Taufe von Kourosh und Selene im Thunersee

Gott will alle Nationen mit der besten Botschaft überhaupt erreichen. Es spielt keine Rolle, ob du aus der Türkei, China, Indien oder Russland stammst. Religionen und Ideologien haben keine Bedeutung im Königreich des Lichts. Der universale Rettungsplan vom Kreuz ist für jeden Menschen gültig. Entdecke den Sinn des Lebens und versöhne dich mit dem Schöpfer des Universums. In der Apostelgeschichte erfahren wir im Kapitel 4, dass Jesus Christus der einzige Weg ins Paradies ist. Der Sohn Gottes ist der ultimative Massstab für Liebe, Wahrheit, Gerechtigkeit und Heiligkeit – siehe Vers 12:

«Und es ist in keinem anderen das Heil; denn es ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen!»

Warum brauchen wir Rettung? Wir haben die segensreichen Richtlinien aus dem Himmelreich gebrochen und stehen unter dem globalen Fluch der Sünde. Lügen, Stehlen, Körperkult, Mord, Gier, Zauberei, Neid, Stolz, Hass und Perversionen zerstören deine ursprüngliche Identität. Im ersten Brief an die Korinther lesen wir in Kapitel 15, dass Jesus die Strafe für unsere Schuld erhalten und nach drei Tagen den Tod besiegt hat – siehe Verse 3 bis 5:

«Denn ich habe euch zuallererst das überliefert, was ich auch empfangen habe, nämlich dass Christus für unsere Sünden gestorben ist, nach den Schriften, und dass er begraben worden ist und dass er auferstanden ist am dritten Tag, nach den Schriften, und dass er dem Kephas erschienen ist, danach den Zwölfen.»

Nun haben wir die Möglichkeit diese unfassbare Gnade von oben anzunehmen. Ändere deine Meinung und beende deinen diabolischen Egotrip. Lege die Zigarette beiseite, hör auf Ungeborene abzutreiben, sei ehrlich mit dem Finanzamt, lass die Finger von den Drogen und beleidige nicht die Nachbarschaft. Kehre um zum himmlischen Vater und vertraue dem Erlösungswerk von Golgota. Der Heiland ist treu und gerecht. Gott vergibt dir in seiner erstaunlichen Barmherzigkeit, wenn du deine Fehler bekennst.

Am Sonntag (20.02.2022) fuhren wir in den Kanton Bern. Gemeinsam mit Sandro und seiner Familie tauften wir ein Ehepaar aus dem Iran. Schauplatz war der Thunersee. Im letzten Jahr trafen wir Kourosh und Selene bei einem Einsatz auf der Strasse. Damals fassten sie unsere Begegnung beim Bundeshaus als Zeichen auf. Vor einigen Tagen meldete sich der Mann bei mir. Er erzählte von den Träumen über Jesus, die seine Frau inzwischen gehabt hatte. Nun waren sie bereit, dem Heiland zu folgen.

Wir setzten uns auf den Boden der Steinküste und erklärten ihnen das Evangelium. Offenbar hatte das Paar in der Vergangenheit andere Christen getroffen und besass eine Ausgabe des Neuen Testaments in persischer Sprache. Danach wollte ich wissen, ob sie ihre Sünden bereuen und jeder Person vergeben können, die ihnen Schaden zugefügt hat. Während diesem Prozess flossen auch Tränen. Gemeinsam baten wir Gott, um Heilung und Befreiung.

Jesus verlangt von uns, dass wir allen Menschen vergeben, weil wir selber eine unverdiente Vergebung empfangen und vor dem höllischen Feuer bewahrt werden. Überlassen wir Gott das finale Urteil – siehe Matthäus 6, Verse 14 bis 15:

«Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euch euer himmlischer Vater auch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.»

Nach diesen bewegenden Momenten machten wir uns bereit für den nächsten Schritt. Es handelte sich um die in der Bibel erwähnte Taufe. Dabei orientierten wir uns am zweiten Kapitel aus der Apostelgeschichte – siehe Vers 38:

«Petrus sprach zu ihnen: Tut Busse, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes.»

Die Temperatur des Wassers betrug rund 6 Grad Celcius und es war eine Freude zu sehen, dass die beiden Iraner sich dennoch nicht abschrecken liessen. Für mich handelte es sich um einen Akt des Glaubens, der sich an diesem sehenswerten Ort manifestierte. Halleluja!

Am Schluss versammelte sich unser Team bei einer Holzbank. Wir schauten die Stelle mit Nikodemus aus Johannes 3 an und erklärten das Geheimnis der übernatürlichen Neugeburt. Ausserdem nahmen wir das Mahl des HERRN. Mit Brot und Traubensaft dankten wir Jesus für das einzigartige Geschenk von Golgota. Kourosh erzählte, dass er beim Gebet an der Küste ein grosses Licht sah und er sich nach der Taufe im Herzen gereinigt fühlte…

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