Dominus Providebit und die zwölf Stämme Israels

Die wertvollste Münze innerhalb der Schweizer Währung ist der Fünfliber. Dieses Jahr feiern die beiden Illustrationen des Geldstücks das 100-jährige Jubiläum. Seit 1922 verzieren der Hirte aus den Alpen die Vorderseite und das Schild mit dem Kreuz die Rückseite. Spannend ist auch die lateinische Inschrift, welche neben den Sternen auf dem Rad eingeprägt ist. Die Worte «Dominus Providebit» stammen aus der Bibel und bedeuten, der HERR wird versorgen. In der berühmten Bergpredigt spricht Jesus in Matthäus 6 über das wichtige Thema und betont das Vertrauen in Gottes Vorsorge – siehe Verse 25 bis 34:

«Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt, noch um euren Leib, was ihr anziehen sollt! Ist nicht das Leben mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung? Seht die Vögel des Himmels an: Sie säen nicht und ernten nicht, sie sammeln auch nicht in die Scheunen, und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie? Wer aber von euch kann durch sein Sorgen zu seiner Lebenslänge eine einzige Elle hinzusetzen? Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen! Sie mühen sich nicht und spinnen nicht; ich sage euch aber, dass auch Salomo in all seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen. Wenn nun Gott das Gras des Feldes, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, wird er das nicht viel mehr euch tun, ihr Kleingläubigen? Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen?, oder: Was werden wir trinken?, oder: Womit werden wir uns kleiden? Denn nach allen diesen Dingen trachten die Heiden, aber euer himmlischer Vater weiss, dass ihr das alles benötigt. Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles hinzugefügt werden! Darum sollt ihr euch nicht sorgen um den morgigen Tag; denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Jedem Tag genügt seine eigene Plage.»

Viele Menschen machen sich Sorgen über alle möglichen Dinge. Besser wäre es, sich mit dem Schöpfer des Universums zu versöhnen. Wenn du dem Königreich Gottes und dessen Richtlinien die Priorität im Alltag einräumst, wirst du die übernatürliche Versorgung aus dem Himmelreich erleben.

Entscheidend ist, dass du deine Agenda mit Gottes Agenda synchronisierst. Selbst Gläubige können den Fehler begehen, ihre frommen Wünsche über die Leitung des Heiligen Geistes zu stellen. Nicht blinder Aktivismus, sondern dein Gehorsam ist gefragt. Christen haben den Auftrag, Salz und Licht in einer geschmacklosen und finsteren Welt zu sein. Pflege die Gemeinschaft mit dem Heiland und bringe verlorene Seelen mit dem Rettungsplan vom Kreuz in Berührung.

Wer selber definieren will, was Gut und was Böse ist, wurde von der Schlange getäuscht. Du kannst nicht an dich glauben und Gottes Willen tun. Seit der Rebellion im Garten Eden befinden wir uns in einer tödlichen Abwärtsspirale der Selbstgerechtigkeit. Die katastrophalen Konsequenzen sind überall sichtbar.

Wir ermorden Kinder im Bauch der Mutter, verachten die Eltern, brechen die Ehe, konsumieren Drogen, belügen die Kunden, hassen die Nachbarn, beneiden Kollegen, betrügen das Finanzamt, manipulieren die Geschlechter, praktizieren Zauberei, betreiben einen Körperkult, kultivieren Perversionen, glorifizieren Idole, sind geldgierig und stolz.

Die Liste der Sünden scheint endlos. Kurz gesagt, wir haben das ursprüngliche Ziel verfehlt. Gemäss Römer 3 sind alle schuldig geworden vor Gott und befinden sich auf der Autobahn in die Hölle – siehe Verse 9 bis 18:

«Wie nun? Haben wir etwas voraus? Ganz und gar nicht! Denn wir haben ja vorhin sowohl Juden als Griechen beschuldigt, dass sie alle unter der Sünde sind, wie geschrieben steht: Es ist keiner gerecht, auch nicht einer; es ist keiner, der verständig ist, der nach Gott fragt. Sie sind alle abgewichen, sie taugen alle zusammen nichts; da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer! Ihre Kehle ist ein offenes Grab, mit ihren Zungen betrügen sie; Otterngift ist unter ihren Lippen; ihr Mund ist voll Fluchen und Bitterkeit, ihre Füsse eilen, um Blut zu vergiessen; Verwüstung und Elend bezeichnen ihre Bahn, und den Weg des Friedens kennen sie nicht. Es ist keine Gottesfurcht vor ihren Augen.»

Gott ist die Liebe, aber er ist auch heilig, gut und gerecht. Deshalb werden wir beim letzten Gericht für unsere Taten verurteilt werden und müssen mit der Verdammnis im See aus Feuer rechnen. Dennoch gibt es eine Lösung für das Problem. Vergebung wartet auf diejenigen, welche ihre Meinung ändern und vom falschen Weg umkehren.

Aus Liebe sandte der himmlische Vater seinen Sohn, damit du aus der Sklaverei des Teufels befreit wirst. Jesus Christus bezahlte mit seinem kostbaren Blut die Rechnung für deine Schulden und trug die Todesstrafe an deiner Stelle. Nach drei Tagen verliess der Heiland sein Grab und öffnete die Türe ins Paradies.

Nun hast du die Möglichkeit, Frieden mit deinem Erfinder zu schliessen. Glaube an das Erlösungswerk von Golgota. Bereue deine Sünden und stoppe deinen Egotrip, bevor es zu spät ist. Beerdige im Wasser der Taufe deine toxische Vergangenheit und erhalte eine gereinigte Identität. In der Apostelgeschichte lesen wir im Kapitel 2 über die Umkehr zu Gott – siehe Vers 38:

«Da sprach Petrus zu ihnen: Tut Busse, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden; so werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.»

Es handelt sich um eine wunderbare Transformation, die durch die erstaunliche Gnade Gottes geschieht. Weder die Mitgliedschaft in der Kirche noch in einer Sekte können dich retten. Religionen, Ideologien und Philosophien haben keine Relevanz im Königreich des Lichts. Glaube an das ultimative Angebot vom Kreuz und erlebe die Neugeburt, welche Jesus dem Theologen Nikodemus in Johannes 3 erklärt hat – siehe Verse 3 bis 8:

«Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen! Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Er kann doch nicht zum zweiten Mal in den Schoss seiner Mutter eingehen und geboren werden? Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, so kann er nicht in das Reich Gottes eingehen! Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, das ist Geist. Wundere dich nicht, dass ich dir gesagt habe: Ihr müsst von Neuem geboren werden! Der Wind weht, wo er will, und du hörst sein Sausen; aber du weisst nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist jeder, der aus dem Geist geboren ist.»

Am Mittwoch (27.04.2022) absolvierte ich mit Sandro, Valentina und Lisa einen Einsatz in Bern. Gemeinsam verkündeten wir das Evangelium und beteten für Menschen auf der Strasse. Jeder Nachfolger von Jesus ist auserwählt, die hoffnungsvolle Botschaft vom Kreuz zu verbreiten und sich dem herrlichen Prozess der Heiligung auszusetzen. Echte Christen sind Botschafter aus dem Himmelreich und haben die Autorität, das Böse mit Gutem zu überwinden.

An dieser Stelle möchte ich gerne über einige Abenteuer berichten, die wir an diesem Tag erlebten.

In der Nähe vom Bahnhof redeten wir mit einem Mann der Bibeln verteilte. Sandro und ich kannten ihn von einer früheren Begegnung. Nach wie vor hatte er Mühe mit uns, weil wir den Kranken im Namen von Jesus die Hände auflegten und die Geistesgaben aus dem ersten Brief an die Korinther (siehe Kapitel 12) anwendeten. Prophetie, Heilung, Zungenrede, Wunderkräfte, Geisterunterscheidung und weitere Fähigkeiten erhalten die Nachfolger von Jesus für die Arbeit im Königreich Gottes. Falls du diese wertvollen Werkzeuge ablehnst, bist du mit einer falschen Lehre infiziert.

In einer Seitenstrasse redeten wir mit einer Gruppe von Jugendlichen über den Sinn des Lebens. Einer von ihnen besuchte offenbar die Stadt Jerusalem und machte sich Gedanken. Wir schenkten ihnen die Traktate, welche Sandro mitgebracht hatte und einen Teil aus dem Neuen Testament enthalten.

Als wir ein paar Schritte weitergingen und um die Ecke blickten, fiel uns ein junger Mann auf, der bei einem Motorrad stand. Er hiess Amin. Es handelt sich um die arabische Form des Wortes «Amen», dass aus der hebräischen Sprache stammt. Er hatte es auf dem Herzen die Ewigkeit mit Gott zu verbringen und war offen für eine Konversation. Am Schluss beteten wir für ihn und freuten uns über die Gelegenheit.

Nachdem wir in Richtung Park spazierten, trafen wir einen Afrikaner mit jüdischen Wurzeln. Er meinte, dass er zu einem der zwölf Stämme Israels gehörte. Genauer gesagt handelte es sich um Gad, der im 1. Mose bei Kapitel 49 erwähnt wird. Dort zählte Jakob die Namen seiner zwölf Söhne und deren prophetische Bedeutung auf. Interessanterweise spielen diese Bezeichnungen auch im himmlischen Jerusalem eine Rolle – siehe Offenbarung 21, Verse 10 bis 12:

«Und er brachte mich im Geist auf einen grossen und hohen Berg und zeigte mir die grosse Stadt, das heilige Jerusalem, die von Gott aus dem Himmel herabkam, welche die Herrlichkeit Gottes hat. Und ihr Lichtglanz gleicht dem köstlichsten Edelstein, wie ein kristallheller Jaspis. Und sie hat eine grosse und hohe Mauer und zwölf Tore, und an den Toren zwölf Engel, und Namen angeschrieben, nämlich die der zwölf Stämme der Söhne Israels.»

Während dem Gespräch erwähnte er den hebräischen Namen von Jesus Christus und gab sich als Gläubiger zu erkennen. Messianische Juden nennen den Heiland Jeschua Hamaschiach. Ausserdem thematisierte er einen Vers aus Zefanja 3. In diesem Kapitel geht es um die Rückkehr des Messias und das kommende Gericht Gottes für die ganze Welt. Ich wies ihn auf den Dienst «One For Israel» hin, welcher sich auf die Verbreitung des Evangeliums in Israel spezialisiert hat.

Kurz bevor sich Lisa verabschiedete, sprach uns ein Jugendlicher an und fragte nach einer Bushaltestelle. Als er hörte, dass wir Christen sind gab er sich als gläubig zu erkennen. Halleluja!

Im Stadtpark setzten wir uns auf der Wiese zu einem jungen Mann und redeten mit ihm über die Wahrheit. Er hatte schlimme Dinge erlebt und glaubte an sich selbst. Wir wiesen ihn auf Gottes Allmacht hin und beteten für ihn.

Danach verliess auch Valentina das Team und musste auf den Zug. Beim Teich trafen wir drei junge Männer, die wir auf den Unterschied zwischen der Bibel und dem Koran hinwiesen. Diese Bücher sind nicht kompatibel miteinander und beinhalten einen anderen Geist. Während Jesus die Liebe Gottes mit Zeichen und Wundern verkörperte, wählte Mohammed das Schwert, um seine Ansichten zu verbreiten.

Das Projekt «More Than Dreams» konzentriert sich auf die Biografien von ehemaligen Muslimen aus Nigeria, Ägypten, Indonesien, der Türkei und dem Iran. Lasse dich inspirieren von den spektakulären Träumen, die Jesus im Fokus haben. Die fünf Episoden sind in mehr als einem Dutzend Sprachen kostenlos im Internet verfügbar.

Das letzte Gespräch führten wir mit zwei Atheisten, welche auf einer Bank sassen. Wir redeten beispielsweise über den Zwang, welcher die Gesellschaft auf Christen ausübt. Wer die Evolutionstheorie kritisiert, gilt als verrückt und wird von der Gesellschaft an den Rand gedrängt. Wenn du an den biblischen Schöpfungsbericht glaubst, wirst du in der Öffentlichkeit diskriminiert. Obwohl Darwins Lehre widerlegt ist, weigert sich die Mehrheit der Wissenschaftler die Fakten neu zu prüfen. Ich empfehle dir, die Webseite vom «Studio Janash» zu besuchen. Die aussagekräftigen Videos eignen sich sehr gut für den Unterricht in der Volksschule und im Gymnasium oder an Universitäten…

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