Giovanni und das Brot des Lebens

Brot gilt als Grundnahrungsmittel. Die traditionelle Speise wird aus Getreide, Wasser und Hefe oder Sauerteig hergestellt. So gibt es unter anderem Fladenbrot aus Israel, Knäckebrot aus Schweden und Toastbrot aus Grossbritannien. In der Bibel vergleicht sich Jesus Christus mit dem wichtigsten Lebensmittel der Welt und stillt das Bedürfnis des Menschen nach dem Sinn des Lebens. Im sechsten Kapitel aus dem Evangelium nach Johannes finden wir die ultimative Antwort des Heilands auf die Sehnsucht des Volks – siehe Verse 33 bis 35:

«Denn das Brot Gottes ist derjenige, der aus dem Himmel herabkommt und der Welt Leben gibt. Da sprachen sie zu ihm: HERR, gib uns allezeit dieses Brot! Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, den wird niemals dürsten.»

Am Dienstag (31.08.2021) reisten wir mit dem Zug nach Morcote. Das ehemalige Fischerdorf befindet sich in der Nähe von Lugano. An diesem malerischen Schauplatz besuchte ich Giovanni Isella und zeichnete seine Geschichte mit Jesus auf.

In der Vergangenheit absolvierte er ein sechsjähriges Studium als Jurist an der Universität Basel. Kurz vor Ende der Ausbildung war der Tod des geliebten Vaters ein Schock. Daraufhin beschäftigte er sich mit Okkultismus und kommunizierte im Keller mit den Toten. Eines Nachts ging der verwirrte Student auf den Friedhof, um mit dem Teufel zu verhandeln. Diese Konfrontation endete mit einem Autounfall und einem Aufenthalt im Spital.

Nach der Verlegung in eine Zürcher Privatklinik bei Kilchberg fand Giovanni in der Bibliothek die Heilige Schrift in seiner Landessprache. Nun las er jede freie Minute im Alten Testament und Neuen Testament. Während die Ärzte eine irreversible Krankheit vermuteten, sah Gott die Sache anders. Durch eine übernatürliche Heilung von einem aggressiven Fieber wurde er von den finsteren Mächten befreit, die er heraufbeschworen hatte und konnte die psychiatrische Anstalt wieder verlassen.

Giovanni durfte eine Karriere bei der Schweizer Bankgesellschaft im Personalbüro machen und lernte am Arbeitsplatz seine Frau kennen. Anschliessend diente er der Tessiner Regierung als Rechtsberater im Finanz- und Wirtschaftsdepartement.

Dann kam der Moment, wo Giovanni von Gott gerufen wurde. Anstatt in die gebuchten Ferien an der Adriaküste zu reisen, beschäftigte er sich zu Hause intensiv mit dem Rettungsplan von Golgota. Der Heiland starb am Kreuz für unseren Sünden und verliess nach drei Tagen sein Grab, um die Türe ins Paradies zu öffnen.

Im Vertrauen auf dieses grossartige Erlösungswerk wechselte Giovanni vom Reich der Finsternis ins Königreich des Lichts. Wer von der unverdienten Vergebung des Heilands profitieren will, storniert seinen höllischen Egotrip und geht auf die Knie vor dem König der Könige.

Monate später liess sich Giovanni gegen den Willen seiner Ehepartnerin im Wasser taufen und bekehrte sich von seinem toxischen Lebenswandel. Es handelt sich um eine wunderbare Neugeburt, die in Johannes 3 thematisiert wird und aus Gnade passiert – siehe Verse 3 bis 6:

«Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen! Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Er kann doch nicht zum zweiten Mal in den Schoss seiner Mutter eingehen und geboren werden? Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, so kann er nicht in das Reich Gottes eingehen! Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, das ist Geist.»

Obwohl die Familie auseinanderbrach, begann die Freundschaft mit Jesus zu wachsen. Giovanni bekam eine tiefe Erkenntnis über die Liebe und die Gemeinde der Heiligen. Was 6’000 Bibeln für die Obrigkeit des Kanton Tessins, die erste Zeile der Bundesverfassung und eine prophetische Nationalflagge mit seiner spannenden Biografie zu tun haben, erklärt das Video-Zeugnis in unserem Kanal auf Vimeo.

Heute betreut der 64-Jährige das Projekt «Casa del Pane» und versorgt die Armen mit Nahrung für Körper, Seele und Geist. In Zusammenarbeit mit einem Lieferanten für Esswaren leistet das «Haus des Brots» einen wertvollen Beitrag für die Region. Ausserdem stehen Gebete, Lobpreis und Gemeinschaft im Mittelpunkt. Halleluja! Der Mensch lebt nicht nur vom Brot, sondern vom Wort Gottes…

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