Ermutigende Leserbriefe und der Auftrag eines Jüngers

Heute möchte ich drei aussagekräftige Leserbriefe erwähnen, die wir im Rahmen des Projekts «superkraft.ch» erhalten haben. Ein Nachfolger von Jesus aus dem Kanton Bern schrieb, dass die Beiträge auf unserer Webseite ein Segen für ihn sind. Er wurde motiviert, wieder aufzustehen und die frohe Botschaft vom Kreuz zu verkünden, die Kranken zu heilen und Menschen zu Jüngern des Heilands zu machen. Eine Glaubensschwester aus Südafrika bedankte sich für unseren Dienst und wollte wissen, ob die Texte in englischer Sprache verfügbar sind. Grundsätzlich kann man beispielsweise mit dem «Google Translator» ausgewählte Berichte im Internet übersetzen.

Die dritte Nachricht verfasste ein Mann, den ich im Zug traf. Während der kurzen Fahrt ergab sich eine inspirierende Konversation. Obwohl er sich anfangs überrumpelt fühlte, dachte er über das Evangelium nach und konnte mich nicht vergessen. Später zeigte Gott ihm anhand der Bibel die geistlichen Zusammenhänge. Wer dem Rettungsplan von Golgota vertraut, tut Busse, lässt sich taufen, empfängt den Heiligen Geist, erneuert seine Gedanken und lebt für Jesus Christus. So beerdigte er vor zwei Monaten seine toxische Vergangenheit im Wasser und ist nun mit dem Messias unterwegs. Halleluja!

Besonders ermutigt hat mich seine Aussage, dass es gut ist, wie ich agiere. Gemeint ist, die Leute unkompliziert anzusprechen und das Wort Gottes im Alltag zu säen. In der Bibel fordert der Heiland seine Nachfolger heraus, das Erlösungswerk vom Kreuz rund um den Globus zu verkünden und verlorene Seelen für Gottes Königreich zu gewinnen – siehe Matthäus 28, Verse 18 bis 20:

«Und Jesus trat herzu, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden. So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit! Amen.»

Jeder Nachfolger von Jesus ist berufen, Salz und Licht zu sein. Pflege die Gemeinschaft mit dem Heiland und werde in deinem Umfeld aktiv. Lasse dich vom HERRN in eine geschmacklose und finstere Welt senden. Egal, ob du im Supermarkt, Fitnesscenter, Bus oder auf dem Parkplatz bist. Der Heilige Geist kann dich überall einsetzen. Deshalb beachte Situationen, die Gott für dich vorbereitet hat – siehe Epheser 2, Vers 10:

«Denn wir sind seine Schöpfung, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.»

Ich erlebe immer wieder Begegnungen, die von Gott liebevoll geplant wurden. Dabei werde ich zum Handeln aufgefordert und kann den Heiland in der Öffentlichkeit bekennen. An dieser Stelle gebe ich drei Beispiele. Jemand beklagt sich über Schmerzen, ich kann beten. Jemand sieht keine Lösung mehr, ich weise auf die lebendige Hoffnung von Golgota hin. Jemand lebt auf der Strasse, ich verschenke eine Mahlzeit oder Kleider im Namen von Jesus. Achte auf die Leitung des Heiligen Geistes und meide Aktivitäten, die versuchen die himmlische Kommunikation zu stören.

Die Nachfolger von Jesus befinden sich im Krieg mit der Schlange und kämpfen den guten Kampf des Glaubens. Unser Feind ist Satan und dessen dämonische Armee. In Epheser 6 werden Christen aufgefordert, die geistliche Ausrüstung anzulegen und sich auf die Angriffe der dunklen Mächte vorzubereiten – siehe Verse 10 bis 20:

«Im Übrigen, meine Brüder, seid stark in dem HERRN und in der Macht seiner Stärke. Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr standhalten könnt gegenüber den listigen Kunstgriffen des Teufels; denn unser Kampf richtet sich nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Herrschaften, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher der Finsternis dieser Weltzeit, gegen die geistlichen Mächte der Bosheit in den himmlischen Regionen. Deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr am bösen Tag widerstehen und, nachdem ihr alles wohl ausgerichtet habt, euch behaupten könnt. So steht nun fest, eure Lenden umgürtet mit Wahrheit, und angetan mit dem Brustpanzer der Gerechtigkeit, und die Füsse gestiefelt mit der Bereitschaft zum Zeugnis für das Evangelium des Friedens. Vor allem aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt, und nehmt auch den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches das Wort Gottes ist, indem ihr zu jeder Zeit betet mit allem Gebet und Flehen im Geist, und wacht zu diesem Zweck in aller Ausdauer und Fürbitte für alle Heiligen, auch für mich, damit mir das Wort gegeben werde, sooft ich meinen Mund auftue, freimütig das Geheimnis des Evangeliums bekannt zu machen, für das ich ein Botschafter in Ketten bin, damit ich darin freimütig rede, wie ich reden soll.»

Was ich in meinen Dienst vermehrt beobachte, ist die Seelsorge. Das heisst, ich begleite Geschwister im Glauben ein Stück weit und arbeite per Telefon, E-Mail oder Telegram im Königreich Gottes. Wenn du deine Aufgabe bisher nicht gefunden hast, dann denke darüber nach, wofür du dem Heiland dankbar bist und verbinde dich mit den Nachfolgern von Jesus. Alle Jünger haben den Auftrag, ihre persönlichen Zeugnisse zu erzählen, damit die Nationen von der Barmherzigkeit des himmlischen Vaters hören und ihre Sünden bereuen. Ziel ist es, Frieden mit dem HERRN zu schliessen.

Übrigens, viele Christen sabotieren ihr einzigartiges Potenzial, weil sie sich Sorgen machen wegen den Finanzen. In der Bergpredigt von Jesus finden wir unter anderem einen Vergleich zwischen den Vögeln und den Jüngern, die Gott beide faszinierend ernährt. Gläubige können sich auf die Versorgung des himmlischen Vaters verlassen, wenn sie dem Königreich des Lichts und dessen Gerechtigkeit maximale Priorität im Kalender einräumen – siehe Matthäus 6, Verse 25 bis 34:

«Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt, noch um euren Leib, was ihr anziehen sollt! Ist nicht das Leben mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung? Seht die Vögel des Himmels an: Sie säen nicht und ernten nicht, sie sammeln auch nicht in die Scheunen, und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie? Wer aber von euch kann durch sein Sorgen zu seiner Lebenslänge eine einzige Elle hinzusetzen? Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen! Sie mühen sich nicht und spinnen nicht; ich sage euch aber, dass auch Salomo in all seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen. Wenn nun Gott das Gras des Feldes, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, wird er das nicht viel mehr euch tun, ihr Kleingläubigen? Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen?, oder: Was werden wir trinken?, oder: Womit werden wir uns kleiden? Denn nach allen diesen Dingen trachten die Heiden, aber euer himmlischer Vater weiss, dass ihr das alles benötigt. Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles hinzugefügt werden! Darum sollt ihr euch nicht sorgen um den morgigen Tag; denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Jedem Tag genügt seine eigene Plage.»

Ein Nachfolger von Jesus ist auserwählt, die Fähigkeiten einzusetzen, welche er nach Kapitel 12 aus dem ersten Brief an die Korinther von Gott empfangen hat. Es handelt sich um übernatürliche Gaben, die sich durch den Heiligen Geist manifestieren – Verse 4 bis 11:

«Es bestehen aber Unterschiede in den Gnadengaben, doch es ist derselbe Geist; auch gibt es unterschiedliche Dienste, doch es ist derselbe HERR; und auch die Kraftwirkungen sind unterschiedlich, doch es ist derselbe Gott, der alles in allen wirkt. Jedem wird aber das offensichtliche Wirken des Geistes zum allgemeinen Nutzen verliehen. Dem einen nämlich wird durch den Geist ein Wort der Weisheit gegeben, einem anderen aber ein Wort der Erkenntnis gemäss demselben Geist; einem anderen Glauben in demselben Geist; einem anderen Gnadengaben der Heilungen in demselben Geist; einem anderen Wirkungen von Wunderkräften, einem anderen Weissagung, einem anderen Geister zu unterscheiden, einem anderen verschiedene Arten von Sprachen, einem anderen die Auslegung der Sprachen. Dies alles aber wirkt ein und derselbe Geist, der jedem persönlich zuteilt, wie er will.»

Es geht darum, den HERRN zu verherrlichen und die Familie Gottes zu stärken. Auch wenn du kein Apostel, Prophet, Evangelist, Lehrer oder Hirte bist, kannst du die befreiende Nachricht vom Kreuz auf simple Art und Weise weitergeben. Lasse dich von der Bibel inspirieren und folge Jesus. Entdecke deine Berufung und vergrabe deine segensreichen Talente nicht im Boden. Es gibt viele Möglichkeiten als Botschafter des Himmelreichs tätig zu werden. Begib dich in den Prozess der Heiligung und strecke dich täglich nach der Führung von oben aus.

Die Voraussetzung für das grösste Abenteuer aller Zeiten ist die Versöhnung mit Gott. Nach der Rebellion im Garten Eden wurden Adam und Eva von der Quelle des Lebens getrennt. Sünde, Tod und Teufel regieren unsere Herzen. Wir probieren selber zu definieren, was Gut und was Böse ist. Die Selbstsucht der Menschheit löste eine Katastrophe der Superlative aus.

Wir lieben die Lüge und hassen die Wahrheit. Abtreibung, Prostitution, Sterbehilfe, Neid, Stolz, Drogen, Geldgier und weitere Fehltritte beherrschen unseren Alltag. Wir verachten die Eltern, verfluchen die Nachbarn, betrügen das Steueramt, glorifizieren Idole, betreiben Körperkulte, praktizieren Zauberei, brechen die Ehe, konsumieren Pornografie und rauchen Marihuana. Die Liste ist endlos und tödlich.

Anstatt die gesunden Gebote aus dem Himmelreich zu halten, basteln wir kranke Spielregeln. In Römer 3 steht, dass alle schuldig sind und niemand gerecht ist vor Gott – siehe Verse 9 bis 18:

«Wie nun? Haben wir etwas voraus? Ganz und gar nicht! Denn wir haben ja vorhin sowohl Juden als Griechen beschuldigt, dass sie alle unter der Sünde sind, wie geschrieben steht: Es ist keiner gerecht, auch nicht einer; es ist keiner, der verständig ist, der nach Gott fragt. Sie sind alle abgewichen, sie taugen alle zusammen nichts; da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer! Ihre Kehle ist ein offenes Grab, mit ihren Zungen betrügen sie; Otterngift ist unter ihren Lippen; ihr Mund ist voll Fluchen und Bitterkeit, ihre Füsse eilen, um Blut zu vergiessen; Verwüstung und Elend bezeichnen ihre Bahn, und den Weg des Friedens kennen sie nicht. Es ist keine Gottesfurcht vor ihren Augen.»

Nun hast du die Möglichkeit, eine Entscheidung zu treffen. Entweder du bleibst im Schweinestall der Perversionen hocken und wirst beim letzten Gericht das höllische Urteil erhalten oder du kehrst um in die Arme des himmlischen Vaters und profitierst von einer exklusiven Vergebung. Jesus hat am Kreuz deinen Schuldenberg mit seinem kostbaren Blut bezahlt. Nach drei Tagen stand der Messias von den Toten auf und öffnete die Türe ins Paradies.

Wenn du nicht in deiner Selbstgerechtigkeit verrecken und im See aus Feuer landen willst, dann nimm diese erstaunliche Gnade in Anspruch. Vertraue dem Rettungsplan Gottes und ändere deine Meinung. Bereue deine Schuld und beerdige im Wasser der Taufe deine korrupte Natur. So wirst du mit dem Heiligen Geist erfüllt und eine neue Identität als Kind Gottes bekommen.

Gemeint ist eine herrliche Neugeburt, die Jesus in Johannes 3 im Gespräch mit Nikodemus beschreibt und nichts mit der Mitgliedschaft in einer Kirche oder Sekte zu tun hat – siehe Verse 3 bis 8:

«Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen! Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Er kann doch nicht zum zweiten Mal in den Schoss seiner Mutter eingehen und geboren werden? Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, so kann er nicht in das Reich Gottes eingehen! Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, das ist Geist. Wundere dich nicht, dass ich dir gesagt habe: Ihr müsst von Neuem geboren werden! Der Wind weht, wo er will, und du hörst sein Sausen; aber du weisst nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist jeder, der aus dem Geist geboren ist.»

Tatsächlich brauchen wir diese wunderbare Transformation, um in Ewigkeit mit Gott zu leben. Weder eine Religion noch eine Ideologie oder eine Philosophie können dich retten. Vertraue dem HERRN und keinesfalls dem Zeitgeist. Lasse nicht die Gesellschaft entscheiden, was richtig und was falsch ist. Ignoriere die medialen Orakel der heutigen Zeit, orientiere dich am biblischen Kompass und lerne himmlisch zu denken…

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