Der Selbstmord und die lebendige Hoffnung

Gestern Abend hörten wir beim Umsteigen im Bahnhof Olten von einer Person, die vor den Zug gesprungen ist. Auf Gleis 7 sahen wir zahlreiche Rettungskräfte, welche auf dem Schauplatz versammelt waren. Das traurige Ereignis erinnerte mich an meine trostlose Vergangenheit. Damals befand ich mich in einer toxischen Beziehung mit einer Frau und wollte nicht mehr leben, als sie mich wegen einem anderen Mann verliess. Nachdem ich Jesus Christus kennenlernte, wurde mein Herz mit einer lebendigen Hoffnung erfüllt, die nicht auf irdischen Dingen basiert.

Im ersten Brief von Petrus lesen wir bei Kapitel 1 von der Kraft des Evangeliums, dass besser ist als jede Art von Prävention. Weder ein Psychologe noch ein Medikament kann die wunderbaren Auswirkungen eines Glaubens ersetzen, der auf dem Erlösungswerk des Heilands basiert – siehe Verse 3 bis 12:

«Gelobt sei Gott, der Vater unseres HERRN Jesus Christus, der uns nach seiner grossen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten, zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbe, das aufbewahrt wird im Himmel für euch, die ihr aus Gottes Macht durch den Glauben bewahrt werdet zur Seligkeit, die bereitet ist, dass sie offenbar werde zu der letzten Zeit. Dann werdet ihr euch freuen, die ihr jetzt eine kleine Zeit, wenn es sein soll, traurig seid in mancherlei Anfechtungen, auf dass euer Glaube bewährt und viel kostbarer befunden werde als vergängliches Gold, das durchs Feuer geläutert wird, zu Lob, Preis und Ehre, wenn offenbart wird Jesus Christus. Ihn habt ihr nicht gesehen und habt ihn doch lieb; und nun glaubt ihr an ihn, obwohl ihr ihn nicht seht; ihr werdet euch aber freuen mit unaussprechlicher und herrlicher Freude, wenn ihr das Ziel eures Glaubens erlangt, nämlich der Seelen Seligkeit. Nach dieser Seligkeit haben gesucht und geforscht die Propheten, die geweissagt haben von der Gnade für euch, und haben geforscht, auf welche und was für eine Zeit der Geist Christi deutet, der in ihnen war und zuvor bezeugt hat die Leiden, die über Christus kommen sollten, und die Herrlichkeit danach. Ihnen ist offenbart worden, dass sie nicht sich selbst, sondern euch dienen sollten mit dem, was euch nun verkündigt ist durch die, die euch das Evangelium verkündigt haben durch den Heiligen Geist, der vom Himmel gesandt ist – was auch die Engel begehren zu schauen.»

Am Montag (25.07.2022) staunte ich über die Berichterstattung in der Presse. Dort wurde unter anderem von einem tödlichen Unfall gesprochen. Das Wort «Selbstmord» fehlte. Als ich mit einem Journalisten telefonierte und diese Informationspolitik kritisierte, bestätigte er mir, dass die Schweizerischen Bundesbahnen einen vorsichtigen Umgang mit Suiziden pflegen. So befürchtet die SBB, dass diese Tragödie andere Leute motivieren könnte, sich in Krisensituationen ähnlich zu verhalten. Grundsätzlich scheint die Thematik ein Tabu zu sein.

Es wäre gut, wenn das Volk die Bibel als Leitfaden nehmen und den Sinn des Lebens in den Mittelpunkt stellen würde. So könnte man Krisen richtig einordnen und bewältigen. Die fragwürdigen Massnahmen in Sachen Corona sind ein Beispiel für unsere fehlende Erkenntnis der Wahrheit. Wir verhalten uns wie Blinde, die weder die Zeichen der Zeit verstehen noch Probleme wirklich lösen.

In Bildungseinrichtungen müssen die Schüler wieder von der lebendigen Hoffnung und faszinierenden Liebe hören, die Jesus Christus jedem Menschen schenken will. Auch in der Öffentlichkeit sollte das Wort Gottes überall präsent sein und nicht unter den Teppich gekehrt werden. Der HERR hat gesunde Leitplanken für uns alle gemacht, damit niemand in den Abgrund rast. In Psalm 34 erfahren wir unter anderem über die Freundlichkeit des Schöpfers und es sich lohnt IHM zu vertrauen – siehe Verse 2 bis 10:

«Ich will den HERRN preisen allezeit, sein Lob soll immerzu in meinem Mund sein. Meine Seele rühme sich des HERRN; die Elenden sollen es hören und sich freuen. Erhebt mit mir den HERRN, und lasst uns miteinander seinen Namen erhöhen! Als ich den HERRN suchte, antwortete er mir und rettete mich aus allen meinen Ängsten. Die auf ihn blicken, werden strahlen, und ihr Angesicht wird nicht beschämt. Als dieser Elende rief, hörte der HERR und half ihm aus allen seinen Nöten. Der Engel des HERRN lagert sich um die her, die ihn fürchten, und er rettet sie. Schmeckt und seht, wie freundlich der HERR ist; wohl dem, der auf ihn traut! Fürchtet den HERRN, ihr seine Heiligen; denn die ihn fürchten, haben keinen Mangel.»

Mein Fazit ist, dass die Nachfolger von Jesus nicht aufhören sollen, die hoffnungsvolle Botschaft von Golgota zu kommunizieren, damit wertvolle Seelen gerettet werden können. Unser Sohn bestätigte nach dem gestrigen Erlebnis in Olten diesen Eindruck, als er sagte, dass wir das Evangelium verkünden müssen. Neugeborene Christen sind die ultimative Antwort für eine gefallene Schöpfung, die von Sünde, Tod und Teufel beherrscht wird.

Wenn du bereits ein Jünger des Heilands bist, dann ist es deine Aufgabe, Salz und Licht in einer geschmacklosen und finsteren Welt zu sein. Dazu brauchst du Gottes Liebe, die durch den Heiligen Geist in dein Herz ausgegossen wird. Habe keine Angst und fürchte dich nicht vor den Reaktionen in deinem Umfeld, sondern tue fleissig die Werke, welche der HERR für dich vorbereitet hat. Du lebst aus Gnade und bist berufen, als lebendiger Hoffnungsträger unterwegs zu sein. Im zweiten Kapitel des Briefs an die Epheser findest du heraus, dass du ein himmlisches Werkzeug bist – siehe Verse 8 bis 10:

«Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch – Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme. Denn wir sind seine Schöpfung, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.»

Seit der Rebellion von Adam und Eva im Garten Eden ist die Menschheit getrennt von Gott. Wir ermorden Ungeborene, rauchen Marihuana, hassen Ausländer, beneiden die Nachbarn, brechen die Ehe, belügen das Finanzamt, klauen Daten aus dem Internet, konsumieren Pornografie, verachten die Eltern, betrügen Kunden, manipulieren Geschlechter, praktizieren Zauberei, glorifizieren Idole, verfluchen Politiker, missbrauchen Kinder, sind stolz und geldgierig.

Kurz gesagt, wir sind verloren und werden beim letzten Gericht die finale Strafe erhalten. Dennoch gibt es Hoffnung für alle Erdenbürger!

Falls du nicht im See aus Feuer landen willst, dann schliesse Frieden mit Gott, bevor es zu spät ist. Alleine das Opfer von Jesus hat die Kraft, dich zu heilen und zu befreien. Der Heiland starb aus Liebe für dich am Kreuz und bezahlte deinen Schuldenberg mit seinem kostbaren Blut. Nach drei Tagen besiegte Christus den Tod und öffnete die Türe ins Paradies.

Nun hast du persönlich die Möglichkeit, von dieser erstaunlichen Gnade zu profitieren. Selbstmord ist keine Lösung! Entdecke Gottes Barmherzigkeit und finde echten Trost beim Erfinder des Universums. Stoppe deinen Egotrip auf der Autobahn in die Hölle und kehre um zum Vater im Himmel. Bereue deine Sünden und beerdige deine korrupte Vergangenheit im Wasser der Taufe. So wirst du das Siegel für den aussergewöhnlichen Bund mit Gott erhalten und gleichzeitig eine Neugeburt erleben – siehe Apostelgeschichte 2, Vers 38:

«Da sprach Petrus zu ihnen: Tut Busse, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden; so werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.»

Der Heilige Geist beschenkt dich mit einer gereinigten Identität und befähigt dich, den guten Kampf des Glaubens in einer verkehrten Gesellschaft zu kämpfen. Ab diesem Zeitpunkt bist du berufen, im hoffnungsvollen Prozess der Heiligung vorwärts zu gehen und das Böse mit Gutem zu überwinden. Werde zum Botschafter von Gottes Königreich und teile die einzigartige Vergebung, welche du empfangen hast. Mache keine Kompromisse mit der Sünde und habe jeden Tag Gemeinschaft mit Jesus. Ängste, Depressionen, Süchte, Perversionen und jede Macht der Finsternis muss weichen, wenn du dem Heiland gehorsam bist.

Echte Christen sind auserwählt, einen segensreichen Lebensstil als Kinder der Hoffnung zu kultivieren. Im ersten Brief an die Korinther erfahren wir bei Kapitel 12 von den übernatürlichen Fähigkeiten, welche die Nachfolger von Jesus im Alltag einsetzen sollen. Treibe Dämonen im Einkaufszentrum aus, heile Athleten auf dem Sportplatz, prophezeie in der Schule, taufe Bussfertige im Schwimmbad und sprich in Zungen, um dich zu erbauen. Die Expansion von Gottes Königreich steht im Vordergrund. Halleluja!

Grundsätzlich müssen wir verstehen, dass unsere Feinde nicht aus Fleisch und Blut sind. Vielmehr kämpfen wir gegen Satans Armee und dessen Agenten. Dämonen besiegen wir mit dem Helm des Heils, dem Brustpanzer der Gerechtigkeit, dem Gürtel der Wahrheit, dem Schild des Glaubens, dem Schwert des Geistes und den Stiefeln des Evangeliums. In Epheser 6 ist die komplette Ausrüstung eines Nachfolgers von Jesus im Detail beschrieben – siehe Verse 10 bis 20:

«Im Übrigen, meine Brüder, seid stark in dem HERRN und in der Macht seiner Stärke. Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr standhalten könnt gegenüber den listigen Kunstgriffen des Teufels; denn unser Kampf richtet sich nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Herrschaften, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher der Finsternis dieser Weltzeit, gegen die geistlichen Mächte der Bosheit in den himmlischen Regionen. Deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr am bösen Tag widerstehen und, nachdem ihr alles wohl ausgerichtet habt, euch behaupten könnt. So steht nun fest, eure Lenden umgürtet mit Wahrheit, und angetan mit dem Brustpanzer der Gerechtigkeit, und die Füsse gestiefelt mit der Bereitschaft zum Zeugnis für das Evangelium des Friedens. Vor allem aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt, und nehmt auch den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches das Wort Gottes ist, indem ihr zu jeder Zeit betet mit allem Gebet und Flehen im Geist, und wacht zu diesem Zweck in aller Ausdauer und Fürbitte für alle Heiligen, auch für mich, damit mir das Wort gegeben werde, sooft ich meinen Mund auftue, freimütig das Geheimnis des Evangeliums bekannt zu machen, für das ich ein Botschafter in Ketten bin, damit ich darin freimütig rede, wie ich reden soll.»

Lobpreis, Gebet und Dankbarkeit gehören ebenfalls zu den superstarken Waffen des Lichts, die jeder neugeborene Christ einsetzen sollte. Bereite dich vor auf die Rückkehr von Jesus und schwinge das Banner der Hoffnung in allen Ecken des Landes, damit so viele Menschen wie möglich sich mit Gott versöhnen können und eine herrliche Perspektive für die Ewigkeit erhalten…

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