Mediale Hypnose und eine Rose bei der Haltestelle

Das «Dschungelbuch» ist der Titel eines berühmten Zeichentrickfilms aus dem Jahr 1967. Im Mittelpunkt steht die Geschichte eines Knaben, der im Urwald aufwächst und verschiedene Tiere kennenlernt. Die Begegnung mit der Schlange erinnert mich an Satan, der auch Kinder in seinen Bann ziehen und verschlingen will. Es ist kein Geheimnis, dass die Gesellschaft den Nachwuchs auf dem Altar der Unterhaltungsindustrie opfert. Harry Potter, Fortnite, Euphoria und Justin Bieber infizieren die Herzen der minderjährigen Konsumenten. Zauberei, Gewalt, Sex und Drogen dominieren das multimediale Angebot.

Viele Eltern überlassen Disney, Bravo, Netflix, MTV und der Playstation die Erziehung. In öffentlichen Bildungsstätten werden die Schüler mit Gender, Klima und Corona bombardiert. Verstörende Reklametafeln konfrontieren die Sprösslinge nicht nur im Internet mit ungeeigneten Inhalten. Egal, ob beim Bahnhof, im Supermarkt oder Bus, die Manipulation durch die Presse und die Werbung findet überall statt. Offensichtlich haben die Interessen der Wirtschaft mehr Priorität als das seelische Wohlbefinden der Bevölkerung.

Bei Matthäus 18 nimmt Jesus die Kleinsten als Vorbild für das Königreich Gottes und warnt diejenigen, welche die jungen Gläubigen zu einem unheiligen Lebensstil verführen. Der Gehorsam gegenüber dem himmlischen Vater ist entscheidend, Demut ist notwendig – siehe Verse 1 bis 7:

«Zu jener Stunde traten die Jünger zu Jesus und sprachen: Wer ist wohl der Grösste im Reich der Himmel? Und Jesus rief ein Kind herbei, stellte es in ihre Mitte und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht in das Reich der Himmel kommen! Wer nun sich selbst erniedrigt wie dieses Kind, der ist der Grösste im Reich der Himmel. Und wer ein solches Kind in meinem Namen aufnimmt, der nimmt mich auf. Wer aber einem von diesen Kleinen, die an mich glauben, Anstoss zur Sünde gibt, für den wäre es besser, dass ein grosser Mühlstein an seinen Hals gehängt und er in die Tiefe des Meeres versenkt würde. Wehe der Welt wegen der Anstösse zur Sünde! Denn es ist zwar notwendig, dass die Anstösse zur Sünde kommen, aber wehe jenem Menschen, durch den der Anstoss zur Sünde kommt!»

Die mediale Hypnose hat das Kinderzimmer längst erreicht. Die Verführung beginnt mit dem Einhorn, wird mit Leistungsdruck fortgesetzt und endet bei der Street Parade. Der Zirkus der Eitelkeiten fordert seinen Tribut. Magersucht, Depressionen, Angst und Hochmut sind die Markenzeichen der globalen Identitätskrise. Alkohol, Marihuana, Flüche und Pornografie beherrschen die Gedanken der Jugendlichen.

Der Zeitgeist propagiert eine Welt der Magie, die Gottes Wunder in den Hintergrund drängt. Künstliche Schönheitsideale wollen die Natürlichkeit der Schöpfung ersetzen. Mobiltelefone werden befragt wie ein Orakel, der Heilige Geist wird ignoriert. Obwohl Bücher, Spiele, Filme und Musik auch gute Einflüsse haben können, fungiert ein Grossteil der Medien als ein Werkzeug der Finsternis.

Es handelt sich um eine Rebellion, die bereits im Garten Eden begann und bis heute katastrophale Folgen hat. Adam und Eva wollten selber definieren, was Gut und was Böse ist. Die Trennung von Gott war die ultimative Konsequenz. Deshalb regieren Sünde, Tod und Teufel unseren Alltag.

Die Menschheit hat das ursprüngliche Ziel verfehlt und glorifiziert die Natur anstelle des Erfinders des Universums. Im ersten Kapitel vom Brief an die Römer lesen wir über die fatalen Auswirkungen des Irrtums – siehe Verse 18 bis 32:

«Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit aufhalten, weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, da Gott es ihnen offenbar gemacht hat; denn sein unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, sodass sie keine Entschuldigung haben. Denn obgleich sie Gott erkannten, haben sie ihn doch nicht als Gott geehrt und ihm nicht gedankt, sondern sind in ihren Gedanken in nichtigen Wahn verfallen, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert. Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit einem Bild, das dem vergänglichen Menschen, den Vögeln und vierfüssigen und kriechenden Tieren gleicht. Darum hat sie Gott auch dahingegeben in die Begierden ihrer Herzen, zur Unreinheit, sodass sie ihre eigenen Leiber untereinander entehren, sie, welche die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauschten und dem Geschöpf Ehre und Gottesdienst erwiesen anstatt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit. Amen! Darum hat sie Gott auch dahingegeben in entehrende Leidenschaften; denn ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr vertauscht mit dem widernatürlichen; gleicherweise haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind gegeneinander entbrannt in ihrer Begierde und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den verdienten Lohn ihrer Verirrung an sich selbst empfangen. Und gleichwie sie Gott nicht der Anerkennung würdigten, hat Gott auch sie dahingegeben in unwürdige Gesinnung, zu verüben, was sich nicht geziemt, als solche, die voll sind von aller Ungerechtigkeit, Unzucht, Schlechtigkeit, Habsucht, Bosheit; voll Neid, Mordlust, Streit, Betrug und Tücke, solche, die Gerüchte verbreiten, Verleumder, Gottesverächter, Freche, Übermütige, Prahler, erfinderisch im Bösen, den Eltern ungehorsam; unverständig, treulos, lieblos, unversöhnlich, unbarmherzig. Obwohl sie das gerechte Urteil Gottes erkennen, dass die des Todes würdig sind, welche so etwas verüben, tun sie diese Dinge nicht nur selbst, sondern haben auch Gefallen an denen, die sie verüben.»

Wir können nicht gleichzeitig an die darwinistische Evolutionstheorie und an den biblischen Schöpfungsbericht glauben. Du musst wählen, wer dein Gott ist. Wer den Fokus auf die Selbstgerechtigkeit setzt, wird beim finalen Gericht entsprechend seiner Worte und Taten verurteilt. Die endgültige Verdammnis im See aus Feuer erwartet dich.

Trotzdem gibt es Hoffnung für alle! In Gottes Augen bist du wertvoll, unabhängig von deinem sozialen Status oder deinem Aussehen.

Aus Liebe bezahlte Jesus Christus deinen Schuldenberg mit seinem kostbaren Blut und erlitt die schreckliche Strafe, welche für dich vorgesehen war. Nach drei Tagen verliess der Heiland das Grab und öffnete die Türe ins Paradies. Nun hast du die Möglichkeit, von diesem einzigartigen Angebot der Gnade zu profitieren und in die Barmherzigkeit des Himmelreichs einzutauchen.

Vertraue dem Rettungsplan Gottes und stoppe deinen diabolischen Egotrip. Bekenne deine Sünden und beerdige im Wasser der Taufe deine toxische Vergangenheit nach Apostelgeschichte 2 – siehe Vers 38:

«Da sprach Petrus zu ihnen: Tut Busse, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden; so werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.»

Sobald dich Gottes Geist erfüllt hat, bist du ein Kind des Lichts und berufen, dem König der Könige zu folgen. Es handelt sich um eine übernatürliche Neugeburt, die unsere Herzen reinigt und vorbereitet für den Bund mit Jesus. In Johannes 3 beschreibt der Heiland einem Theologen die Voraussetzung für eine fruchtbare Beziehung mit dem Schöpfer – siehe Verse 3 bis 8:

«Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen! Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Er kann doch nicht zum zweiten Mal in den Schoss seiner Mutter eingehen und geboren werden? Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, so kann er nicht in das Reich Gottes eingehen! Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, das ist Geist. Wundere dich nicht, dass ich dir gesagt habe: Ihr müsst von Neuem geboren werden! Der Wind weht, wo er will, und du hörst sein Sausen; aber du weisst nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist jeder, der aus dem Geist geboren ist.»

Weder Religionen noch Ideologien oder Philosophien können diese einzigartige Transformation bewirken. Einzig das Blut von Jesus kann dich heilen und befreien aus der Sklaverei der Schlange. Der Heiland hat sich für dich geopfert, damit du die Vergebung für deine Fehltritte bekommst und eine Perspektive für die Ewigkeit hast.

Der Schlüssel für eine herrliche Zukunft mit Gott basiert nicht auf der Mitgliedschaft in einer Kirche oder Sekte. Vielmehr ist es der Heilige Geist, der dich verwandelt und dich ausrüstet für den guten Kampf des Glaubens. Mehr Informationen über die aussergewöhnlichen Fähigkeiten findest du im ersten Brief an die Korinther. In Kapitel 12 werden Gaben wie Prophetie, Heilung und Weisheit beschrieben.

Echte Christen haben die Kraft von oben erhalten, um das Böse mit Gutem zu überwinden. Entdecke die Familie Gottes und pflege die Freundschaft mit Geschwistern im Glauben. Lobe den HERRN mit Liedern, verbringe Zeit mit Jesus im Gebet und lasse dich von der Bibel inspirieren. Werde vom Heiligen Geist geleitet und kommuniziere als Botschafter vom Königreich des Messias die gute Nachricht von Golgota in deinem Umfeld.

Bevor der Heiland zu seinem Vater im Himmel zurückkehrte, forderte er die Jünger in Markus 16 auf, einen segensreichen Auftrag auszuführen, der bis dato gilt – siehe Verse 15 bis 20:

«Und er sprach zu ihnen: Geht hin in alle Welt und verkündigt das Evangelium der ganzen Schöpfung! Wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden. Diese Zeichen aber werden die begleiten, die gläubig geworden sind: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, sie werden in neuen Sprachen reden, Schlangen werden sie aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nichts schaden; Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden. Der HERR nun wurde, nachdem er mit ihnen geredet hatte, aufgenommen in den Himmel und setzte sich zur Rechten Gottes. Sie aber gingen hinaus und verkündigten überall; und der HERR wirkte mit ihnen und bekräftigte das Wort durch die begleitenden Zeichen. Amen.»

Am Mittwoch (25.05.2022) absolvierten wir einen spannenden Einsatz in Bern. In Zusammenarbeit mit Sandro, Lisa und Valentina verkündete ich das Evangelium in der Hauptstadt der Schweiz. Gerne erwähne ich einige Abenteuer, die wir an diesem Tag erlebten. Beim Bahnhof kam unser Team mit einem Mann ins Gespräch, der die Bibel kannte, aber den Heiligen Geist bisher nicht empfangen hatte. Wir durften für ihn beten und gaben ihm eine Visitenkarte.

In der Nähe des malerischen Kirchengebäudes redeten wir mit einer Frau über Jesus. Ein Thema waren die Vorurteile gegenüber Christen. Ich erwähnte, dass die Nachfolger von Jesus nicht autorisiert sind Schwule und Lesben zu hassen. Es geht darum, die Sünde zu identifizieren und jede Art von Perversion zu bereuen, damit wir gesund werden. Sexualität gehört in die Ehe zwischen Mann und Frau. Dieser Prozess der Heiligung ist freiwillig, Gott zwingt niemanden zu seinem Glück.

Hinter dem Bundeshaus redeten wir mit unterschiedlichen Personen über den Sinn des Lebens und betonten die Gemeinschaft mit Gott. Schockierend war die generelle Argumentation von Jung und Alt, die nicht wussten, warum sie überhaupt existieren. Die Nachfolger von Jesus können diese wichtige Frage beantworten und sind aufgefordert, ihre Erlebnisse mit dem Schöpfer von Himmel und Erde zu teilen. In Psalm 71 finden Gläubige ein faszinierendes Bekenntnis – siehe Vers 17:

«O Gott, du hast mich gelehrt von Jugend auf, und bis hierher verkündige ich deine Wunder.»

In Psalm 9 finden wir eine starke Aussage von David, der leidenschaftlich über Gottes Allmacht berichtete und den HERRN rühmte – siehe Vers 2:

«Ich will den HERRN loben von ganzem Herzen, ich will alle deine Wunder erzählen.»

Bei den Haltestellen für die Trams redeten Valentina und ich mit einer Muslimin, die ein Kopftuch trug. Sie behauptete, dass im Koran steht, dass Jesus nicht am Kreuz (Sure 4, Vers 157) gestorben sei. Diese Aussage ist mit der Bibel inkompatibel und auch historisch gesehen fragwürdig. Sowohl im Alten Testament als auch im Neuen Testament der Bibel findest du überall Hinweise auf das Erlösungswerk des Messias. Propheten wie Jesaja, die Briefe der Apostel und die vier Evangelien sprechen über das Lamm Gottes, dass für unsere Verfehlungen «geschlachtet» wurde. In Lukas 9 erwähnt der Heiland seinen Tod und seine Auferstehung – siehe Verse 20 bis 22:

«Da sprach er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Da antwortete Petrus und sprach: Für den Christus Gottes! Er aber ermahnte sie ernstlich und gebot ihnen, dies niemand zu sagen, indem er sprach: Der Sohn des Menschen muss viel leiden und verworfen werden von den Ältesten und den obersten Priestern und Schriftgelehrten und getötet werden und am dritten Tag auferweckt werden.»

Am Schluss des Gesprächs wies ich auf das Projekt «More Than Dreams» hin. Es handelt sich um die fünf Biografien ehemaliger Muslime aus Nigeria, Ägypten, Indonesien, der Türkei und dem Iran. Jede Dokumentation ist in mehr als einem Dutzend Sprachen verfügbar und enthüllt die spektakulären Träume über Jesus.

Einige Minuten nach diesem anspruchsvollen Dialog kam ein Rosenverkäufer auf mich und Sandro zu. Offenbar stammte er aus der Ukraine und drückte mir ein Exemplar der sehenswerten Pflanze in die Hand. Ich nutzte die Gelegenheit und gab ihm einen Fünfliber. Kurze Zeit später konnte ich die Blume einem Mann schenken, der mit seinen Freunden unterwegs war. Wir wiesen die Gruppe auf Jesus hin und freute uns über das Gespräch. Ich bin immer wieder erstaunt, wie Gott die Einsätze führt. Halleluja!

Während der segensreichen Mission in Bern konnten wir den Passanten unsere persönlichen Zeugnisse mit Gott erzählen, um sie zu motivieren, sich mit dem Schöpfer auseinanderzusetzen. Im Park beteten wir für zwei Leute, die offen waren für Jesus. Während dem Gespräch beobachtete ich, wie der Heilige Geist die Herzen unserer Zuhörer berührte und sie plötzlich Antworten gaben, die einen Zusammenhang mit dem Rettungsplan von Golgota haben.

Danach hatte Lisa den Eindruck mit einem Mann zu sprechen, der unter einem Baum sass. Während der Konversation konnten wir Missverständnisse über die Bibel ausräumen und aufzeigen, dass Gottes Liebe die Gerechtigkeit und die Heiligkeit nicht ausklammert. Tatsächlich gibt es Christen, welche die Existenz der Hölle verleugnen und die Worte von Jesus mit einer grossen Portion Humanismus mixen. Das Resultat sind Gläubige, die in einer emotionalen Sackgasse stecken und tödliche Kompromisse eingehen.

Bevor wir den Einsatz beendeten, redeten wir über geistliche Dinge und nutzten das Hinweisschild einer Veranstaltung, um das Evangelium auf dem Boden (siehe Galerie) darzustellen. Ich verwendete die bunte Kreide und zeichnete den Abgrund der Sünde, welcher nur mit dem Kreuz überwunden werden kann. Jesus ist die einzige Brücke ins Himmelreich, die Gott gebaut hat – siehe Johannes 14, Vers 16:

«Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!»

Wenn der Heiland die Wahrheit ist, dann ist alles andere falsch. Du kannst nicht Mohammed, Buddha oder dem Papst vertrauen und gleichzeitig sagen, dass du an Jesus glaubst. Lerne die Grundlage des Lebens kennen und distanziere dich von der Lüge…

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