Märtyrer auf dem Bundesplatz

Islamisten rufen «Allahu Akbar» und sprengen sich für Mohammed in die Luft. Klimaschützer verteidigen «Mutter Erde» und blockieren die Strassen. Echte Märtyrer (= Zeugen) sind aber weder religiöse Fanatiker, die Ungläubige jagen noch militante Aktivisten, die andere zwingen ihre kranken Ideologien zu akzeptieren. Vielmehr sind diejenigen gemeint, die aufgrund ihres persönlichen Bekenntnisses zu Jesus ermordet werden. Der altgriechische Begriff kommt aus dem Christentum und betrifft eine Thematik, die heutzutage viele ignorieren.

Der erste Märtyrer aus der Heiligen Schrift hiess Stephanus. Er wurde nach seiner kraftvollen Rede von den Anhängern der theologischen Elite gesteinigt. In der Apostelgeschichte findest du den furchtlosen Glaubenshelden, der aufgrund einer falschen Anklage hingerichtet wurde. Kurz vor seinem Tod sah der Jünger von Jesus den Himmel offen und den König der Könige im Thronsaal Gottes stehen. In Kapitel 6 und Kapitel 7 kannst du den spannenden Bericht lesen. Nach diesem traurigen Vorfall verbreitete sich das Evangelium von Jerusalem aus in jede Region, weil die Christen in alle Himmelsrichtungen flüchteten. Halleluja!

Wer dem Schöpfer des Universums gehorsam sein will, muss mit Widerstand rechnen. In einer finsteren Welt, die vom Teufel beeinflusst wird, ist es eine Herausforderung, eine Beziehung mit Gott zu führen. Die Nachfolger des Heilands werden rund um den Globus gehasst, weil sie die Wahrheit proklamieren und einen Lebensstil im Licht führen.

Neugeborene Christen treffen unpopuläre Entscheidungen und haben den Mut, dem Zeitgeist entgegenzutreten. Keinesfalls geben Netflix, Corona, Fortnite, Lady Gaga und die Ukraine den Ton an, sondern der Heilige Geist. Der Massstab für die Gläubigen darf weder die Wirtschaft noch die Medien oder die Politik sein. Gottes Wort bildet das Fundament.

In der Bibel finden wir zahlreiche Aussagen, welche die ewige Herrlichkeit betonen und gleichzeitig auf das temporäre Leid hinweisen. So lehrt Jesus in Matthäus 10 die Kinder Gottes den richtigen Umgang mit einer verkehrten Gesellschaft und warnt vor diabolischen Angriffen – siehe Verse 16 bis 22:

«Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben! Hütet euch aber vor den Menschen! Denn sie werden euch den Gerichten ausliefern, und in ihren Synagogen werden sie euch geisseln; auch vor Fürsten und Könige wird man euch führen um meinetwillen, ihnen und den Heiden zum Zeugnis. Wenn sie euch aber ausliefern, so sorgt euch nicht darum, wie oder was ihr reden sollt; denn es wird euch in jener Stunde gegeben werden, was ihr reden sollt. Denn nicht ihr seid es, die reden, sondern der Geist eures Vaters ist’s, der durch euch redet. Es wird aber ein Bruder den anderen zum Tode ausliefern und ein Vater sein Kind; und Kinder werden sich gegen die Eltern erheben und werden sie töten helfen. Und ihr werdet von jedermann gehasst sein um meines Namens willen. Wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden.»

Am Samstag (09.07.2022) beteiligten wir uns an einer Kundgebung in Bern. Auf dem Bundesplatz wurden 500 Holzkreuze aufgestellt, die an einen Friedhof erinnerten. Auf einem schwarzen Tuch waren in blutroter Farbe die Namen von getöteten Gläubigen aufgeschrieben. Laut offiziellen Schätzungen werden in diesem Jahr rund 360 Millionen Christen weltweit verleumdet, beleidigt, gefoltert, inhaftiert oder umgebracht.

Wer sich die Einträge auf dem Weltverfolgungsindex von «Open Doors» genauer anschaut, erkennt das Ausmass der Katastrophe. Auf der Rangliste der 50 Länder, welche die Jünger des Heilands schlecht behandeln, stehen unter anderem der Iran, Afghanistan, Ägypten, Nigeria, Indien und China.

Zweifelsohne gibt es keine Gruppe, die stärker diskriminiert wird, als die Nachfolger von Jesus. Das ist kein Zufall, sondern eine Bestätigung der Prophezeiungen aus dem Neuen Testament. Der Messias hat die Verfolgung der Familie Gottes angekündigt. Satans Agenten sind unsere wahren Feinde und keine Menschen. Damit wir standhaft bleiben, brauchen wir die geistliche Ausrüstung aus Epheser 6 – siehe Verse 10 bis 18:

«Im Übrigen, meine Brüder, seid stark in dem HERRN und in der Macht seiner Stärke. Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr standhalten könnt gegenüber den listigen Kunstgriffen des Teufels; denn unser Kampf richtet sich nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Herrschaften, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher der Finsternis dieser Weltzeit, gegen die geistlichen Mächte der Bosheit in den himmlischen Regionen. Deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr am bösen Tag widerstehen und, nachdem ihr alles wohl ausgerichtet habt, euch behaupten könnt. So steht nun fest, eure Lenden umgürtet mit Wahrheit, und angetan mit dem Brustpanzer der Gerechtigkeit, und die Füsse gestiefelt mit der Bereitschaft zum Zeugnis für das Evangelium des Friedens. Vor allem aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt, und nehmt auch den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches das Wort Gottes ist, indem ihr zu jeder Zeit betet mit allem Gebet und Flehen im Geist, und wacht zu diesem Zweck in aller Ausdauer und Fürbitte für alle Heiligen…»

Sacha Ernst vom Missions- und Hilfswerk «AVC» erklärte am Mikrofon, dass die Hetzjagd auf Christen nicht vor den Türen Europas stoppen wird. Vielmehr müssen sich die Jünger von Jesus auf die letzte Etappe dieser übernatürlichen Geschichte vorbereiten und lernen den guten Kampf des Glaubens im Alltag zu kämpfen. Eine leidenschaftliche Freundschaft mit Jesus Christus ist der Schlüssel zum Erfolg und eine grossartige Hilfe in dunklen Momenten.

Im Verlaufe der Veranstaltung wurden die Teilnehmer aufgefordert, Rosen unter die Kreuze zu legen. Gemeinsam mit meiner Frau und dem Nachwuchs beteiligte ich mich an dieser Aktion. Ausserdem betete ich mit dem Publikum für notleidende Geschwister im HERRN. Paulus ermutigt die Gläubigen in seinem Brief an die Hebräer sich mit geistlichen Verwandten zu solidarisieren, die angegriffen werden – siehe Kapitel 13, Vers 3:

«Gedenkt an die Gefangenen, als wärt ihr Mitgefangene, und derer, die misshandelt werden, als solche, die selbst auch noch im Leib leben.»

Übrigens, die Ursache für das Leid auf dieser Welt findest du im Garten Eden. Adam und Eva wollten selber definieren, was Gut und was Böse ist. Das Resultat dieser Rebellion ist überall sichtbar. Die Menschheit kam unter die Herrschaft der Schlange und bricht bis heute die gesunden Richtlinien Gottes.

Wir beschäftigen uns mit Astrologie, manipulieren Geschlechter, legalisieren Abtreibung, rauchen Marihuana, konsumieren Pornografie, brechen die Ehe, schlagen Frauen, besuchen Prostituierte, klauen Daten im Internet, verachten die Eltern, praktizieren Homosexualität, befürworten Sterbehilfe, verfluchen die Nachbarn, vergöttern Idole, betreiben einen Körperkult, belügen Kunden, missbrauchen Kinder, betrügen das Finanzamt, sind neidisch, habsüchtig und geldgierig.

Wer sich nun auf seine Selbstgerechtigkeit beruft und die Schöpfung zu einem Götzen macht, ist genauso verloren wie jeder Heuchler, der meint, er könne das Sündenregister mit «guten» Taten kompensieren. Das CO2 ist nicht das Problem. Dein Egotrip auf der Autobahn in die Hölle verschmutzt das Klima in deinem Herzen. Du rast mit Vollgas auf den Abgrund zu und wirst für deine Perversionen beim letzten Gericht von einem heiligen Gott verurteilt. Ein See aus Feuer erwartet dich, falls du nicht umkehrst und dich demütigst.

In Johannes 3 lesen wir, dass Gott aus Liebe zu den Menschen seinen Sohn gesandt hat und Jesus die einzige Lösung ist – siehe Verse 16 bis 18:

«Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes geglaubt hat.»

Jesus Christus bezahlte deinen Schuldenberg mit seinem kostbaren Blut. Nach drei Tagen besiegte der Heiland den Tod und öffnete die Tür ins Paradies. Nun hast du die Möglichkeit, diese erstaunliche Gnade aus dem Himmelreich zu empfangen und deine private «Mülldeponie» zu entsorgen. Vertraue dem Rettungsplan von Golgota und bekenne deine Sünden vor Gott. Beerdige im Wasser der Taufe deine toxische Vergangenheit und erlebe die Neugeburt – siehe Apostelgeschichte 2, Vers 38:

«Da sprach Petrus zu ihnen: Tut Busse, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden; so werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.»

Es handelt sich um eine gereinigte Identität, welche sich durch den Heiligen Geist manifestiert. Ausgerüstet mit dem himmlischen Navigationssystem bist du in der Lage, dem Willen Gottes entsprechend zu agieren und die Hindernisse zu bewältigen. Verbringe jeden Tag Zeit in der Gemeinschaft mit Jesus, lobe den HERRN und überwinde das Böse mit Gutem. Diene in der Gemeinde der Gläubigen mit den geistlichen Fähigkeiten, die im ersten Brief an die Korinther bei Kapitel 12 beschrieben sind. Dazu gehören Prophetie, Heilung und Weisheit. Ziel ist es, die Expansion vom Königreich des Lichts voranzutreiben.

Zu den primären Aufgaben eines Nachfolgers von Jesus zählen die Verkündigung der frohen Nachricht von Golgota und die Unterstützung der Multiplikation der Jünger – siehe Markus 16, Verse 15 bis 18:

«Und er sprach zu ihnen: Geht hin in alle Welt und verkündigt das Evangelium der ganzen Schöpfung! Wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden. Diese Zeichen aber werden die begleiten, die gläubig geworden sind: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, sie werden in neuen Sprachen reden, Schlangen werden sie aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nichts schaden; Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden.»

Die Nachfolger des Heilands sind Botschafter von Gottes Königreich und berufen, dass Banner der Hoffnung auf dem geistlichen Schlachtfeld zu schwingen. Passend zum Beitrag möchte ich auf die fünfteilige Serie «Was am Ende kommt» von Hartwig Henkel hinweisen. Darin geht es um die siegreiche Rückkehr von Jesus, die Gesinnung eines Christen und der schmale Weg, der in die Ewigkeit führt…

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