zwei Jahren die Figur des Reformators bei der Zürcher «Street Parade» den fragwürdigen Umzug. Scheinbar blendeten die Verantwortlichen den Standpunkt von Zwingli aus, der dieses schändliche Treiben nicht akzeptiert hätte. Die Kirche hat bis heute den Auftrag, die Menschheit über den Lohn der Sünde, die Vergebung durch das Kreuz und das zukünftige Gericht Gottes zu informieren.

Weil Jesus nicht über Homosexualität gesprochen habe und Liebe gleich Liebe sei, probiert man die Wahrheit zu verdrehen. Seit dem Schöpfungsbericht ist klar, dass die Nachkommen von Adam und Eva für eine fruchtbare Gemeinschaft bestimmt sind. Sexualität ausserhalb der Ehe zwischen Mann und Frau war niemals eine segenseiche Option. Obwohl im Alten Testament und im Neuen Testament viele Arten von Perversionen vorkommen, werden sie nicht als positiv dargestellt.

Nichol Collins blickt hinter die Kulissen der pinken Szene und fokussiert mit dem Projekt «Globeshakers» die wahre Bedeutung des Regenbogens. Die Nachfolgerin von Jesus deckt den Etikettenschwindel auf. Als ehemalige Transgender weiss sie Bescheid und dokumentierte ihre explosive Geschichte in der Autobiografie «Behind Enemy Lines».

Ende September 2021 soll das Volk über die Pervertierung der Ehe abstimmen. Genauso wie in der Vergangenheit die Abtreibung von Kindern und die Prostitution autorisiert wurden, sollen die jüngste Vorlage eingeführt und die christlichen Wurzeln der Schweiz weiter beschädigt werden. Die fragwürdige Kampagne der «Operation Libero» rückt gleichgeschlechtliche Paare in den Vordergrund und argumentiert mit Toleranz. Mit dem heuchlerisch verwendeten Begriff der Diskriminierung verpasste man im Vorfeld kritischen Stimmen einen Maulkorb. Das Logo dieser politischen Organisation drängt das Kreuz an den Rand und macht ein «X» daraus. Das ist kein Zufall.

Wer diese Symbolik geistlich beurteilt, identifiziert die teuflischen Kräfte dahinter. Der Mensch will im Mittelpunkt stehen und wie Gott sein. Zum ersten Mal zeigte sich dieses toxische Verhalten im Garten Eden beim Baum der Erkenntnis von Gut und Böse – siehe 1. Mose 3, Verse 2 bis 5:

«Und die Frau sprach zur Schlange: Von den Früchten der Bäume im Garten dürfen wir essen. Nur von den Früchten des Baumes in der Mitte des Gartens hat Gott gesagt: Ihr dürft nicht davon essen, und ihr dürft sie nicht anrühren, damit ihr nicht sterbt. Da sprach die Schlange zur Frau: Mitnichten werdet ihr sterben. Sondern Gott weiss, dass euch die Augen aufgehen werden und dass ihr wie Gott sein und Gut und Böse erkennen werdet, sobald ihr davon esst. Da sah die Frau, dass es gut wäre, von dem Baum zu essen, und dass er eine Lust für die Augen war und dass der Baum begehrenswert war, weil er wissend machte, und sie nahm von seiner Frucht und ass. Und sie gab auch ihrem Mann, der mit ihr war, und er ass.»

Ich möchte hier die Webseite zum mutigen Komitee verknüpfen, dass «Nein» sagt zur Ehe für alle. Ein Nachfolger von Jesus kann diese Initiative nicht gutheissen. Vielmehr sollten Christen auf die Strasse gehen und die Bürger über die schrecklichen Konsequenzen aufklären. Ursprünglich kamen die Gründer dieser Nation im Namen des HERRN zusammen und schlossen im August 1291 einen Bund.

Der Bundesbrief beginnt mit den Worten «In Gottes Namen, Amen» und gilt als die Gründungsurkunde der Eidgenossenschaft. Das aussergewöhnliche Dokument befindet sich im historischen Museum im Kanton Schwyz. Bis dato hinterlässt das Bündnis segensreiche Spuren in unserem wunderschönen Land. Hast du gewusst, dass auf dem Dach vom Bundeshaus in Bern ein goldenes Kreuz ist?

Die Regierung bildet der Bundesrat, welcher aus sieben Personen besteht und sich gemäss der Bundesverfassung dem HERRN unterstellt. Der erste Satz lautet «Im Namen Gottes des Allmächtigen» und definiert das rechtliche Fundament. Ebenso erinnert die offizielle Münze mit dem Geldwert von 5 Franken an die verheissungsvollen Wurzeln. Auf der Kante ist die lateinische Inschrift «Dominus Providebit» eingraviert, was so viel bedeutet wie, der HERR wird versorgen.

Die Nationalhymne hat den Titel «Schweizer Psalm» erhalten, weil der Erfinder von Himmel und Erde in vier Strophen verehrt wird. Der Text des Loblieds fordert die Bürger zum Gebet auf. Ebenso deutet die Nationalflagge mit dem weissen Kreuz und dem roten Hintergrund auf Jesus Christus hin. Scheinbar haben die Leute die Identität dieses einzigartigen Landes vergessen.

Es gibt einen Ausweg! Bekenne deine Schuld vor dem HERRN und folge Jesus Christus in die Ewigkeit.

Gott sandte seinen Sohn, um sich der Menschheit zu offenbaren und dich aus der Sklaverei Satans zu befreien. Jesus zeigte uns die unbeschreibliche Liebe des himmlischen Vaters und bezahlte mit seinem kostbaren Leben die Strafe, welche wir verdient hätten. Nach drei Tagen verliess der Heiland sein Grab und öffnete die Türe ins Paradies. Nun haben wir die Möglichkeit, dieses Geschenk der Gnade zu empfangen und einen Bund mit dem Schöpfer des Universums zu schliessen.

Wer das Angebot der Vergebung ablehnt, wird beim letzten Gericht verurteilt und in einem See aus Feuer landen. Gott ist gerecht und richtet alle Menschen entsprechend ihrer Taten. Im ersten Brief an die Korinther lesen wir im Kapitel 6 eine Warnung für diejenigen, welche ihren versauten Lebensstil nicht bereuen – siehe Verse 9 bis 10:

«Wisst ihr denn nicht, dass Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden? Täuscht euch nicht! Wer Unzucht treibt, die nichtigen Götter verehrt, die Ehe bricht, sich gehen lässt, mit Männern schläft, stiehlt, rafft, auch wer trinkt, andere beschimpft oder beraubt, wird das Reich Gottes nicht erben.»

Das Blut des Heilands reinigt dich von jeder Schuld und gibt dir eine hoffnungsvolle Perspektive für die Ewigkeit. Vertraue dem Rettungsplan Gottes und bereue deine Sünden. Danach beerdige im Wasser der Taufe deinen Egotrip und werde mit dem Heiligen Geist erfüllt. Die Freundschaft mit Jesus bildet das Fundament der Transformation. In Johannes 3 erfahren wir die Hintergründe über diese Neugeburt – siehe Verse 3 bis 7:

«Jesus entgegnete ihm: Amen, amen, ich sage dir: Wer nicht von oben geboren wird, kann das Reich Gottes nicht sehen. Nikodemus sagt zu ihm: Wie kann denn ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Er kann doch nicht ein zweites Mal in den Schoss der Mutter gelangen und geboren werden? Jesus antwortete: Amen, amen, ich sage dir: Wer nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann nicht in das Reich Gottes gelangen. Was aus dem Fleisch geboren ist, ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, ist Geist. Wundere dich nicht, dass ich dir gesagt habe: Ihr müsst von oben geboren werden.»

Übrigens, dieser ewige Bund mit Gott wird mit der Ehe zwischen Mann und Frau verglichen, die heilig ist. Paulus schreibt in seinem Brief an die Epheser im Kapitel 5 über die faszinierende Beziehung der Gläubigen (Braut) mit Jesus (Bräutigam) – siehe Verse 31 bis 33:

«Deshalb wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und die zwei werden ein Fleisch sein. Dieses Geheimnis ist gross; ich aber deute es auf Christus und auf die Gemeinde. Doch auch ihr – jeder von euch liebe seine Frau so wie sich selbst; die Frau aber erweise dem Mann Ehrfurcht!»

Am Sonntag (22.08.2021) fuhren wir mit dem Zug nach Bern und besuchten den Rosengarten. Später absolvierte ich einen Einsatz mit Sandro im Zentrum der Hauptstadt. Wir trafen uns in einem Restaurant und genossen die Gemeinschaft als Brüder in Christus. Wer den Heiligen Geist erhalten hat, gehört zur Gottes Familie. Halleluja!

Danach redeten wir beim Bahnhof mit einem Mann über Jesus. Es stellte sich heraus, dass er geistlichen Missbrauch erlebte und in den Fängen von Scientology gewesen war. Es handelt sich um eine gefährliche Sekte, die Realität mit Fiktion vereint. In seinem ersten Brief an Timotheus schreibt Paulus im Kapitel 1 über falschen Lehren, welche mit dem Wort Gottes vermischt werden – siehe Verse 3 bis 11:

«Ich habe dich ja bei meiner Abreise nach Mazedonien ermahnt, in Ephesus zu bleiben, dass du gewissen Leuten gebietest, keine fremden Lehren zu verbreiten und sich auch nicht mit Legenden und endlosen Geschlechtsregistern zu beschäftigen, die mehr Streitfragen hervorbringen als göttliche Erbauung im Glauben; das Endziel des Gebotes aber ist Liebe aus reinem Herzen und gutem Gewissen und ungeheucheltem Glauben. Davon sind einige abgeirrt und haben sich unnützem Geschwätz zugewandt; sie wollen Lehrer des Gesetzes sein und verstehen doch nicht, was sie verkünden und als gewiss hinstellen. Wir wissen aber, dass das Gesetz gut ist, wenn man es gesetzmässig anwendet und berücksichtigt, dass einem Gerechten kein Gesetz auferlegt ist, sondern Gesetzlosen und Widerspenstigen, Gottlosen und Sündern, Unheiligen und Gemeinen, solchen, die Vater und Mutter misshandeln, Menschen töten, Unzüchtigen, Knabenschändern, Menschenräubern, Lügnern, Meineidigen und was sonst der gesunden Lehre widerspricht, nach dem Evangelium der Herrlichkeit des glückseligen Gottes, das mir anvertraut worden ist.»

Wir erklärten dem Mann das Evangelium und beteten am Schluss des Gesprächs für ihn. Es war eine wunderbare Begegnung und wir freuten uns über die Leitung von oben.

In der Nähe der Predigergasse kamen wir mit drei jungen Leuten ins Gespräch. Eine Katholikin sagte, es gäbe kein richtig und kein falsch. Ein Mann der in eine jüdische Synagoge ging und gleichzeitig den Koran verteidigte, stellte die Behauptung auf, dass alle Religionen gleich sind. Kann es sein, dass unser Bildungssystem den Sinn des Lebens ausklammert und das ultimative Potenzial des Christentums meidet?

Es ist traurig, wie schlecht die Jugendlichen informiert werden über die Kernaussagen der Bibel. Radio, Fernsehen und Zeitungen verbergen das Thema «Jesus Christus» und berichten stattdessen über alles andere. So erstaunt es nicht, wenn Jugendliche mehr über Corona und CO2 wissen, als über den Erfinder des Universums.

Auf dem Rückweg kamen wir bei einer Freikirche vorbei und hörten uns einen Teil der Predigt an. Es war eine Frau, welche in der Gemeinde der Heiligen lehrte. Ich habe über diese Situation bereits früher nachgedacht und möchte dazu sagen, dass beide Geschlechter in Gottes Augen wertvoll sind, aber es verschiedene Dienste und Aufgaben gibt. Es ist notwendig, dass jeder Nachfolger von Jesus in seiner Autorität lebt und dementsprechend handelt. Männer und Frauen wurden mit unterschiedlichen Eigenschaften kreiert. Paulus schreibt unter anderem im ersten Brief an Timotheus über die Zurückhaltung des weiblichen Geschlechts in Sachen Lehre – siehe Kapitel 2, Vers 12 bis 14:

«Einer Frau gestatte ich nicht, dass sie lehre, auch nicht, dass sie über den Mann herrsche, sondern sie sei still. Denn Adam wurde zuerst gemacht, danach Eva. Und Adam wurde nicht verführt, die Frau aber wurde verführt und übertrat das Gebot.»

Ich glaube, es ist wichtig, dass eine Unterordnung in Liebe und Respekt stattfinden muss. Mann und Frau wurden als Team konzipiert, dass sich gegenseitig unterstützen soll. Starke Rollenbilder sind notwendig und jeder trägt eine besondere Verantwortung.

Zum Schluss gehe ich auf das übernatürliche Doppelgebot der Liebe ein, dass Jesus in Markus 10 betont – siehe Verse 29 bis 31:

«Jesus antwortete: Das wichtigste Gebot ist dies: Höre, o Israel! Der HERR, unser Gott, ist der einzige HERR. Und du sollst den HERRN, deinen Gott, von ganzem Herzen, von ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft lieben. Das zweite ist ebenso wichtig: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist wichtiger als diese beiden.»

Echte Liebe kommt von Gott und ist keine humanistische Liebe. Echte Christen lieben Menschen und hassen die Sünde, weil sie uns in die Hölle reisst. Die Nachfolger des Heilands konfrontieren die Lüge mit der Wahrheit und befinden sich in einem Prozess der Heiligung. Manchmal bedeutet dies, Gefühle zu verletzen und unpopuläre Entscheidungen zu treffen. Einerseits bewahrte Jesus eine Frau vor der Steinigung, andererseits stiess er die Tische der Händler im Tempel um. Torben Søndergaard vom Projekt «The Last Reformation» hat ein interessantes Video zum Thema produziert und spricht über seine Erfahrungen…

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