Gemeinschaft der Heiligen und gute Nachrichten aus Tansania

Die ersten Christen waren eine grosse Familie, die durch das herrliche Band der Liebe Gottes entstand. Später wurde die Gemeinschaft der Heiligen mit der organisierten Kirche und deren Mitglieder ersetzt. Religiöse Systeme pervertierten das himmlische Vorbild. Nach biblischer Definition muss der Mensch eine übernatürliche Neugeburt erleben, die sich in der Umkehr zum Schöpfer manifestiert. Vertraue dem Rettungsplan vom Kreuz und bereue deine Sünden. Beerdige im Wasser der Taufe deine toxische Vergangenheit und werde mit dem Heiligen Geist erfüllt, so wirst du eine Identität als Himmelsbürger erhalten. Damals kultivierten die Nachfolger von Jesus einen segensreichen Lebensstil und verbrachten den Alltag miteinander. In der Apostelgeschichte finden wir im Kapitel 2 wertvolle Hinweise zum Prototyp der Gemeinde – siehe Verse 42 bis 47:

«Und sie blieben beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und in den Gebeten. Es kam aber Furcht über alle Seelen, und viele Wunder und Zeichen geschahen durch die Apostel. Alle Gläubigen waren aber beisammen und hatten alle Dinge gemeinsam; sie verkauften die Güter und Besitztümer und verteilten sie unter alle, je nachdem einer bedürftig war. Und jeden Tag waren sie beständig und einmütig im Tempel und brachen das Brot in den Häusern, nahmen die Speise mit Frohlocken und in Einfalt des Herzens; sie lobten Gott und waren angesehen bei dem ganzen Volk. Der HERR aber tat täglich die zur Gemeinde hinzu, die gerettet wurden.»

Heutzutage gleicht das Christentum einer frommen Komfortzone, die vom Zeitgeist beherrscht wird. Die Gnade aus dem Himmelreich wird für theologische Höhenflüge missbraucht. Anstelle von Gottvertrauen wird Selbstvertrauen gelehrt. Finanzen werden in Gebäude und Programme investiert. Am Sonntag findet der blasphemische Zirkus mit Weihwasser, Personenkult und Kollekte statt. Von Montag bis Samstag verhalten sich unzählige Schafe wie fehlgeleitete Wildsäue. Viele Gläubige wissen mehr über die bizarren Massnahmen gegen Covid-19 als über die lebensrettenden Instruktionen aus der Bergpredigt. Netflix und Fortnite sind wichtiger als das Gebet und die Bibel. Klerikale Trockenübungen und ekstatische Bühnenshows sorgen für gefühlsbetonte Festivals. Mentaltrainer und Psychologen wollen die Herde betreuen. Das Resultat sind spirituelle Junkies und keine bussfertigen Jünger.

Der Auftrag der Christen ist es, als Botschafter von Gottes Königreich zu agieren und die verlorenen Seelen mit dem Evangelium erreichen. Hast du vergessen, dass der Heiland für dich den letzten Tropfen Blut vergossen hat und nach drei Tagen von den Toten auferstanden ist, damit du dich mit Gott versöhnen kannst? Natürlich leben die Gläubigen in dieser Welt, aber passen sich nicht mehr den destruktiven Massstäben einer kaputten Gesellschaft an. Pornografie, Marihuana und Zauberei sind keine Option. Im ersten Brief des Johannes lesen wir im Kapitel 2 eine starke Aussage über die Liebe zur Welt – siehe Verse 15 bis 17:

«Habt nicht lieb die Welt, noch was in der Welt ist! Wenn jemand die Welt lieb hat, so ist die Liebe des Vaters nicht in ihm. Denn alles, was in der Welt ist, die Fleischeslust, die Augenlust und der Hochmut des Lebens, ist nicht von dem Vater, sondern von der Welt. Und die Welt vergeht und ihre Lust; wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit.»

Am Mittwoch (02.02.2022) fand in der Schweiz der nationale Test der Sirenen statt. Es handelt sich um einen ohrenbetäubenden Ton, der die Bevölkerung vor einer Katastrophe warnen soll. Mehr als 5’000 dieser stationären oder mobilen Alarmanlagen werden in unserem Land eingesetzt. Es erinnerte mich an die Rückkehr von Jesus Christus im Buch der Offenbarung, die mit einer Posaune eingeleitet wird – siehe Kapitel 11, Vers 15:

«Und der siebente Engel blies seine Posaune; und es erhoben sich grosse Stimmen im Himmel, die sprachen: Nun gehört die Herrschaft über die Welt unserm HERRN und seinem Christus, und er wird regieren von Ewigkeit zu Ewigkeit.»

Die beste Vorbereitung für das finale Gericht ist die Umkehr zum himmlischen Vater. Beende deinen Egotrip und profitiere vom Friedensangebot von Golgota. Noch haben wir Zeit, die Vergebung des Heilands in Anspruch zu nehmen. Wer seine Sünden bekennt und dem Messias folgt, wird in Ewigkeit leben. Ein See aus Feuer erwartet diejenigen, welche bis zum Schluss gegen Gott rebellieren und die Wahrheit hassen.

Am Donnerstag (03.02.2022) fanden gleich zwei Treffen mit Geschwistern im Glauben statt. Am Nachmittag besuchten wir im Kanton Aargau eine Schwester in Christus, die uns zum Essen eingeladen hatte. Dabei verzehrten meine Frau und die Kinder unter anderem eine leckere «Wähe» mit Käse und Lauch. Ich bekam ebenfalls das Privileg, die gebackene Speise mit dem Herz auf der Oberseite zu geniessen – Halleluja!

Im Verlaufe dieser Gemeinschaft kam das Thema «Corona» zur Sprache und wurde als geistliche Wehe identifiziert. In der Bibel wird die Wiederkunft des Heilands in der Endzeit mit einer Schwangerschaft verglichen. Schauen wir uns in diesem Zusammenhang einen Teil aus dem ersten Brief an die Thessalonicher an – siehe Kapitel 5, Verse 2 bis 11:

«Denn ihr wisst ja genau, dass der Tag des HERRN so kommen wird wie ein Dieb in der Nacht. Wenn sie nämlich sagen werden: Friede und Sicherheit, dann wird sie das Verderben plötzlich überfallen wie die Wehen eine schwangere Frau, und sie werden nicht entfliehen. Ihr aber, Brüder, seid nicht in der Finsternis, dass euch der Tag wie ein Dieb überfallen könnte; ihr alle seid Söhne des Lichts und Söhne des Tages. Wir gehören nicht der Nacht an noch der Finsternis. So lasst uns auch nicht schlafen wie die anderen, sondern lasst uns wachen und nüchtern sein! Denn die Schlafenden schlafen bei Nacht, und die Betrunkenen sind bei Nacht betrunken; wir aber, die wir dem Tag angehören, wollen nüchtern sein, angetan mit dem Brustpanzer des Glaubens und der Liebe und mit dem Helm der Hoffnung auf das Heil. Denn Gott hat uns nicht zum Zorngericht bestimmt, sondern zum Besitz des Heils durch unseren HERRN Jesus Christus, der für uns gestorben ist, damit wir, ob wir wachen oder schlafen, zusammen mit ihm leben sollen. Darum ermahnt einander und erbaut einer den anderen, wie ihr es auch tut!

Am Abend freute ich mich über eine Versammlung der Heiligen im Kanton Solothurn. Als Schauplatz diente der Ort, wo Roger und ich anfangs Woche einen Mann in der Badewanne getauft hatten. Jedenfalls erzählten wir Zeugnisse, lobten Gott mit Liedern und beteten für Anliegen. Auch das Mahl des HERRN war ein Bestandteil. Obwohl jeder Nachfolger von Jesus auf unterschiedliche Art und Weise kreiert wurde, erzeugte der Heilige Geist eine faszinierende Einheit in der Gruppe.

Diese Art von Treffen (= Hauskirche) können nicht nur in Wohnungen, sondern auch im Park, im Wald oder auf dem Bauernhof stattfinden. Ich empfehle allen Christen, die mit Jesus unterwegs sind, sich mit geistlichen Geschwistern zu vernetzen und im Kalender mehr Platz für persönliche Begegnungen zu schaffen. Ziel ist es, in der Erkenntnis Gottes zu wachsen und sich gegenseitig zu helfen. Wenn die Gläubigen zusammenkommen, dann sollen Ermutigung und Korrektur genauso möglich sein wie gesunde Lehre und Lobpreis. Im ersten Brief des Johannes erfahren wir bei Kapitel 1 die Grundlage – siehe Verse 1 bis 10:

«Was von Anfang an war, was wir gehört haben, was wir gesehen haben mit unsern Augen, was wir betrachtet haben und unsre Hände betastet haben, vom Wort des Lebens – und das Leben ist erschienen, und wir haben gesehen und bezeugen und verkündigen euch das Leben, das ewig ist, das beim Vater war und uns erschienen ist –, was wir gesehen und gehört haben, das verkündigen wir auch euch, damit auch ihr mit uns Gemeinschaft habt; und unsere Gemeinschaft ist mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus. Und dies schreiben wir, auf dass unsere Freude vollkommen sei. Und das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen: Gott ist Licht, und in ihm ist keine Finsternis. Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben, und wandeln doch in der Finsternis, so lügen wir und tun nicht die Wahrheit. Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft untereinander, und das Blut Jesu, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde. Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit. Wenn wir sagen, wir haben nicht gesündigt, so machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.»

Am Freitag (04.02.2022) schaute ich eine spannende Dokumentation aus Tansania. Joël und weitere Nachfolger von Jesus reisten nach Afrika, um das Evangelium zu verkünden und Jünger zu machen. Im jüngsten Video lassen sich rund 80 Personen in einem Fluss taufen und von Dämonen befreien. Während dieser Transformation kann man beobachten, wie Menschen vom Heiligen Geist erfüllt werden und die Gabe der Zungensprache empfangen. Es handelt sich um eine der wunderbaren Fähigkeiten, welche unter anderem im ersten Brief an die Korinther bei Kapitel 12 beschrieben wird – siehe Verse 4 bis 11:

«Es bestehen aber Unterschiede in den Gnadengaben, doch es ist derselbe Geist; auch gibt es unterschiedliche Dienste, doch es ist derselbe HERR; und auch die Kraftwirkungen sind unterschiedlich, doch es ist derselbe Gott, der alles in allen wirkt. Jedem wird aber das offensichtliche Wirken des Geistes zum allgemeinen Nutzen verliehen. Dem einen nämlich wird durch den Geist ein Wort der Weisheit gegeben, einem anderen aber ein Wort der Erkenntnis gemäß demselben Geist; einem anderen Glauben in demselben Geist; einem anderen Gnadengaben der Heilungen in demselben Geist; einem anderen Wirkungen von Wunderkräften, einem anderen Weissagung, einem anderen Geister zu unterscheiden, einem anderen verschiedene Arten von Sprachen, einem anderen die Auslegung der Sprachen. Dies alles aber wirkt ein und derselbe Geist, der jedem persönlich zuteilt, wie er will.»

Ebenfalls interessant ist ein anderer Beitrag der «Jesus Reformation», der vor wenigen Tagen veröffentlicht wurde. Dort betete Joël während einer Radiosendung für einen Mann, der laut eigenen Aussagen seit fünf Jahren blind war und durch Gottes Eingreifen nun wieder sehen kann…

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