Tiere in der Bibel, Handschuhe, Taufe und Psalm 121

Hast du gewusst, dass Elia während einer Hungersnot von Raben mit Fleisch und Brot versorgt wurde? In der Bibel gibt es zahlreiche Kreaturen, welche den Menschen auf ungewöhnliche Art begegneten. König Salomo entlarvte faule Arbeiter am Beispiel der fleissigen Ameise. Eine Taube informierte Noah mit einem Olivenzweig über den Rückgang der Flut. Jona verbrachte drei Tage im Bauch eines grossen Fisches. Im Gleichnis mit den Sperlingen sprach Jesus über die Güte Gottes. Speziell war der Esel von Bileam, der Israel verfluchen sollte. Das sprechende Tier warnte den berüchtigten Propheten vor seiner rebellischen Haltung gegenüber dem Schöpfer von Himmel und Erde. Im zweiten Brief des Petrus lesen wir bei Kapitel 2 über Christen, welche sich von Jesus abwenden und falsche Lehren vertreten – siehe Verse 15 bis 21:

«Weil sie den richtigen Weg verlassen haben, sind sie in die Irre gegangen und sind dem Weg Bileams, des Sohnes Beors, gefolgt, der den Lohn der Ungerechtigkeit liebte; aber er bekam eine Zurechtweisung für seinen Frevel: Das stumme Lasttier redete mit Menschenstimme und wehrte der Torheit des Propheten. Diese Leute sind Brunnen ohne Wasser, Wolken, vom Sturmwind getrieben, und ihnen ist das Dunkel der Finsternis aufbehalten in Ewigkeit. Denn mit hochfahrenden, leeren Reden locken sie durch ausschweifende fleischliche Lüste diejenigen an, die doch in Wirklichkeit hinweggeflohen waren von denen, die in die Irre gehen. Dabei verheissen sie ihnen Freiheit, obgleich sie doch selbst Sklaven des Verderbens sind; denn wovon jemand überwunden ist, dessen Sklave ist er auch geworden. Denn wenn sie durch die Erkenntnis des Herrn und Retters Jesus Christus den Befleckungen der Welt entflohen sind, aber wieder darin verstrickt und überwunden werden, so ist der letzte Zustand für sie schlimmer als der erste. Denn es wäre für sie besser, dass sie den Weg der Gerechtigkeit nie erkannt hätten, als dass sie, nachdem sie ihn erkannt haben, wieder umkehren, hinweg von dem ihnen überlieferten heiligen Gebot.»

Viele Landes- und Freikirchen schockieren mit einer verdrehten Theologie. Das Geld der Mitglieder scheint wichtiger als der Gehorsam gegenüber Jesus. So wird unter anderem behauptet, dass der Gott aus dem Alten Testament sich im Neuen Testament verändert hat. Das finale Gericht und die Hölle werden ebenso ausgeklammert wie der heilige Lebenswandel eines Gläubigen. Anstelle der Geistesgaben dominiert der Zeitgeist. Wenn Pfarrer die Gerechtigkeit von der Liebe trennen und den Humanismus proklamieren, dann spielt die Lüge die Hauptrolle. Wer Babys tauft, Homosexuelle verheiratet und fernöstliche Religionen mit dem Christentum vermischt, tritt die Wahrheit mit Füssen.

Jesus Christus ist am Kreuz gestorben, um die Menschheit vor den tödlichen Konsequenzen der Sünde zu retten. Der Alleingang von Adam und Eva im Garten Eden zerstörte die segensreiche Beziehung mit Gott. Seit diesem Vorfall zerfressen Neid, Mord, Gier, Hass und Stolz unsere Herzen. Deine diabolische Selbstsucht ist der Auslöser für das globale Leid. Wir brechen jeden Tag die zehn Gebote und kultivieren die Perversionen dieser Welt.

Nur das Blut des Heilands kann unseren Schuldenberg tilgen und eine hoffnungsvolle Perspektive für die Ewigkeit offenbaren. Jesus starb für dich und mich. Nach drei Tagen verliess der Messias das Grab und öffnete die Türe ins Paradies. Nun liegt es an dir, ob du diese unfassbare Gnade annehmen und in die Arme des himmlischen Vaters flüchten willst.

Vertraue dem Rettungsplan von Golgota. Kehre um von deinem verfluchten Egotrip und bereue deine Sünden vor Gott. Beerdige im Wasser der Taufe deine toxische Vergangenheit und werde mit dem Heiligen Geist erfüllt. Es handelt sich um eine übernatürliche Neugeburt im Namen von Jesus Christus, die nach Johannes 3 stattfinden muss – siehe Verse 4 bis 7:

«Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Er kann doch nicht zum zweiten Mal in den Schoss seiner Mutter eingehen und geboren werden? Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, so kann er nicht in das Reich Gottes eingehen! Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, das ist Geist. Wundere dich nicht, dass ich dir gesagt habe: Ihr müsst von Neuem geboren werden!»

Am Dienstag (25.01.2022) erlebte ich eine besondere Überraschung. Es ging um ein Paar Handschuhe, die wir nicht mehr benötigten und verschenken wollten. An diesem Tag waren wir im Kanton Zürich unterwegs. Dabei erkundeten wir einen Spielplatz und beobachteten Alpakas. Auf der Rückreise im Zug sagte ich zu meiner Familie, dass ich bisher niemanden gefunden haben, der sich für das modische Accessoire interessierte. Als wir beim Bahnhof in den Bus umstiegen, rieb sich ein Fahrgast die Hände und meinte, dass es draussen kalt sei. Jedenfalls nahm er die Handschuhe gerne und bedankte sich. Ich war fasziniert über Gottes Leitung und ich freute mich. Halleluja!

Am Dienstag (01.02.2022) absolvierte ich mit Roger einen Einsatz im Kanton Aargau. So tauften wir an diesem Nachmittag einen 58-jährigen Mann und bemerkten die wunderbare Regie des Heiligen Geistes. Früher besuchte sein Vater mit der Mutter einen populären Glaubenskurs und war irritiert über die extreme Geschwindigkeit des Redners. Wir nutzten die Gelegenheit und erklärten das Evangelium ohne Hektik. Dabei kam das Gleichnis vom verlorenen Sohn zur Sprache. Daraufhin entschied sich auch der 86-Jährige bewusst für Jesus und betete mit uns.

Gemeinsam baten wir Jesus um die Vergebung der Sünden sowie um Heilung und Befreiung. Der Heiland will die Ketten des Teufels zerreissen. Die zwei Männer bemerkten wie eine Last von ihren Schultern fiel. Nachdem wir den Sohn in der Badewanne tauften und wieder im Wohnzimmer Platz nahmen, meinte er, dass er sich wie «neu» fühlt. In der Apostelgeschichte 2 finden wir die Schlüsselstelle für unser Vorgehen – siehe Vers 38:

«Da sprach Petrus zu ihnen: Tut Busse und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden; so werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.»

Im Verlaufe unserer Konversation thematisierten wir gesunde Lehren aus der Heiligen Schrift. Dabei fiel mir ein Bild an der Wand auf. Zu sehen war eine malerische Landschaft mit einem See im Vordergrund und Bergen im Hintergrund. Interessanterweise zeigte uns der HERR am Wochenende eine spektakuläre Sicht auf die Schweizer Alpen als wir einen Ausflug in den Kanton Solothurn machten. Jedenfalls kamen mir die beiden Verse aus Psalm 121 in den Sinn, welche ich aussprach:

«Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen: Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt von dem HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat!»

Anschliessend bemerkte ich, wie der Sohn eine Sammlung von gedruckten Zitaten aus der Bibel holte und auf den Tisch legte. Scheinbar suchte er die von mir erwähnte Passage. Nach einer Weile fand er einen Zettel, der mit einer Sichtmappe an einem Möbelstück befestigt war. Dort standen die zitierten Verse in Grossformat. Wir ermutigten ihn, diese Zusage Gottes in Kombination mit seiner Taufe in Anspruch zu nehmen.

Ein Detail möchte ich noch erzählen und zwar geht es um die Gemeinschaft. So ermutigten wir beide Gläubigen ihre Türe zu öffnen und sich mit den Heiligen zu treffen. Die ersten Christen hielten ihre Versammlungen vor 2’000 Jahren in den Häusern, halfen sich gegenseitig und feierten das Mahl des HERRN. Jeder Nachfolger von Jesus ist berufen, als ein Botschafter vom Königreich Gottes zu agieren. Kämpfe den guten Kampf des Glaubens und überwinde das Böse mit Gutem. In Matthäus 28 gibt der Heiland seinen Kindern den Auftrag, die Nationen mit der besten Nachricht aller Zeiten zu erreichen – siehe Verse 18 bis 20:

«Und Jesus trat herzu, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden. So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit! Amen.»

Am Abend teilte mir ein anderer Glaubensbruder mit, dass heute bei der Bibel-App für Mobiltelefone, Tablets und Computer der «Vers des Tages» aus Psalm 121 stammt…

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