Steine und Schmetterlinge

Jesus Christus repräsentiert weder eine Religion noch eine Ideologie oder Philosophie. Der Heiland ist der Schöpfer des Universums und will dich mit Gott vereinen. Es geht nicht um die Mitgliedschaft in einer Kirche oder Sekte. Traditionen und Rituale haben keine Bedeutung im Himmelreich. Dein toxischer Lebensstil ist das Problem. Das Gleichnis mit der Raupe und dem Schmetterling illustriert die Lösung. Wir müssen die aussergewöhnliche Neugeburt erleben, die der Messias in Johannes 3 erwähnt und unsere Herzen aus Stein transformiert – Verse 4 bis 7:

«Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Er kann doch nicht zum zweiten Mal in den Schoss seiner Mutter eingehen und geboren werden? Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, so kann er nicht in das Reich Gottes eingehen! Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, das ist Geist. Wundere dich nicht, dass ich dir gesagt habe: Ihr müsst von Neuem geboren werden!»

Jeder von uns braucht eine persönliche Beziehung mit dem Schöpfer des Universums, um den Sinn des Lebens zu ergründen. Gemeint sind keine spirituellen Höhenflüge und Lehren aus der Esoterik. Mit positivem Denken und Meditationsübungen wirst du das Ziel niemals erreichen. Wer sich vor einer Statue verneigt, dreimal pro Tag den Teppich in Richtung Mekka ausrollt oder den Dalai Lama anbetet, dem fehlt der Zugang ins Himmelreich.

Du musst keine Pilgerreise nach Lourdes machen oder den Himalaja besteigen, sondern deinen Egotrip beenden. Fromme Aktivitäten ziehen dich nicht aus dem Sumpf der Sünde. Was du brauchst ist eine neue Identität, welche dir ausschliesslich der HERR geben kann. Bereits im Alten Testament findest du entsprechende Hinweise. So lesen wir in Hesekiel 36 über eine segensreiche Transformation, die eine fruchtbare Gemeinschaft mit Gott bewirkt – siehe Verse 25 bis 27:

«Und ich will reines Wasser über euch sprengen, und ihr werdet rein sein; von aller eurer Unreinheit und von allen euren Götzen will ich euch reinigen. Und ich will euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres legen; ich will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben; ja, ich will meinen Geist in euer Inneres legen und werde bewirken, dass ihr in meinen Satzungen wandelt und meine Rechtsbestimmungen befolgt und tut.»

Wann ist diese verheissungsvolle Prophezeiung eingetroffen?

Die Voraussage erfüllte sich vor 2’000 Jahren mit der Geburt von Jesus Christus in Israel. Der Messias manifestierte die Liebe Gottes und offenbarte den universalen Rettungsplan für die Menschheit. Der Heiland starb am Kreuz für deine Schuld und stand am dritten Tag von den Toten auf, damit du befreit wirst aus der Sklaverei des Teufels. Seit der Rebellion im Garten Eden befinden wir uns in einem diabolischen Hamsterrad. Adam und Eva wollten selber definieren, was Gut und was Böse ist. Das katastrophale Resultat kannst du im Alltag beobachten.

Wir betrügen das Finanzamt, besuchen Prostituierte, belügen Kunden, stehlen Daten aus dem Internet, hassen Ausländer, verfluchen die Nachbarn, verprügeln Frauen, brechen die Ehe, praktizieren Zauberei, missbrauchen Kinder, konsumieren Drogen, glorifizieren Idole, verachten die Eltern, beneiden Kollegen, sind stolz und geldgierig. Kurz gesagt, wir kultivieren Perversionen aller Art und rasen auf der Autobahn der Hölle in den Abgrund.

Nun hast du die Möglichkeit, die Bremse der «Busse» zu betätigen und die Ausfahrt zu nehmen, welche dich auf den schmalen Pfad des Lebens führt. Die erstaunliche Gnade von Golgota wirst du empfangen, wenn du dem Erlösungswerk des Heilands vertraust und deine Fehltritte bereust. Wer das Geschenk der Vergebung akzeptiert, erlebt die übernatürliche Neugeburt. Die Bibel beschreibt diesen Schritt als Umkehr zum himmlischen Vater. In der Apostelgeschichte 2 erfahren wir die Rahmenbedingungen für den genialen Bund mit Gott – siehe Vers 38:

«Da sprach Petrus zu ihnen: Tut Busse, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden; so werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.»

Sobald wir unsere Sünden vor Gott bekennen und im Wasser der Taufe die korrupte Vergangenheit im Namen von Jesus Christus beerdigt haben, werden wir mit dem Heiligen Geist versiegelt. Diese kraftvolle Neugeburt kann sich niemand mit guten Taten verdienen. Alleine das kostbare Blut des Heilands reinigt dich von jeder Sünde und belohnt dich mit einer hoffnungsvollen Perspektive für die Ewigkeit.

Das Bild mit dem Schmetterling und den Steinen zeigt den Zustand unserer Herzen. Entweder haben wir die Metamorphose von oben erlebt und orientieren uns an den Geboten Gottes oder wir pflegen weiterhin eine verhärtete Einstellung gegenüber der Wahrheit und hocken im Gefängnis der Sünde. In seinem Brief an die Epheser schreibt Paulus im Kapitel 4 über die Merkmale des alten und neuen Menschen – siehe Verse 17 bis 24:

«Das sage und bezeuge ich nun im HERRN, dass ihr nicht mehr so wandeln sollt, wie die übrigen Heiden wandeln in der Nichtigkeit ihres Sinnes, deren Verstand verfinstert ist und die entfremdet sind dem Leben Gottes, wegen der Unwissenheit, die in ihnen ist, wegen der Verhärtung ihres Herzens; die, nachdem sie alles Empfinden verloren haben, sich der Zügellosigkeit ergeben haben, um jede Art von Unreinheit zu verüben mit unersättlicher Gier. Ihr aber habt Christus nicht so kennengelernt; wenn ihr wirklich auf Ihn gehört habt und in ihm gelehrt worden seid – wie es auch Wahrheit ist in Jesus –, dass ihr, was den früheren Wandel betrifft, den alten Menschen abgelegt habt, der sich wegen der betrügerischen Begierden verderbte, dagegen erneuert werdet im Geist eurer Gesinnung und den neuen Menschen angezogen habt, der Gott entsprechend geschaffen ist in wahrhafter Gerechtigkeit und Heiligkeit.»

Die folgenden sieben Verse erklären das Verhalten eines Nachfolgers von Jesus, der die alte Hülle der Raupe abgestreift und in das neue Kleid des Schmetterlings geschlüpft ist. Neugeborene Christen kriechen nicht mehr auf dem Boden der Sünde herum und stopfen sich voll mit Blättern der Täuschung, sondern fliegen mit der Autorität Gottes und trinken das Wasser des Lebens – siehe Epheser 4, Verse 25 bis 32:

«Darum legt die Lüge ab und redet die Wahrheit, jeder mit seinem Nächsten, denn wir sind untereinander Glieder. Zürnt ihr, so sündigt nicht; die Sonne gehe nicht unter über eurem Zorn! Gebt auch nicht Raum dem Teufel! Wer gestohlen hat, der stehle nicht mehr, sondern bemühe sich vielmehr, mit den Händen etwas Gutes zu erarbeiten, damit er dem Bedürftigen etwas zu geben habe. Kein schlechtes Wort soll aus eurem Mund kommen, sondern was gut ist zur Erbauung, wo es nötig ist, damit es den Hörern Gnade bringe. Und betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt worden seid für den Tag der Erlösung! Alle Bitterkeit und Wut und Zorn und Geschrei und Lästerung sei von euch weggetan samt aller Bosheit. Seid aber gegeneinander freundlich und barmherzig und vergebt einander, gleichwie auch Gott euch vergeben hat in Christus.»

Neugeborene Christen ignorieren die Massstäbe der kranken Gesellschaft und lassen sich vom Heiligen Geist erziehen. Angetrieben durch die Kraft Gottes lernen die Gläubigen neu zu denken. Die Nachfolger von Jesus agieren nicht politisch korrekt und widerstehen einer billigen Kopie der Liebe, die unter anderem der Genderismus propagiert. Es gilt, die Lügen der Schlange zu demaskieren, welche hinter dem Klimawandel und vielen fragwürdigen Bewegungen stehen. Mit den Waffen des Lichts aus Epheser 6 wird das Böse mit Gutem überwunden. Halleluja!

Früher beschäftigte ich mich exzessiv mit Pornografie, Killerspielen und okkulten Filmen. Inzwischen durfte ich das Wunder der Neugeburt erleben und folge Jesus. Es ist die Allmacht des HERRN, die eine gefallene Raupe wie mich in einen königlichen Schmetterling verwandelt hat. Die Aussage aus dem zweiten Brief an die Korinther in Kapitel 5 passt hervorragend – siehe Vers 17:

«Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden!»

Heute gehören für mich die tägliche Gemeinschaft mit Gott, das Lesen der Bibel und der Lobpreis zum Tagesablauf. Auch Treffen mit echten Glaubensgeschwistern sind eine wichtige Angelegenheit. Natürlich hat der Befehl für die Mission aus Markus 16 eine grundlegende Bedeutung für alle Christen, welcher bis dato gültig ist – siehe Verse 15 bis 18:

«Und er sprach zu ihnen: Geht hin in alle Welt und verkündigt das Evangelium der ganzen Schöpfung! Wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden. Diese Zeichen aber werden die begleiten, die gläubig geworden sind: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, sie werden in neuen Sprachen reden, Schlangen werden sie aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nichts schaden; Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden.»

Jeder Nachfolger von Jesus ist ein Botschafter für das Königreich des Lichts und berufen, den guten Kampf des Glaubens auszufechten. Im ersten Brief an die Korinther findest du in Kapitel 12 eine Zusammenstellung der Fähigkeiten, welche die mit dem Heiligen Geist erfüllten Christen erhalten. Weisheit, Heilung und Prophetie sind beispielsweise auf der Liste.

Am Mittwoch (15.06.2022) halfen wir einem Bruder in Christus, die Wohnung aufzuräumen, weil er überfordert war. Es geht nicht nur darum, Menschen zu taufen und Dämonen auszutreiben. Praktische Hilfe ist ebenfalls gefragt in der Familie Gottes. Manchmal lautet dein Auftrag nicht Tote aufzuwecken oder das Meer zu teilen, sondern finanzielle Hilfe zu leisten und das WC zu putzen. In Matthäus 7 sagt Jesus, dass gute Früchte eine wesentliche Rolle spielen, die der Gehorsam gegenüber dem HERRN produziert – siehe Verse 19 bis 23:

«Jeder Baum, der keine gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Darum werdet ihr sie an ihren Früchten erkennen. Nicht jeder, der zu mir sagt: HERR, HERR! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut. Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: HERR, HERR, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Wundertaten vollbracht? Und dann werde ich ihnen bezeugen: Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, ihr Gesetzlosen!»

Erwarte nicht, dass du einen schändlichen Lebensstil mit Gottesdiensten und frommen Übungen kompensieren kannst. Arroganz, Faulheit, Marihuana oder sexuelle Unreinheit bringen dich zu Fall. So werden Katholiken, Reformierte oder Orthodoxe genauso verurteilt beim letzten Gericht wie alle Ungläubigen, wenn sie nicht in den Prozess der Heiligung einsteigen und Jesus gehorchen. In Matthäus 16 lesen wir eine superstarke Aussage betreffend der Kapitulation unseres Egos – siehe Verse 24 bis 26:

«Da sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn jemand mir nachkommen will, so verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach! Denn wer sein Leben retten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es finden. Denn was hilft es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber sein Leben verliert? Oder was kann der Mensch als Lösegeld für sein Leben geben?»

Am Freitag (17.06.2022) arbeitete ich unter anderem für eine Kundschaft aus Winterthur. In der Nähe vom Bahnhof schockierten mich die bunten Flaggen der LGBT, die an einigen Gebäuden hingen. Die aggressive Kampagne im Namen der Toleranz verdeutlicht die Intoleranz der «queeren» Fanatiker, welche die natürliche Ordnung innerhalb der Schöpfung nicht akzeptieren. Es ist traurig, wenn sich eine Stadt für die Agenda einer Organisation einspannen lässt, welche die Geschlechter manipuliert und ein Chaos der Superlative anrichtet.

Übrigens, bisher habe ich noch nie gesehen, wie spezielle Fahnen für die Millionen von verfolgten Christen im öffentlichen Raum gehisst wurden. Jeden Tag werden rund um den Erdball die Nachfolger von Jesus verleumdet, gefoltert und getötet. Auf der Webseite von «Open Doors» kannst du dir einen Überblick des globalen Elends verschaffen. Dort gibt es einen aussagekräftigen Index mit den Ländern, in denen die Gläubigen diskriminiert und teilweise wie Dreck behandelt werden. Dazu zählen Afghanistan, Indien, Nigeria und China.

In Matthäus 5 bereitete Jesus seine Nachfolger auf die ungerechte Behandlung vor und motivierte sie, mit Freude zu reagieren, weil frühere Glaubenshelden auch verachtet wurden – siehe Verse 11 und 12:

«Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen und allerlei Böses gegen euch reden und dabei lügen. Seid fröhlich und jubelt; es wird euch im Himmel reichlich belohnt werden. Denn ebenso haben sie verfolgt die Propheten, die vor euch gewesen sind.»

In der Nähe vom Stadtpark begegnete ich einer älteren Dame, die mich aus dem Fitnesscenter kannte, wo ich früher Mitglied gewesen bin. Sie erzählte mir von einer Vision, die sie im Spital hatte. Offenbar machte sie eine Erfahrung mit dem Nahtod, aber wurde zurückgeschickt, um etwas zu erledigen. Während dem Gespräch bekam ich den Gedanken, dass sie sich mit Gott versöhnen muss.

Sie meinte, dass sie betet und die Präsenz von Jesus erlebt habe. Ich erzählte ihr das Gleichnis vom verlorenen Sohn aus Lukas 15 (Verse 11 bis 32) und motivierte sie, ihre Sünden zu bereuen und sich taufen zu lassen. Wir müssen neugeboren werden, um das Königreich des Lichts zu erfassen…

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Christophobie im 21. Jahrhundert

Gebet in der Schule und Kampf um Abtreibung in den USA