John Newton und Nackenschmerzen beim Stadion Wankdorf

Im 16. Jahrhundert florierte der internationale Sklavenhandel mit Menschen aus Afrika. John Newton beteiligte sich an diesem abscheulichen Markt und transportierte Männer, Frauen sowie Kinder mit Schiffen über den Atlantik. Während einem Sturm auf hoher See rief der verzweifelte Kapitän nach Gott und hinterfragte seinen Lebensstil. Später verkündete John das Evangelium und schrieb unter anderem das berühmte Lied «Amazing Grace». Darin geht es um die erstaunliche Gnade, die uns allen durch das Opfer von Jesus am Kreuz geschenkt werden soll. Nach seiner Bekehrung kämpfte John Newton mit William Wilberforce gegen die Unterdrückung des afrikanischen Volks. Der britische Politiker war ebenfalls ein Christ und setzte sich im britischen Parlament für die Abschaffung der Sklaverei ein. 1807 beendete England die heillose Praktik, 1808 die Vereinigten Staaten von Amerika.

Im Rahmen der Serie «The Torchlighters: Heroes of the Faith» wurde ein aussagekräftiger Film produziert, der in 30 Minuten die Geschichte von John Newton beleuchtet. Auf der Webseite des Projekts gibt es einen digitalen Reiseführer in englischer Sprache, den Lehrer und Schüler im Unterricht verwenden können. Enthalten sind Gesangsnoten, Bilder zum Ausmalen, Bastelideen und ein Quiz. Ausserdem existieren in dieser Kategorie weitere Biografien von Glaubenshelden, welche in den letzten 2’000 Jahren mit der Hilfe des HERRN grosse Dinge taten.

Ich möchte dich ermutigen, die unverdiente Vergebung aus dem Himmelreich anzunehmen und Jesus mit Leidenschaft zu folgen. Im Brief an die Epheser lesen wir im Kapitel 5, dass Christen das einzigartige Privileg haben, im Licht zu leben und die Finsternis hinter sich zu lassen – siehe Verse 8 bis 10:

«Denn ihr wart früher Finsternis; nun aber seid ihr Licht in dem HERRN. Wandelt als Kinder des Lichts; die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit. Prüft, was dem HERRN wohlgefällig ist, und habt nicht Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis; deckt sie vielmehr auf.»

Am Donnerstag (23.09.2021) fuhren wir mit dem Zug nach Bern. Beim Bahnhof begegnete ich zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen der gleichen Frau, die mit einer Drehorgel unterwegs war. Genauso wie in Winterthur spielte sie an diesem Tag das Lied «Amazing Grace» von John Newton und ich war erstaunt. Interessanterweise erschien die jüngste Torchlighters-Episode (siehe Einleitung) wenige Tage nachdem ich die Musikerin anfangs September auf der Strasse traf. Offensichtlich liegt Gott das Thema auf dem Herzen.

Anschliessend bestieg ich den Bus zum Stadion Wankdorf, um einen Einsatz zu machen. Gemeinsam mit Lukas und Sandro verkündete ich die gute Nachricht vom Kreuz. Bevor wir als Team unterwegs waren, zeichnete ich das Evangelium auf den Boden und redete mit einem Mann aus Eritrea. Er glaubte an Jesus und befand sich in einem Kampf mit der Sünde. Im Brief des Jakobus lesen wir im Kapitel 4 über die richtige Haltung gegenüber Gott, um die Schlacht gegen das Böse zu gewinnen – siehe Verse 7 bis 10:

«So unterwerft euch nun Gott! Widersteht dem Teufel, so flieht er von euch; naht euch zu Gott, so naht er sich zu euch! Reinigt die Hände, ihr Sünder, und heiligt eure Herzen, die ihr geteilten Herzens seid! Fühlt euer Elend, trauert und heult! Euer Lachen verwandle sich in Trauer und eure Freude in Niedergeschlagenheit! Demütigt euch vor dem HERRN, so wird er euch erhöhen.»

Die beste Methode sich aus dem Würgegriff des Teufels zu befreien ist die Flucht zum Heiland. Wir sollen traurig sein über unser Fehlverhalten und keine faulen Kompromisse mit den Geboten Gottes machen. Erkläre der Sünde den Krieg und fordere Verstärkung aus dem Himmelreich an! Wer seinen persönlichen Schweinestall nicht verlassen will und die Gnade des HERRN ablehnt, wird beim letzten Gericht die finale Strafe erhalten. Es geht um die Ewigkeit im Paradies oder die endgültige Verdammnis im See aus Feuer.

Später redeten wir mit drei Jugendlichen über den Sinn des Lebens, die auf einer Bank sassen. Wir erklärten ihnen Gottes Rettungsplan. Es ist notwendig, dass die Nachfolger von Jesus die Theologie vom Sonntag im Alltag praktisch umsetzen. Wer die Neugeburt nach Johannes 3 erlebt hat, darf als Botschafter vom Königreich des Lichts agieren. Dazu braucht es den Heiligen Geist, den alle Menschen empfangen können, das Friedensangebot von Golgota akzeptieren. In Apostelgeschichte 2 ermutigt Petrus im Kapitel 2 das Volk, sich mit dem Schöpfer des Universums zu versöhnen – siehe Vers 38:

«Da sprach Petrus zu ihnen: Tut Busse, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden; so werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.»

Es handelt sich um eine bewusste Entscheidung für den Heiland. Ich vertraue darauf, dass Jesus Christus am Kreuz für meine Sünden gestorben und am dritten Tag von den Toten auferstanden ist. Anschliessend wende ich mich ab von negativen Verhaltensmustern, beerdige meine toxische Vergangenheit im Wasser der Taufe und erhalte von Gott den Heiligen Geist. In Römer 6 wird diese übernatürliche Transformation wunderbar beschrieben – siehe Verse 1 bis 13:

«Was wollen wir hierzu sagen? Sollen wir denn in der Sünde beharren, damit die Gnade umso mächtiger werde? Das sei ferne! Wir sind doch der Sünde gestorben. Wie können wir noch in ihr leben? Oder wisst ihr nicht, dass alle, die wir auf Christus Jesus getauft sind, die sind in seinen Tod getauft? So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, auf dass, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, so auch wir in einem neuen Leben wandeln. Denn wenn wir mit ihm zusammengewachsen sind, ihm gleich geworden in seinem Tod, so werden wir ihm auch in der Auferstehung gleich sein. Wir wissen ja, dass unser alter Mensch mit ihm gekreuzigt ist, damit der Leib der Sünde vernichtet werde, sodass wir hinfort der Sünde nicht dienen. Denn wer gestorben ist, der ist frei geworden von der Sünde. Sind wir aber mit Christus gestorben, so glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden, und wissen, dass Christus, von den Toten erweckt, hinfort nicht stirbt; der Tod wird hinfort nicht über ihn herrschen. Denn was er gestorben ist, das ist er der Sünde gestorben ein für alle Mal; was er aber lebt, das lebt er Gott. So auch ihr: Haltet euch für Menschen, die der Sünde gestorben sind und für Gott leben in Christus Jesus. So lasst nun die Sünde nicht herrschen in eurem sterblichen Leibe, und leistet seinen Begierden keinen Gehorsam. Auch gebt nicht der Sünde eure Glieder hin als Waffen der Ungerechtigkeit, sondern gebt euch selbst Gott hin als solche, die tot waren und nun lebendig sind, und eure Glieder Gott als Waffen der Gerechtigkeit.»

Wer mit der Gnade aus dem Himmelreich ausgerüstet wurde, steht in der Pflicht, seinen Mitmenschen ebenfalls zu vergeben und dem Vorbild von Jesus zu folgen. Echte Christen sollen Werkzeuge der Gerechtigkeit sein und haben Autorität über die Sünde. Halleluja!

Auf der Westseite des Stadions betete Sandro für einen Mann, der Schmerzen im Nacken hatte. Nachdem mein Glaubensbruder ihm die Hand auflegte, spürte er wie der Druck verschwand. Wir freuten uns über die faszinierende Heilung und thematisierten Jesus. Christen sind berufen, Salz und Licht zu sein. Dabei geht es nicht um blinden Aktivismus, sondern um die Leitung durch den Heiligen Geist.

Wer mit dem Heiland eine Freundschaft pflegt, lebt in einer Beziehung mit Gott, welche auf Gnade basiert. Niemand kann sich das Paradies verdienen. Vielmehr sind es Liebe und Ehrfurcht, welche die Gläubigen von der Theorie in die Praxis wechseln lassen. Im Brief an die Epheser lesen wir im Kapitel 2 über die Ereignisse, welche der himmlische Vater für seine Kinder vorbereitet hat und niemand selbst erzeugen kann – siehe Verse 8 bis 10:

«Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme. Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.»

Übrigens, ich möchte auf das neuste Video von Lukas hinweisen, dass in Zusammenarbeit mit Joël entstanden ist. Es geht um die Aufgaben des Staats und den Gehorsam gegenüber Gott. Der Umgang mit Corona zeigt die Unreife vieler Christen, welche den Vorschriften vom Bundesamt für Gesundheit mehr Beachtung schenken als den himmlischen Richtlinien. So wurde Römer 13 missbraucht, um eine falsche Unterordnung gegenüber der Obrigkeit zu legitimieren. Auf dem Kanal der «Jesus Reformation» findest du den superstarken Beitrag, der rund 35 Minuten dauert.

Nach dem Einsatz fuhr ich mit dem Bus zurück ins Zentrum von Bern und schaute mir die Situation vor dem Bundeshaus an. Dabei kam ich mit einem Mann ins Gespräch und wies ihn auf Jesus hin. Er zweifelte an der Bibel und ich durfte ihn ermutigen, die Nähe von Gott zu suchen. Ich appelliere an alle Christen, diese dunkle Saison zu nutzen und mit den Demonstranten über Jesus zu sprechen. Covid-19 ist ein Zeichen der Endzeit und sollte dich nachdenklich stimmen. Begib dich auf die Suche nach dem Sinn des Lebens, so wirst du beim Heiland fündig werden.

Am Freitag (24.09.2021) hatte ich Gemeinschaft mit Josua im Park. Wir erforschten das Wort Gottes, beteten für spezifische Dinge und nahmen das Mahl des HERRN. Zwischendurch kam der Platzwart und wunderte sich, dass «Kirche» überall stattfinden kann. Ich wies auf die Aussage von Jesus hin, welche in Matthäus 18 steht – siehe Vers 20:

«Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.»

Tatsächlich besassen die ersten Nachfolger von Jesus nicht sakrale Gebäude, sondern verstanden, dass sie selbst der Tempel des HERRN sind, wenn der Heilige Geist ihre Herzen erfüllt hat.

Während unserer Versammlung thematisierten wir, dass der Schöpfer des Universums die Ehe zwischen Adam und Eva als globalen Standard definiert hat. Gesunde Sexualität braucht eine verantwortungsvolle und fruchtbare Grundlage, die zwei unterschiedliche Geschlechter voraussetzt. Dieses Gebot ist bis heute gültig und nicht vom Zeitgeist abhängig.

Auf den ersten Seiten der Bibel lesen wir über den segensreichen Bund zwischen Mann und Frau. Gleichzeitig handelt es sich um einen geheimnisvollen Hinweis auf die Beziehung zwischen Gott und Mensch. Wenn die Gesellschaft fundamentale Wahrheiten verleugnet, kommt sie vom rechten Weg ab und stürzt in den Abgrund.

Am Sonntag findet in der Schweiz die Volksabstimmung «Ehe für alle» statt. Homosexuelle wollen heiraten und Kinder in die künstliche Bindung importieren. Samenspende und Adoption verursachen noch ein grösseres Elend. Nun kannst du wählen, alles hat Konsequenzen: Segen oder Fluch…

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