Ablenkungsmanöver und kraftlose Gläubige

Die Unterhaltungsindustrie hat Milliarden von Möglichkeiten, unsere wertvolle Zeit zu killen. Spiele, Filme, Bücher, Musik und soziale Netzwerke offerieren ein Feuerwerk von Ablenkungen. Du kannst jede freie Minute deines Lebens mit «Fortnite» verbringen, dich pausenlos von Liedern auf «Spotify» berieseln lassen, unzählige Serien auf «Netflix» schauen, alle Romane von «Harry Potter» lesen oder im Sekundentakt den Status deiner Freunde auf «Whatsapp» prüfen. Am Ende wirst du traurig und depressiv sein. Was du suchst, findest du nicht auf dieser Welt, sondern nur bei deinem Schöpfer. Alleine Gott kann deine Sehnsucht stillen. Echter Frieden kommt nicht durch das Bankkonto, den Doktortitel, die Brustoperation oder das Mobiltelefon. In Johannes 14 lesen wir, dass eine Freundschaft mit Jesus Christus die Lösung ist – siehe Vers 27:

«Frieden hinterlasse ich euch; meinen Frieden gebe ich euch. Nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch; euer Herz erschrecke nicht und verzage nicht!»

Der Heiland spricht von einem übernatürlichen Frieden, den wir durch die Versöhnung mit Gott erhalten. Seit der Rebellion im Garten Eden ist unsere Verbindung mit dem Himmelreich gestört. Adam und Eva wollten selber entscheiden, was Gut und was Böse ist. Das berühmte Paar kam unter die Herrschaft der Schlange. Seither regieren Sünde, Tod und Teufel unsere Gedanken.

Wir brechen die Ehe, verachten die Eltern, hassen Ausländer, verfluchen Politiker, betrügen das Finanzamt, rauchen Marihuana, belügen Kunden, besuchen Prostituierte, praktizieren Zauberei, ermorden Ungeborene, klauen Daten im Internet, missbrauchen Kinder, vergewaltigen Frauen, manipulieren Geschlechter, betreiben Körperkulte, glorifizieren Idole, beneiden die Nachbarn, befragen Horoskope, sind stolz und geldgierig.

Kurz gesagt, wir sind verloren! Aber es gibt einen Ausweg.

Jesus starb aus Liebe für dich und mich am Kreuz. Der Heiland bezahlte mit seinem kostbaren Blut die Rechnung für unseren Schuldenberg und verliess nach drei Tagen das Grab. Nun steht die Türe ins Paradies offen. Profitiere von dieser erstaunlichen Gnade und kehre um von deinem Egotrip auf der Autobahn in die Hölle. Drücke auf die Bremse und demütige dich vor dem HERRN, bevor du in den Abgrund rast. Gott möchte dir vergeben, verstecke dich nicht hinter deiner Selbstgerechtigkeit.

Vertraue dem Rettungsplan Gottes und bereue deine Sünden. Danach beerdige deine toxische Vergangenheit im Wasser der Taufe und empfange den Heiligen Geist. In Johannes 3 spricht Jesus von dieser faszinierenden Neugeburt, welche die Bedingung ist, um das Königreich des Lichts zu betreten – siehe Verse 3 bis 8:

«Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen! Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Er kann doch nicht zum zweiten Mal in den Schoss seiner Mutter eingehen und geboren werden? Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, so kann er nicht in das Reich Gottes eingehen! Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, das ist Geist. Wundere dich nicht, dass ich dir gesagt habe: Ihr müsst von Neuem geboren werden! Der Wind weht, wo er will, und du hörst sein Sausen; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist jeder, der aus dem Geist geboren ist.»

Weder Buddha noch Mohammed oder der Papst können dich beim letzten Gericht verteidigen. Keine Religion, Ideologie oder Philosophie befreit dich vor der finalen Strafe. Alleine das Erlösungswerk von Golgota beschenkt dich mit einer gereinigten Identität und bewahrt dich vor dem See aus Feuer. Folge dem Heiland und du wirst gerettet werden. Begib dich in den genialen Prozess der Heiligung und glaube an die Verheissungen des himmlischen Vaters. Halleluja!

Lasse dich vom Heiligen Geist transformieren und werde Teil der Familie Gottes. Gemeint sind die Jünger von Jesus, die auch im 21. Jahrhundert unterwegs sind. Echte Christen fokussieren nicht den Sonntag und kultivieren die ganze Woche ihre aussergewöhnliche Berufung. Im Königreich des Lichts geht es nicht um Kirchen und Kollekten, sondern um Kronen der Vergebung. So lesen wir in der Apostelgeschichte, wie die Kinder des Königs der Könige sich gegenseitig unterstützten und in einer geistlichen Einheit zusammenlebten – siehe Kapitel 2, Verse 37 bis 47:

«Als sie aber das hörten, drang es ihnen durchs Herz, und sie sprachen zu Petrus und den übrigen Aposteln: Was sollen wir tun, ihr Männer und Brüder? Da sprach Petrus zu ihnen: Tut Busse, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden; so werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. Denn euch gilt die Verheissung und euren Kindern und allen, die ferne sind, so viele der HERR, unser Gott, herzurufen wird. Und noch mit vielen anderen Worten gab er Zeugnis und ermahnte und sprach: Lasst euch retten aus diesem verkehrten Geschlecht! Diejenigen, die nun bereitwillig sein Wort annahmen, liessen sich taufen, und es wurden an jenem Tag etwa 3’000 Seelen hinzugetan. Und sie blieben beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und in den Gebeten. Es kam aber Furcht über alle Seelen, und viele Wunder und Zeichen geschahen durch die Apostel. Alle Gläubigen waren aber beisammen und hatten alle Dinge gemeinsam; sie verkauften die Güter und Besitztümer und verteilten sie unter alle, je nachdem einer bedürftig war. Und jeden Tag waren sie beständig und einmütig im Tempel und brachen das Brot in den Häusern, nahmen die Speise mit Frohlocken und in Einfalt des Herzens; sie lobten Gott und waren angesehen bei dem ganzen Volk. Der HERR aber tat täglich die zur Gemeinde hinzu, die gerettet wurden.»

Die heutige Gemeinde der Gläubigen hat nicht mehr viel mit der ursprünglichen Gemeinschaft der Heiligen zutun. Pfarrer, Gebäude und Programme geben den Ton an. Theologische Höhenflüge und kostspielige Infrastrukturen fungieren als spirituelle Ablenkungsmanöver, welche die Einfachheit des Evangeliums untergraben. Das Ergebnis sind kraftlose Christen, die mit ungesunden Lehren ernährt werden und tödliche Kompromisse machen. Derartige Jünger können auf dem geistlichen Schlachtfeld nicht bestehen.

Ich glaube, wir müssen wieder das von Jesus eingeführte Modell der Jüngerschaft umzusetzen und das scheinheilige System über Bord werfen. Komplizierte Abläufe torpedieren die Freiheit, welche die Kinder Gottes in Christus ausstrahlen sollten. Die Bühne gehört dem HERRN und nicht unserer Selbstsucht. Halleluja!

Im Kapitel 4 des Briefs an die Epheser schreibt Paulus über fünf unterschiedliche Dienste, die heutzutage selten vollzählig in den Versammlungen der Gläubigen vertreten sind. Genauso wichtig wie der Hirte (= Pastor) sind die Apostel, Propheten, Evangelisten und Lehrer, welche die Nachfolger von Jesus für ihre segensreiche Mission im Alltag ausbilden – siehe Verse 11 bis 16:

«Und ER hat etliche als Apostel gegeben, etliche als Propheten, etliche als Evangelisten, etliche als Hirten und Lehrer, zur Zurüstung der Heiligen, für das Werk des Dienstes, für die Erbauung des Leibes des Christus, bis wir alle zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, zur vollkommenen Mannesreife, zum Mass der vollen Grösse des Christus; damit wir nicht mehr Unmündige seien, hin- und hergeworfen und umhergetrieben von jedem Wind der Lehre durch das betrügerische Spiel der Menschen, durch die Schlauheit, mit der sie zum Irrtum verführen, sondern, wahrhaftig in der Liebe, heranwachsen in allen Stücken zu ihm hin, der das Haupt ist, der Christus. Von ihm aus vollbringt der ganze Leib, zusammengefügt und verbunden durch alle Gelenke, die einander Handreichung tun nach dem Mass der Leistungsfähigkeit jedes einzelnen Gliedes, das Wachstum des Leibes zur Auferbauung seiner selbst in Liebe.»

Die Gläubigen haben das Privileg, in der Erkenntnis des Heilands zu wachsen und als Botschafter von Jesus zu wirken. Das tägliche Gespräch mit dem Heiligen Geist ist fundamental. Damit meine ich nicht, am Abend kurz vor dem Einschlafen ein Gebet zu verrichten. Vielmehr ist es gut, sich Zeit zu nehmen für das Lesen der Bibel, den Lobpreis und die Dankbarkeit. Der Tag hat 24 Stunden, beginne mit 24 Minuten, um den HERRN anzubeten! Jesus kommunizierte manchmal die ganze Nacht mit Gott – siehe Lukas 6, Vers 12:

«Es geschah aber in jenen Tagen, dass er hinausging auf den Berg, um zu beten; und er verharrte die Nacht hindurch im Gebet zu Gott.»

Lasse dich ermutigen und trösten vom Heiligen Geist. Gott will dich nach 1. Korinther 12 mit superstarken Gaben wie Heilung, Weisheit und Zungenrede ausrüsten. Ziel ist es, die Expansion vom Königreich des Lichts voranzutreiben.

Im Zentrum steht das Evangelium, welches die beste Botschaft aller Zeiten ist. Verkünde Gottes Rettungsplan in deinem Umfeld und schwinge das Banner der unerschütterlichen Hoffnung. In Markus 16 erteilt Jesus seinen Jüngern diesen genialen Auftrag, der für Christen bis heute gültig ist und nach wie vor eine Herausforderung ist – siehe Verse 15 bis 18:

«Und er sprach zu ihnen: Geht hin in alle Welt und verkündigt das Evangelium der ganzen Schöpfung! Wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden. Diese Zeichen aber werden die begleiten, die gläubig geworden sind: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, sie werden in neuen Sprachen reden, Schlangen werden sie aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nichts schaden; Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden.»

Echte Nachfolger von Jesus sind die ultimative Antwort für eine gefallene Schöpfung und verkörpern Gottes Liebe auf dem schmalen Weg zum Leben. Fokussiere die Stimme des Heiligen Geistes und lasse dich nicht mehr Ablenken von Satans Agenten, welche dich in eine Sackgasse locken und deine Zeit stehlen. Beschäftige dich zum Beispiel weniger mit den verlogenen Medien, welche die Wahrheit mit Füssen treten und dein geistliches Immunsystem schwächen möchten. Jeder Journalist lässt seine Meinungen und Überzeugen in die Berichterstattung einfliessen.

Auch hier auf der Webseite «superkraft.ch» kannst du in den Texten mein Glaubensbekenntnis identifizieren. Früher verspielte ich einen Grossteil meiner Jugend und war geprägt vom roten Drachen. Zweifelsohne wollte mich der diabolische Zeitfresser vernichten. Einerseits verschwendete ich unzählige Stunden vor dem Bildschirm und vergnügte mich unter anderem mit Spielkonsolen und Pornos. Andererseits ging es darum im Fitnesscenter die Muskeln zu pumpen und sich an den Vorbildern aus Hollywood zu orientieren. Ich probierte etwas darzustellen und machte mir Gedanken, was die anderen über mich denken anstatt was Gott von mir denkt. Heute motiviere ich dich, jede Sekunde in der Präsenz des HERRN zu verbringen und Dinge zu prüfen, mit denen du konfrontiert wirst.

Leider gibt es Christen, die nach dem Lustprinzip agieren und ihren Willen über die Leitung des Heiligen Geistes stellen. Oftmals handelt es sich um Leute, die niemals das Kreuz auf sich genommen und Gottes Agenda priorisiert haben. Unglückerweise verhalten sich viele Gläubige wie Ungläubige und orientieren sich am Zeitgeist. In Epheser 5 werden die Nachfolger von Jesus ermutigt, ein Leben im Licht zu führen und keine Zeit mit Tätigkeiten zu verschwenden, die in den Augen des HERRN eine Zumutung sind – siehe Verse 8 bis 20:

«Denn ihr wart früher Finsternis; nun aber seid ihr Licht in dem HERRN. Wandelt als Kinder des Lichts; die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit. Prüft, was dem HERRN wohlgefällig ist, und habt nicht Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis; deckt sie vielmehr auf. Denn was von ihnen heimlich getan wird, davon auch nur zu reden ist schändlich. Das alles aber wird offenbar, wenn’s vom Licht aufgedeckt wird; denn alles, was offenbar wird, das ist Licht. Darum heisst es: Wach auf, der du schläfst, und steh auf von den Toten, so wird dich Christus erleuchten. So seht nun sorgfältig darauf, wie ihr euer Leben führt, nicht als Unweise, sondern als Weise, und kauft die Zeit aus, denn die Tage sind böse. Darum werdet nicht unverständig, sondern versteht, was der Wille des HERRN ist. Und sauft euch nicht voll Wein, woraus ein unordentliches Wesen folgt, sondern lasst euch vom Geist erfüllen. Ermuntert einander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern, singt und spielt dem HERRN in eurem Herzen und sagt Dank Gott, dem Vater, allezeit für alles, im Namen unseres HERRN Jesus Christus.»

Deshalb ist es wichtig, einen königlichen Lebensstil zu pflegen und dem Heiligen Geist zu gehorchen. Scheue dich nicht, Dämonen im Einkaufszentrum auszutreiben, Kranke beim Bahnhof zu heilen, Bussfertige im Schwimmbad zu taufen oder den Armen eine Mahlzeit für Leib und Seele zu servieren. Steh auf und kämpfe den guten Kampf des Glaubens, überwinde das Böse mit Gutem und folge dem Heiland. Gott will dich mit einer genialen Ausrüstung beschenken, welche dich in Christus stark macht – siehe Epheser 6, Verse 10 bis 20:

«Im Übrigen, meine Brüder, seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke. Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr standhalten könnt gegenüber den listigen Kunstgriffen des Teufels; denn unser Kampf richtet sich nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Herrschaften, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher der Finsternis dieser Weltzeit, gegen die geistlichen Mächte der Bosheit in den himmlischen Regionen. Deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr am bösen Tag widerstehen und, nachdem ihr alles wohl ausgerichtet habt, euch behaupten könnt. So steht nun fest, eure Lenden umgürtet mit Wahrheit, und angetan mit dem Brustpanzer der Gerechtigkeit, und die Füsse gestiefelt mit der Bereitschaft zum Zeugnis für das Evangelium des Friedens. Vor allem aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt, und nehmt auch den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches das Wort Gottes ist, indem ihr zu jeder Zeit betet mit allem Gebet und Flehen im Geist, und wacht zu diesem Zweck in aller Ausdauer und Fürbitte für alle Heiligen, auch für mich, damit mir das Wort gegeben werde, sooft ich meinen Mund auftue, freimütig das Geheimnis des Evangeliums bekannt zu machen, für das ich ein Botschafter in Ketten bin, damit ich darin freimütig rede, wie ich reden soll.»

Die Kraft eines Christen muss immer von Jesus kommen und nicht von einer frommen Fassade. Alles andere ist eine Zeitverschwendung und führt dich ins Abseits. Vollbringe die Werke, welche Gott für dich vorbereitet hat und transportiere das Königreich des Lichts in eine verfluchte Gesellschaft, damit Menschen eine Perspektive für die Ewigkeit bekommen…

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